11. Juli 2018

Gutes gründen – Perspektiven eröffnen

Mit ihrem Made for Good-Förderprogramm unterstützt die Deutsche Bank Sozialunternehmer und Initiativen, die sich für andere einsetzen. Einige Beispiele aus aller Welt.

Ein Ort der Hoffnung für Mütter aus einkommensschwachen Verhältnissen – das ist ein Café in der philippinischen Stadt Parañaque. Seine Gründer und die dort beschäftigten Frauen können hier ihre Ideen für eine bessere, gerechtere Zukunft austauschen und weiterentwickeln. Das Café ist Teil der Mano-Amiga-Schule und bietet einigen Müttern der Schüler einen sicheren Arbeitsplatz. Die Einnahmen des Cafés fließen in ein Stipendienprogramm für Kinder aus einkommensschwachen Familien.

Das Gründercafé entstand als Teil des Made for Good-Förderprogramms der Deutschen Bank und ihrer Stiftungen. Es setzt sich weltweit für Ideen und Projekte ein, die den gesellschaftlichen Fortschritt vorantreiben. Knapp 12.000 Sozialunternehmen in 33 Ländern profitierten seit 2016 von Made for Good. „Uns ist es wichtig, mit unseren Kompetenzen und Netzwerken einen positiven Beitrag in der Gesellschaft zu leisten, und Sozialunternehmer und gemeinnützige Initiativen dabei zu unterstützen, ihre Geschäftsidee weiterzuentwickeln“, sagt Lareena Hilton, Leiterin Markenkommunikation & Soziale Verantwortung der Deutschen Bank. Davon haben nicht nur die Sozialunternehmer etwas, sondern auch die Mitarbeiter der Deutschen Bank: Sie lernen Organisationen kennen, die nicht gewinnorientiert sind, erleben soziale Innovation und Lebenswelten, die ihnen wenig vertraut sind. Der Wissensaustausch zwischen Bankern und Gründerszene bringt beiden Seiten etwas.

Voneinander lernen

In den USA hilft die Deutsche Bank Mitarbeitern, einen positiven Beitrag in der Gesellschaft zu leisten, indem sie Ihnen Ausbildungsmodule anbietet, die ihre Führungskompetenz stärken und sie befähigen, Vorstandsmandate in gemeinnützigen Organisationen wahrzunehmen. Mentoren, Kuratoriums- oder Beiratsmitglieder, interessierte Kollegen, Mitarbeiter des Bereichs Soziale Verantwortung sowie geladene Gäste sitzen an einem Tisch, tauschen ihre Erfahrungen aus und geben ihr Wissen weiter. So stärken sie nachhaltig die gemeinnützigen Organisationen in ihrem Umfeld.

In Südafrika erarbeiten Mitarbeiter der Bank mit Sozialunternehmern, wie sie Mittel für ihre Arbeit einwerben. Je vielfältiger die Geldquellen sind, desto weniger hängt das Unternehmen von einzelnen Spendern ab und kann langfristiger planen. Denn auch wer Gutes tut, braucht ein nachhaltiges Geschäftsmodell. Wie so eine Zusammenarbeit aussehen kann, können Sie hier sehen.

So unterschiedlich die einzelnen Made for Good-Projekte auch sind, sie alle haben eins gemeinsam: Sie warten nicht auf den Wandel, sondern gestalten ihn selbst.

Beispielsweise im dichtbesiedelten Hongkong, wo es kaum landwirtschaftliche Nutzflächen gibt. Dort baute die Deutsche Bank gemeinsam mit einer gemeinnützigen Organisation ein überdachtes, vertikales Erdbeerfeld auf – das erste der Stadt. Hier lernen Menschen mit geistigen Behinderungen, wie sie Erdbeeren und auch Gemüse anbauen. Das gibt ihnen nicht nur ein Einkommen, sondern stärkt auch ihr Selbstbewusstsein.

Auch das japanische Sozialunternehmen CHOCOLABO beschäftigt Menschen mit Behinderungen. Sie stellen Schokolade und andere Süßigkeiten her – und das geht jetzt schneller: Mit einer neuen Maschine, die die Deutsche Bank zur Verfügung gestellt hat. Damit kann das Unternehmen wirtschaftlicher arbeiten und neue Arbeitsplätze schaffen.

Im indischen Mumbai unterstützt die Deutsche Bank fünf gemeinnützige Organisationen, die sich im Bildungssektor engagieren. So können sie ihr Angebot erweitern und nachhaltig aufstellen, für mehr Schulplätze in der Megastadt mit 18 Millionen Einwohnern sorgen – und die Ausbildungsqualität verbessern. In Singapur hat das Made for Good-Programm junge Sozialgründer im Blick. Sie brauchen Freiraum, um ihre Ideen mit Leben zu füllen. Die Deutsche Bank und eine örtliche Stiftung stellen dazu nicht nur Räume zur Verfügung, sondern auch Mentoren und Zugang zur ihren Netzwerken.

 

Ein ähnliches Konzept verfolgt die Bank in China, wo sie gemeinsam mit einem sogenannten Inkubator gemeinnützige Initiativen und Sozialunternehmer fördert, die sich im Sportsektor engagieren. Ihr Ziel: Jungen Menschen neue Chancen eröffnen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Das Programm gipfelt in einem Wettbewerb, die dem den Gewinnern Geldpreise winken, die es ihnen ermöglichen, ihr Angebot auszuweiten.

 

Einschlägige Angebote für Neugründer bieten wertvolle Starthilfe für die Jungunternehmer – nicht nur, weil sie Beratung und Kontakte bereitstellen, sondern auch die öffentliche Wahrnehmung stärken. So fördert die Deutsche Bank in Großbritannien gemeinsam mit Hatch zum Beispiel gezielt 35 Startups, die von der Expertise ihrer Mentoren aus der Bank profitieren, die ihnen bei Finanz- und geschäftlichen Fragen zur Seite stehen und ihnen so zum Erfolg verhelfen. In Deutschland bewerben sich jedes Jahr mehrere 100 Sozialunternehmer und gemeinnützige Initiativen bei startsocial – einem Wettbewerb, bei dem zahlreiche Bankmitarbeiter als Juroren oder Berater aktiv sind. Auch hier bringt die Deutsche Bank jenseits der finanziellen Unterstützung vor allem das Wissen ihrer Mitarbeiter ein – und leistet damit einen positiven Beitrag in der Gesellschaft. Ab 12. Juli entscheiden die Juroren darüber, welche der Initiativen im Herbst eines der begehrten 100 Beratungsstipendien erhalten.

Die Deutsche Bank setzt sich für die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen ein. Deswegen unterstützt sie Sozialunternehmen, die das ebenfalls tun. Ganz im Sinne von Ziel 17, das Partnerschaften einfordert, die mit gebündelten Kräften eine nachhaltige Entwicklung ermöglichen. Das neue Global Goals Lab, das die Deutsche Bank gemeinsam mit Social Impact entwickelt hat, bündelt die bisherigen Programme, den Wirkungsfonds und Ready for Finance unter einem gemeinsamen Dach. Mitarbeiter der Bank beraten die Unternehmer dabei, ihre Angebote aufzubauen und wirkungsvoll zu wachsen.