14. November 2018

„Wir müssen bessere Fege winden“

Um die Kreativität bei einem Zukunftscamp anzuregen, vertauschte ein Poet Buchstaben

„Ein gesundes Wartschaftswichstum
Oder die Abwendung der
Karmaklitastrophe?
Nur breite Fildung für alle ist wahre
Bleichgerechtigung
Wir müssen bessere Fege winden
We must wind a fetter bay
Sprüher oder Väter kuss das in die Möpfe rein
Besser näht als spie! Denn es ist spie zu näht.“

So stimmte der Wortakrobat Lasse Samström die Teilnehmer auf das Global Goals Zukunftscamp am vergangenen Freitag ein. Über 80 Sozialunternehmer, Studierende und Experten aus Wirtschaft und Wohlfahrt tauschten sich dort zu gesellschaftlichen Herausforderungen aus und entwickelten Ideen. Ganz im Sinne des UN-Entwicklungsziels Nummer 17, das ein globales Miteinander öffentlicher, privater und zivilgesellschaftlicher Akteure fordert.

„Genau darum geht es uns: Menschen und Ideen zusammenzubringen. Die Deutsche Bank setzt sich für die UN-Entwicklungsziele ein und unterstützt Sozialunternehmen, die dasselbe tun. Dieses Engagement bündeln wir zukünftig im Global Goals Lab, das wir gemeinsam mit Social Impact, einer Agentur für soziale Innovationen, entwickelt haben. In diesem Programm werden Sozialunternehmer kompetent beraten, profitieren vom Austausch untereinander und vom Netzwerk der Bank “, erklärt Alexander Gallas, Leiter Soziale Verantwortung Deutschland.

Noch intensiver wird die Global Goals Challenge Ende November in Beelitz bei Berlin. Acht ausgewählte Sozialunternehmen werden dort ihre Geschäftsmodelle weiterentwickeln. Dabei helfen ihnen Mitarbeiter der Bank und andere Experten aus Wirtschaft und Wohlfahrt. Nachhaltige Konzepte zu den Themen Bildung, Nachbarschaft und Inklusion haben die Chance auf eine Förderung durch den Global Goals Wirkungsfonds. Die Entscheidung, wer Mittel aus dem von der Bank geförderten Fonds bekommt, fällt im Februar 2019.

Einige Zitate vom Zukunftscamp:

„Wir sollten weg vom IQ-Lernen und hin zum WeQ-Lernen, uns gemeinsam beim Lernen von Wissen unterstützen“, sagte Ulrich Weinberg vom Hasso-Plattner-Institut über die Schule der Zukunft.

„Durch kluge digitale Lösungen können unnötige Barrieren besser abgebaut werden.“ Zacharis Wittman von Companion2go erwartet mehr Teilhabe durch neue Technik.

„Vor allem in heterogenen Nachbarschaften kommt es darauf an, die Menschen gezielt an die Hand zu nehmen und miteinander in Kontakt zu bringen,“ meint Anna Katrin Sommer von Tausche Bildung gegen Wohnen e.V.

 

Mehr über das Globals Goals Lab und die 17 UN-Entwicklungsziele erfahren Sie unter
www.globalgoalslab.eu

Gutes gründen
Vom 12. bis 18. November feiern 170 Länder eine Woche lang ihre Unternehmer und Gründer (Global Entrepreneurship Week). Das Ziel: Millionen von Menschen für kreative Ideen zu begeistern und den Gründergeist zu stärken. Diesem Ziel hat sich auch die Deutsche Bank mit ihrem Made for Good-Förderprogramm verschrieben, mit dem wir Sozialunternehmen unterstützen, die den gesellschaftlichen Wandel vorantreiben. Made for Good bietet ihnen das, was sie zum Wachsen brauchen: Beratung sowie Zugang zu Netzwerken und Finanzierungsquellen.