20. September 2016

Die 10 besten Standorte für Sozialunternehmen

Wer sich als Sozialunternehmer engagieren möchte, lässt sich am besten in den USA nieder. Das ist das Ergebnis einer Studie der Thomson Reuters Foundation.

Die 10 besten Standorte für Sozialunternehmen

Danach folgen Kanada, Großbritannien, Singapur, Israel, Chile, Südkorea, Hongkong, Malaysia und Frankreich. Vor dem Hintergrund des neuen Startup-Förderprogramms Made for Good hatte die Deutsche Bank gemeinsam mit dem Global Social Entrepreneurship Network und UnLtd die Thomson Reuters-Studie beauftragt, die Rahmenbedingungen für Startups zu analysieren, die gesellschaftliche Herausforderungen angehen.

Die Studie ist die erste ihrer Art – bisher gibt es kaum belastbare Informationen zu diesem Sektor. In mehr als 900 Interviews wurden Experten in 44 Ländern befragt. Die Konzeption der Studie wurde von der Thomson Reuters Foundation in Zusammenarbeit mit StarMine, UnLtd und der Deutschen Bank durchgeführt.

Die Ergebnisse zeigen, dass es weltweit immer mehr Sozialunternehmen gibt: Vor allem in Santiago und Nairobi sowie in Berlin, London und Hongkong lassen sie sich gerne nieder. Wie die Befragung zudem ergab, werden in diesem Sektor Führungspositionen häufig von Frauen besetzt. In Asien gibt es besonders viele Sozialunternehmerinnen.

„Durch die Beteiligung an diesem Forschungsprojekt, unterstützt die Deutsche Bank das Wachstum dieses zukunftsweisenden Marktsegments. Wir freuen uns, gemeinsam mit der Thomson Reuters Foundation und UnLtd einen Beitrag zu leisten, um diesen Markt und seine Rahmenbedingungen weiterzuentwickeln und die Erfolgsvoraussetzungen für Sozialgründer zu verbessern“, erklärt Lareena Hilton, die weltweit den Bereich Brand Communications & CSR verantwortet.

Die Forschungsergebnisse werden in diesen Tagen auf der jährlichen Social Capital Markets-Konferenz (SOCAP) in San Francisco vorgestellt. Diese Veranstaltung für Investoren und Sozialunternehmer hat das Ziel, den Kapitalmarktzugang für soziale Projekte zu erleichtern.


Made for Good

Made for Good ist das Startup-Programm der Deutschen Bank und ihrer Stiftungen und hat sich zum Ziel gesetzt, Startups und neu gegründete Unternehmen dabei zu unterstützen, ihren langfristigen Erfolg zu sichern. Es stärkt ihre wirtschaftliche Tragfähigkeit und erschließt ihnen den Zugang zu Netzwerken und Finanzierungsquellen. Zudem bringt die Bank ihre Stellung als globales Finanzinstitut ein, um die Entwicklung des Sektors zu fördern; sie beteiligt sich am öffentlichen Diskurs zu relevanten Fragestellungen und unterstützt wichtige meinungsbildende Initiativen wie z. B. diese wegweisende Forschungsarbeit.