20. April 2018

Pull Print spart jedes Jahr drei Millionen Doppeldeckerbusse Papier

Der meiste Müll bei der Bank war einmal Papier – durch die neue Druckfunktion hat sich das drastisch geändert. In Deutschland kennen die Mitarbeiter die Funktion unter „Pull Print“: Der Drucker druckt nicht sofort, sondern erst dann, wenn man seinen Dienstausweis an den Drucker hält und den Auftrag abruft.

Kaum zu glauben, aber durch diese Hürde spart die Bank jedes Jahr rund 27 Tonnen Papier.

„Diese neue Funktion hat dazu geführt, dass Mitarbeiter nur noch das Nötigste ausdrucken. In manchen Bereichen der Bank werden bis zu 75 Prozent weniger Dokumente gedruckt“, erklärt Nick Iles, aus dem Bereich Corporate Services, der den Wareneinkauf organisiert.

Die manchem auch unter „Follow Me“ geläufige Druckfunktion hat maßgeblich dazu geführt, dass Papier 2017 nur noch 17 Prozent des gesamten Mülls der Deutschen Bank ausmachte – statt davor mehr als ein Drittel (35 Prozent).

Doch nicht nur das: „Wir bestellen weniger Papier und reduzieren dadurch unseren CO2-Fußabdruck. Die Bank hat außerdem weniger Toner gebraucht, was der Umwelt ebenfalls zu Gute kommt“, sagt Iles.

Die Funktion war in Europa erfolgreich – und wird deshalb demnächst auch weltweit eingeführt werden.