22. November 2017

Deutsche Bank einer der besten Arbeitgeber der Welt für LGBTI

Die Bank setzt sich für lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intersexuelle Menschen (LGBTI) ein. Die „Human Rights Campaign“ würdigt das erneut

Die Deutsche Bank ist einer der weltweit besten Arbeitgeber für LGBTI-Mitarbeiter. Das ist das Votum der Kampagne für Menschenrechte, der „Human Rights Campaign“, nachdem die Bank in deren Corporate Equality Index die volle Punktzahl erreichte hatte. Es ist das 15. Jahr in Folge, dass die Deutsche Bank von dieser Kampagne für ihr Engagement zur Gleichstellung von LGBTI-Mitarbeitern im Arbeitsleben hervorragend bewertet wurde.

Vielfalt und Teilhabe sind zentrale Werte der Deutschen Bank, die ein Umfeld schafft, in dem alle Mitarbeiter ihr Potenzial voll ausschöpfen können – unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Geschlechtsidentität.

„Die Auszeichnung ist eine Ehre für unsere Bank. Teilhabe und Vielfalt sind wichtige Werte der Deutschen Bank. Wir wollen unseren Mitarbeitern ermöglichen, die Bank und die Gemeinschaften, in denen wir tätig sind, offener und solidarischer zu machen“, kommentierte Vorstandschef John Cryan.

UN-Verhaltenskodex für Unternehmen

Das Engagement der Deutschen Bank für die Gleichberechtigung von LGBTI geht über das Unternehmen hinaus und zeigt sich durch konkrete Maßnahmen, die sich auf die Gesellschaft auswirken. Die Bank hat bereits früh den UN-Verhaltenskodex für Unternehmen (United Nations Standards of Conduct for Business) unterzeichnet. Dieser Kodex wurde im September 2017 veröffentlicht, um gegen die Diskriminierung von LGBTI zu kämpfen.

Unterzeichnung von „Friend of the Court“-Petitionen an den Obersten Gerichtshof der USA

Die Deutsche Bank unterzeichnete als eines von 76 Unternehmen und eines von nur zwei Instituten an der Wall Street einen amicus curiae-Schriftsatz, der am 11. Oktober 2017 beim Obersten Gerichtshof der USA eingereicht wurde. Eine positive Entscheidung des Gerichts in diesem Fall würde Mitarbeiter davor schützen, aufgrund ihrer sexuellen Orientierung am Arbeitsplatz diskriminiert zu werden.

In einem weiteren Schriftsatz vom 30. Oktober 2017 zum Fall Masterpiece Cakeshop v. Colorado Civil Rights Commission wird der Gerichtshof gebeten sicherzustellen, dass alle US-Amerikaner, also auch LGBTI, gemäß dem Gesetz fair und gleich behandelt werden, wenn sie Geschäfte mit Privatunternehmen tätigen.

„Für die Deutsche Bank geht es in beiden Fällen darum, dass Diskriminierung unseren Mitarbeitern und ihren Familien, unserem Unternehmen und der Gesellschaft schadet. Wir freuen uns, auch künftig für dieses wichtige Thema einzutreten“, sagt Steven Reich, der die Rechtsabteilung in der Region Nord- und Südamerika leitet.

Briefwahl in Australien zur Ehe für alle

Die Deutsche Bank hat zudem Anfang des Jahres gemeinsam mit 800 Unternehmen einen offenen Brief zur Unterstützung der Ehe für alle Australier unterzeichnet. Die australische Regierung ließ dann ihre Bürger darüber abstimmen, ob sie die Ehe für alle unterstützen. 61 Prozent der Wähler stimmten für eine gleichgeschlechtliche Ehe. Der Ausgang der Wahl ebnete den Weg für eine Zustimmung zur Ehe für alle durch das australische Parlament.

Veranstaltung mit transsexuellen Militärangehörigen

Am 23.Oktober 2017 organisierte das LGBTI-Mitarbeiternetzwerk der Deutschen Bank, dbPride, in New York eine Veranstaltung über transsexuelle Menschen beim US-Militär. Bei der Veranstaltung wurde der für einen Emmy nominierte Kurzfilm „Transgender, at War and in Love“ gezeigt. Es folgte eine Podiumsdiskussion mit den Filmemachern und anderen Fachexperten. Neben Brad Carson, dem ehemaligen Under Secretary of Defense for Personnel and Readiness, sprachen auch transsexuelle US-Militärangehörige sowie der Moderator Rob Smith, ein Veteran der US-Armee und Reporter/Produzent bei Yahoo! News.

„Powering Progress“

Die Deutsche Bank organisierte kürzlich den Wettbewerb „Powering Progress“. Dabei konnten US-amerikanische College-Studenten ihr Engagement für den gesellschaftlichen Wandel unter Beweis stellen, indem sie ein Projekt entwarfen, mit dem gemeinnützige LGBTI-Vereinigungen unterstützt werden können. Die Kampagne umfasste mehr als 90.000 Beiträge, und es nahmen 70 studentische Teams teil.

2017 Financial Times/OUTstanding Gala

Im Oktober wurden bei der 2017 Financial Times/OUTstanding Gala vier Mitarbeiter der Bank in London für ihr Engagement für die Gleichstellung von LGBTI ausgezeichnet. Darren Beaumont (Betriebsorganisation, COO) und Harjit Saggu (Revision) wurden unter die „Top 50 Future Leaders of the LGBTI Community“ und Masa Yanagisawa (Co-Leiter des japanischen Aktiengeschäfts in CIB) unter die „Top 100 LGBTI Executives“ gewählt. Eileen Taylor, Leiterin der Abteilung für die Betreuung der Aufsicht, wurde erneut als eine der „Top 50 Ally Executives“ ausgezeichnet, da sie Mitarbeiter anerkennt, die LGBTI-Kollegen unterstützen, indem sie dazu beitragen, ein inklusives Arbeitsumfeld zu schaffen.