7. Februar 2018

Der nächste Schritt heißt Waltz

Bank stellt eine neue Open-Source-Software vor, die endlich Licht in die IT-Landschaften bringt

Waltz logo

Die komplexe Struktur von IT-Systemen stellt Unternehmen vor die Herausforderung, einen vollständigen Überblick über alle Details ihrer Technologie verfügbar zu haben – beispielsweise über die Anzahl und Typen der eingesetzten Rechner, Anwendungen, Datenbanken, und darüber, wie die verschiedenen Systeme miteinander verbunden sind und Daten austauschen. Dies ist die Voraussetzung, um fundierte Entscheidungen über Investitionen und über die IT-Architektur treffen zu können.

Deutsche Bank hat nun eine IT-Lösung entwickelt, die genau das kann: Waltz. Mit dieser Software können Unternehmen ihre IT-Landschaften besser verstehen und effektiver steuern. Sie führt die relevanten Informationen aus zahlreichen Quellen zusammen und macht diese über eine Benutzeroberfläche verfügbar, die einfach zu bedienen ist. Zuvor war dies ein zeitaufwändiger, manueller Prozess. Waltz ist ein Teil der Strategie der Bank, ihre IT-Systeme zu modernisieren, zu vereinfachen und zu standardisieren.

Den Software-Code von Waltz macht die Deutsche Bank nun öffentlich, damit auch andere Unternehmen die Vorteile einer noch nie dagewesenen Transparenz zu komplexen IT-Systemen nutzen und ihre IT-Architektur gezielt optimieren können. Da der Code öffentlich ist, können Programmierer Verbesserungen vorschlagen, neue Funktionen entwickeln und innovative Einsatzmöglichkeiten für die Software finden.

Nach der erfolgreichen Veröffentlichung ihres Plexus-Interop-Code untermauert die Deutsche Bank mit diesem Schritt ihr Ziel, zu den führenden Unternehmen in der Open-Source-Szene zu gehören.

Und Russell Green, Leiter des Gruppen-Architektur („Group Architecture“) der Bank, erklärt: „Diese spannende Entwicklung zeigt, wie innovativ die Bank ist. Wir freuen uns, mit der Open-Source-Gemeinschaft zusammenzuarbeiten, um Ideen auszutauschen, die Standardisierung in der Branche voranzutreiben und die Software laufend zu verbessern.

 

 

Mehr zum Thema