5. April 2016

HELLA nutzt Deutsche Bank als Renminbi-Bank für den Brückenschlag zwischen China und Deutschland

Die Deutsche Bank hat heute bekannt gegeben, dass sie die ersten Transaktionen unter dem kürzlich aufgesetzten grenzüberschreitenden Renminbi-Programm für die Hella KGaA Hueck & Co. („HELLA“) erfolgreich durchgeführt hat. Mit dieser Lösung will HELLA sein bestehendes Renminbi („RMB“) Geschäft in China mit der Konzernzentrale in Lippstadt verbinden. Dadurch wird HELLA die Konzernliquidität optimal nutzen und gleichzeitig seine Fremdwährungspositionen in China reduzieren.

HELLA ist ein global aufgestelltes, börsennotiertes Familienunternehmen mit über 100-jähriger Geschichte. Das Unternehmen entwickelt und fertigt Lichttechnik und Elektronikprodukte für die Automobilindustrie und verfügt über eine der größten Handelsorganisationen für Kfz-Teile und Zubehör in Europa*.

Seit 2008 erbringt die Deutsche Bank eine große Bandbreite von Dienstleistungen für die mehr als zehn Gesellschaften des HELLA-Konzerns in China, vom inländischen RMB Cash-Pooling über Zahlungen und Handelsfinanzierungen bis zur Währungsabsicherung und Beratung.

Mit der umfassenden Lösung der Deutschen Bank ist HELLA nun in der Lage, Liquidität auf Konzernebene als stabile Finanzierungsquelle in China zu nutzen. Damit profitiert das Unternehmen sowohl bei den lokalen Geldflüssen von einer natürlichen Absicherung („Natural Hedge“) und erhält außerdem Flexibilität und Skalierbarkeit für künftiges Wachstum. Darüber hinaus wird die Deutsche Bank den bestehenden lokalen USD-Cash Pool in China mit der globalen USD-Lösung der HELLA-Gruppe verbinden, was zu einem verbesserten Liquiditätsmanagement über Währungen hinweg und niedrigeren Zinskosten führt.

Carl Pohlschmidt, Head of Corporate Finance and Tax bei HELLA, sagte: „Wir freuen uns sehr, mit der Deutschen Bank in China zusammenzuarbeiten. Unser globales Geschäft wird außerordentlich von dem grenzüberschreitenden RMB Cash-Pooling der Deutschen Bank profitieren, da es unsere konzerninterne Finanzierungskapazität in diesem wichtigen Markt verbessert. Die Expertise der Deutschen Bank im Onshore- und Offshore-Geschäft mit RMB bietet uns einen signifikanten Mehrwert und wird zur Steigerung unseres Erfolgs beitragen.“

Carl Wegner, Head of Global Transaction Banking, Greater China, bei der Deutschen Bank, ergänzte: „Wir freuen uns, unsere Geschäftsbeziehung mit HELLA auszubauen und durch die Verknüpfung von China mit Deutschland das Wachstum des Unternehmens weiter zu unterstützen. Die Implementierung war dank unserer Erfahrung mit lokalem und grenzüberschreitendem Liquiditätsmanagement in Renminbi sowie in Fremdwährungen reibungslos und effizient.“

* Quelle: HELLA