13. Dezember 2017

Zwei US-Volkswirte der Bank äußern sich über Bitcoin in den Medien

Die Welt redet über Bitcoin, und es gibt viele unterschiedliche Meinungen darüber, ob sich die Kryptowährung durchsetzt – und wenn ja, wofür? Zwei Volkswirte der Deutschen Bank haben sich ebenfalls geäußert:

„Bitcoin ist nicht perfekt, dürfte aber in nächster Zeit nicht von der Bildfläche verschwinden“, erklärte US-Chefvolkswirt Peter Hooper beim jährlichen volkswirtschaftlichen Ausblick der Bank vor Journalisten in New York.

Obwohl Hooper Bitcoin für zukunftsfähig hält, könnte die virtuelle Währung seiner Ansicht nach besser gestaltet werden. Außerdem nehme die Notwendigkeit der Regulierung zu, je wichtiger die Währung werde. Er fügte hinzu, dass ihr Potenzial aufgrund ihrer grenzüberschreitenden Natur erheblich sei, sie jedoch noch einen langen Weg vor sich habe, bevor sie zu einer wirklichen Konkurrenz für bestehende Zahlungsmittel werden könne. Den Bloomberg-Artikel können Sie hier lesen.

Für Deutsche-Bank-Volkswirt Torsten Slok ist ein möglicher Preissturz der virtuellen Währung eines der 30 größten Marktrisiken im Jahr 2018. In einem CNBC-Interview erklärte Slok, dass die mit Bitcoin verbundenen systemischen Risiken steigen werden, wenn sich der aktuelle Trend fortsetze. Er erwartet, dass die Kryptowährung auch im Jahr 2018 volatil bleiben wird und Fragen zu Regulierung, Transparenz und Offenlegung weiterhin unbeantwortet bleiben werden. Slok erklärte gegenüber Bloomberg, dass es bei Bitcoin als Vermögensklasse schwierig sei, Fundamentaldaten zu ermitteln, da Wert und Rendite nicht bekannt sind. „Die Herausforderungen für Investoren ist es, herauszufinden, ob Bitcoin ein Zahlungssystem oder eine Vermögensklasse ist“, erläuterte Slok.