7. Dezember 2017

Heiß, heißer, Bitcoin?

Bitcoin hat die Marke von 15.000 US-Dollar durchbrochen. Die Anlagestrategen von Deutsche Bank Wealth Management untersuchen in diesem Zusammenhang die Risiken, die mit einer Investition in sogenannte Kryptowährungen verbunden sind und ob sie die traditionellen Zahlungsmittel irgendwann ersetzen könnten.

In ihrer neuesten Publikation „CIO Insights Reflektionen“ argumentieren die Anlageexperten, dass Kryptowährungen eine riskante Anlage sind, da die jüngsten Preissteigerungen auf Spekulationen und auf ein Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage zurückzuführen sind. Um Kryptowährungen in Zukunft als eine Art Anlageklasse zu etablieren, würde eine stärkere Regulierung und Sicherheit erforderlich sein.

Falls Kryptowährungen Geld wirklich ersetzen sollten, müssten diese auch die drei traditionellen Funktionen des Geldes erfüllen: als Zahlungsmittel, Recheneinheit sowie Wertaufbewahrungsmittel. Um diese Voraussetzungen zu gewährleisten, müssten Kryptowährungen vor allem an Vertrauen gewinnen. Problematisch seien hier die derzeit hohe Volatilität, mögliche Preismanipulationen sowie Datenverlust oder Datendiebstahl.

Für weitere Informationen über Bitcoin sowie über die zugrunde liegende Blockchain-Technologie lesen Sie die CIO Insights Reflektionen über „Kryptowährungen und Blockchains, und ihre Bedeutung für die Zukunft“.