25. Januar 2018

Deutsche Bank wird Mitglied im „Zentrum für die vierte industrielle Revolution“

Neue Technologien wie künstliche Intelligenz, zentrale Transaktionsregister („Distributed Ledger“) und die Digitalisierung des gesamten Wertschöpfungsprozesses bieten eine Reihe von Vorteilen – sowohl für Unternehmen als auch für die Gesellschaft als Ganzes. Allerdings ist unsere hochtechnologisierte Welt heute stärker verflochten denn je, und nicht mehr zeitgemäße Richtlinien, Standards und Anreize bergen Risiken.

Zentrum für die vierte industrielle Revolution

Das vom Weltwirtschaftsforum (WEF) gegründete „Center for the Fourth Industrial Revolution“ will Unternehmen und Organisationen zusammenbringen, um eine „stabile, interoperable, berechenbare und transparente“ Regulierung zu erreichen. Bei der jährlichen WEF-Tagung in Davos wurde die Deutsche Bank als neuer Partner vorgestellt.

Für das Engagement der Bank spricht, dass Finanzdienstleister zunehmend zu Technologie-Unternehmen werden. Die Deutsche Bank muss ihre Modelle und Strategien anpassen, um die Vorteile moderner Technologien voll nutzen zu können. Dies muss jedoch sicher vonstattengehen und darf sich nicht negativ auf die Gesellschaft auswirken.

Als Teil des Zentrums will die Bank gemeinsam mit Regierungen, Gesetzgebern, Aufsichtsbehörden, Branchenvertretern und Wissenschaftlern ein Rahmenwerk entwickeln, das es erlaubt, die Technologien optimal zu nutzen. Dies ist der nächste logische Schritt nach der Zusammenarbeit mit der Start-up-Szene in den Innovationslaboren sowie der Arbeit der Digitalfabrik in Frankfurt und der Technologiezentren weltweit, wo Prototypen und Lösungen für Kunden entwickelt werden.

„Digitale Innovationen sind entscheidend für das Wachstum der Bank und unserer Dienstleistungen für die Kunden“, sagte Vorstandsmitglied Kim Hammonds, verantwortlich für die Betriebsorganisation im Konzern. „Schon heute verändern die neuen Technologien unsere Branche. Banken entwickeln sich mehr und mehr zu Unternehmen, die Plattformen zur Verfügung stellen. Durch unsere Mitarbeit im Zentrum für die vierte industrielle Revolution können wir die Regulierung und neuen Standards für die spannenden Themen vorantreiben und prägen.“

In dem in San Francisco angesiedelten Zentrum sind Unternehmen wie Accenture, Huawei, Microsoft, Salesforce und SAP vertreten.

Auf der Internetseite des World Economic Forums erfahren Sie mehr darüber.