25. April 2018

Deutsche Bank unterstützt Münchener Studenten beim Hyperloop

Das Hochgeschwindigkeitsprojekt von Tesla-Gründer Elon Musk nimmt Fahrt auf: Seinem Projekt „Hyperloop“ wird zugetraut, dass es das Reisen revolutionieren könnte.

Der Hyperloop ist eine versiegelte Röhre, durch die Kapseln wie bei der Rohrpost ohne Luftwiderstand und mit hoher Geschwindigkeit geschossen werden können. Das Transportsystem könnte zum Beispiel die Reise von München nach Berlin von vier Stunden auf 35 Minuten verkürzen.

Musk und seine Firma SpaceX haben auch den zugehörigen Wettbewerb vor einiger Zeit ins Leben gerufen. Dabei kämpfen Teams von Universitäten auf der ganzen Welt jedes Jahr um den Titel des besten Prototyps . Die Teilnehmer optimieren jedes Jahr ein bestimmtes Merkmal ihrer Kapseln. Im vergangenen August waren die Münchener TU-Studenten der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und Raumfahrt (WARR) ganz vorne: In Kalifornien stellten sie mit 324 Kilometern pro Stunde einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf und gewannen damit zum zweiten Mal den Wettbewerb.

Die Deutsche Bank wird WARR im kommenden Wettbewerb finanziell unterstützen. Mit diesem Engagement will die Deutsche Bank Innovation und Nachhaltigkeit fördern. Dahinter steht ein Team der Unternehmens- und Investmentbank, das große Infrastrukturprojekte finanziert. Viele der Vorhaben sind innovativ und sichern der Bank ihre traditionelle Rolle als Financier des Fortschritts – wie beispielsweise im Jahr 1970. Damals half sie, Westeuropa mit dem Osten zu verbinden: Die UdSSR wollte ihr Erdgasnetz in den Westen ausweiten und die Mannesmannröhren-Werke sollten dafür ihre innovativen, schweißnahtlosen Rohre liefern. Seit seiner Gründung 1890 war Mannesmann Kunde der Deutschen Bank. 80 Jahre später unterzeichneten deutsche und sowjetische Firmen unter Führung der Deutschen Bank das erste von fünf Erdgasröhren-Abkommen mit einem Kreditvolumen von 1,2 Milliarden D-Mark.