1. November 2017

Deutsche Bank begleitet zwei große indische Versicherer an die Börse

Aktienemissionsgeschäft in Indien konstant erfolgreich: Konsortialführerin der sechs größten Börsengänge seit 2010

Die Deutsche Bank hat die zwei größten Börsengänge von Versicherern in Indien seit 2010 federführend begleitet. Das Aktienemissionsgeschäft der Bank betreute den Börsengang der General Insurance Corp of India’s (GIC) mit einem Volumen von 1,7 Milliarden US-Dollar und denjenigen der SBI Life mit einem Gesamtnennwert von 1,3 Milliarden US-Dollar.

Einschließlich der 2016 durchgeführten Emission von ICICI Prudential mit einem Gesamtnennwert von 904 Millionen US-Dollar hat die Deutsche Bank die Börsengänge von drei der vier aktuell börsennotierten indischen Versicherern begleitet.

Die GIC ist ein Staatsunternehmen und einer der größten Rückversicherer des Landes. Die SBI Life ist ein Gemeinschaftsunternehmen der größten indischen Bank, der State Bank of India, und BNP Paribas Cardif, der Versicherungstochter der französischen Bank. Beide Unternehmen wollen von dem wachsenden Versicherungsgeschäft in Indien profitieren, das langsam in Fahrt kommt.

Konsortialführerin der sechs größten Börsengänge über zehn Jahre

Die Deutsche Bank war darüber hinaus die einzige Bank, die die sechs größten Börsengänge seit 2007 als Konsortialführerin („Bookrunner“) begleitete. „Diese viel beachteten Transaktionen unterstreichen unsere Kompetenz im Aktienemissionsgeschäft und stärken unsere führende Position auf dem indischen und asiatischen Markt“, erklärte Sanjay Sharma, Leiter des Aktienemissionsgeschäfts in Indien.

Der Börsengang der GIC mit einem Volumen von 1,7 Milliarden US-Dollar ist der größte Börsengang eines indischen Versicherers seit 2010 und in diesem Jahr der bisher drittgrößte Börsengang in Indien. Die Emission ist Teil des Plans der indischen Regierung, Anteile an staatlichen Unternehmen zu verkaufen, und dürfte dazu beitragen, die Kapitalbasis der GIC zu erhöhen, damit das Unternehmen sein internationales Geschäft ausbauen kann. Die Transaktion stieß auf starkes Interesse bei institutionellen Investoren, wobei die Deutsche Bank von den fünf Konsortialbanken die meisten Aufträge vermittelte.

Die SBI Life warb 1,3 Milliarden US-Dollar von institutionellen und sonstigen Investoren ein. Das Auftragsbuch war 3,6-fach überzeichnet – ein großer Erfolg, angesichts des beachtlichen Emissionsvolumens. Die Deutsche Bank hat alle vier großen Aktienemissionen der SBI begleitet, einschließlich der im Jahr 2008 durchgeführten Bezugsrechtsemission mit einem Volumen von 4,3 Milliarden US-Dollar.

Die Deutsche Bank unterstütze die indische Regierung außerdem beim Verkauf ihrer fünfprozentigen Beteiligung an dem staatlichen Unternehmen Neyveli Lignite. Der Verkaufserlös betrug 116 Millionen US-Dollar.