14. Juni 2018

Meistens mehr Rendite durch nichtfinanzielle Kriterien

CIO Insights Reflections: Positiven Einfluss ausüben –  auf Rendite und Gesellschaft Seit vielen Jahren zeigen Studien, dass die Renditen von Vermögensanlagen steigen können, wenn der Anleger nicht nur finanzielle Kriterien bei der Geldanlage berücksichtigt, sondern auch nichtfinanzielle – also Kriterien wie Umwelt, Soziales und die Güte der Unternehmensführung.

Das Team des Chef-Anlagestrategen für die Vermögenskunden der Deutschen Bank hat diesen Zusammenhang noch einmal genau untersucht und dafür viele Studien durchforstet.

Einige ihrer wichtigen Ergebnisse aus Ihrer neuen Publikation „CIO Insights Reflections“ mit dem Titel: „Making a positive impact – on financial performance and on society“:

  • In den meisten Fällen haben Anleger keine Renditeeinbußen, wenn sie sich auch nach nichtfinanziellen Kriterien richten.
  • In einigen Fällen entwickeln sich ESG-Strategien besser als vergleichbare Nicht-ESG-Portfolios – hauptsächlich deshalb, weil sie weniger Risiken eingehen und andere Wertpapiere auswählen.
  • Mehrere bekannte Anleihe-Vermögensverwalter haben in ihren Portfolios festgestellt, dass im Schnitt pro Jahr ein Wertpapier weniger ausfällt, wenn sie die emittierenden Unternehmen zuvor nach nichtfinanziellen Kriterien beurteilt haben , wenn diese Unternehmen also ein sogenanntes „ESG Screening“ durchlaufen haben.
  • Schon lange argumentieren Kritiker von nachhaltigen Geldanlagen, dass nichtfinanzielle Kriterien das Universum der Wertpapiere zu stark reduzieren und damit unweigerlich Renditeeinbußen drohen – ein Zusammenhang, den das Team nach ihren Recherchen nicht bestätigen kann.

Die Publikation können Sie hier herunterladen.