7. Juni 2017

„Hilfe für Helfer“: Preisverleihung im Bundeskanzleramt

Bundeskanzlerin Angela Merkel zeichnet in Berlin 25 Gewinner des Wettbewerbs „startsocial“ aus

Mit Ihrem Engagement, Ihrem Organisationstalent und Ihrer Leidenschaft sind Sie ein Gewinn für uns alle, für unser Land“, lobte Angela Merkel die startsocial-Gewinner in ihrer Begrüßungsrede. “Denn eine lebendige Gesellschaft braucht die Offenheit ihrer Bürgerinnen und Bürger, Verantwortung für diese Gesellschaft zu übernehmen – für sich aber auch für andere.“ Mit der Preisverleihung am 7. Juni endete die aktuelle Wettbewerbsrunde im Bundeskanzleramt, bei der sich soziale Initiativen für eines von 100 Beratungsstipendien bewerben konnten. In Berlin wurden die sieben Bundespreisträger geehrt. Eingeladen waren auch ihre Berater – sechs von ihnen sind Deutsche-Bank-Mitarbeiter.

Ihren Sonderpreis überreichte die Bundeskanzlerin der Initiative „Hanseatic Help e.V.“. Das Projekt versorgte zunächst Flüchtlinge mit Kleidung, Schuhen und Hygieneartikeln. Durch den großen Zuwachs an ehrenamtlichen Mitarbeitern und Spendern wurden bald jedoch nicht nur Geflüchtete, sondern Hilfsbedürftige in und um Hamburg versorgt und sogar Hilfsgüter in Krisenregionen geliefert. So sei „Hanseatic Help“ ein Musterbeispiel dafür, wie aus einer guten Idee eine professionelle Initiative wachsen kann, bemerkte Angela Merkel.

Die Deutsche Bank ist eines von mehreren Unternehmen, die startsocial unterstützen. Christian Sewing, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, war Laudator für das Projekt „BikeBridge Freiburg“, das Fahrradkurse für Frauen und Mädchen mit Zuwanderungs- und Fluchterfahrung organisiert und ihnen dadurch hilft, sich ein Netzwerk und ein neues Leben in Deutschland aufzubauen. „Schon wenige Menschen können mit einer guten Idee und großem Engagement sehr viel bewegen“, erklärte Christian Sewing in seiner Laudatio.

Für den nächsten „startsocial“-Wettbewerb können sich soziale Initiativen noch bis zum 30. Juni für ein Beratungsstipendium bewerben.

Mehr als 300 Mitarbeiter der Deutschen Bank haben seit 2012 beim Wettbewerb mitgemacht, entweder als Juroren oder Berater. Mit ihrem Fachwissen unterstützen sie ausgewählte soziale Projekte dabei ihre Ideen umzusetzen – ehrenamtlich und deutschlandweit.

Unter dem Dach des Förderprogramms „Made for Good“ arbeitet die Bank mit einigen von „startsocial“ ausgezeichneten Initiativen zusammen. „Start with a Friend“ (Bundespreisträger) und „Über den Tellerrand“ (Finalist der Bundesauswahl) sind zudem Partner der Initiative „1.000 Deutschbanker als Integrationspaten“.


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