28. Dezember 2015

PICC Property and Casualty Company Limited übernimmt gesamte Beteiligung der Deutschen Bank an der Hua Xia Bank

Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) hat heute bekannt gegeben, dass sie ihre gesamte Beteiligung an der Hua Xia Bank in Höhe von 19,99% an PICC Property and Casualty Company Limited veräußern wird. Der Verkaufspreis beträgt vorbehaltlich abschließender Preisanpassungen zum Stichtag des Abschlusses der Transaktion zwischen 23,0 und 25,7 Mrd RMB (zwischen circa 3,2 und 3,7 Mrd EUR, basierend auf aktuellen Wechselkursen).

Der Abschluss der Transaktion unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen und Genehmigungen durch die Aufsichtsbehörden einschließlich der chinesischen Bankaufsichtsbehörde (China Banking Regulatory Commission). Der Verkauf wird einen positiven finanziellen Effekt haben und würde, auf vorläufiger Basis, die Harte Kernkapitalquote (CRR/CRD 4-Vollumsetzung) der Deutschen Bank zum 30. September 2015 um circa 30 bis 40 Basispunkte verbessern.

John Cryan, Co-Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank, kommentierte: „Wir haben uns erstmals 2006 an der Hua Xia Bank beteiligt und sind seitdem mit der Entwicklung und dem Ergebnis der Hua Xia Bank zufrieden. Im Zuge der Umsetzung der Strategie der Deutschen Bank ist nun der richtige Zeitpunkt für uns gekommen, diese Beteiligung zu veräußern. China bleibt auch künftig ein wesentlicher Wachstumsmarkt für uns, in dem wir seit der Eröffnung unserer ersten lokalen Vertretung im Jahr 1872 unsere Kunden dabei unterstützen, ihre Ziele zu erreichen. Wir werden mit der Hua Xia Bank und PICC Property and Casualty Company Limited bei der Übertragung unserer Anteile zusammenarbeiten.“

Marcus Schenck, Finanzvorstand der Deutschen Bank, fügte hinzu: „Wir werden mit den Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten, um diese Transaktion abzuschließen. Mit dem Abschluss wird die Kapitalposition der Deutschen Bank gestärkt und wir werden einen weiteren Fortschritt bei der Umsetzung unserer Strategie erzielen.“