20. September 2018

Technologiezentrum Bukarest: vom Fleck weg ein Erfolg

Banken entwickeln sich mehr und mehr zu Technologieunternehmen. So steigt ihre Nachfrage nach Spezialisten in den

Bereichen IT und Software explosionsartig an. Ein leuchtendes Beispiel hierfür ist das Technologiezentrum der Deutschen Bank in Bukarest, das in den vergangenen fünf Jahren rasant gewachsen ist.

Was im Jahr 2013 mit weniger als 200 Mitarbeitern begann, hat sich mit inzwischen 900 IT-Spezialisten zu einer der kreativsten Arbeitswelten der Deutschen Bank entwickelt.

 

Viele Talente, viele Facetten

Die Teams im Bukarester Technologiezentrum decken eine große Bandbreite von Disziplinen ab, wie Projektmanagement, IT-Architektur, geschäftsbereichsspezifische IT-Themen, Software-Entwicklung und Qualitätssicherung. Auf diese Weise kann das Zentrum seine Projekte von Anfang bis Ende unabhängig durchführen – so gelingt Innovation.

Von der Arbeit der Bukarester Kollegen haben schon viele Bereiche profitiert wie z. B. die Privat- und Firmenkundenbank, die Abteilung gegen Finanzkriminalität und die Unternehmens- und Investmentbank. So haben die Kreativen in Bukarest unter anderem die Android-Version der Deutsche Bank Mobile App entwickelt – gemeinsam mit der Digitalfabrik in Frankfurt.

Zwischen 2013 und 2018 haben die Teams 500 internationale Technologieprojekte erfolgreich abgeschlossen und mehr als 750 mobile Bankanwendungen und Software-Lösungen für die Handelssysteme der Bank entwickelt.

 

Als attraktiver Arbeitgeber ausgezeichnet

Als wir das Technologiezentrum in Bukarest eröffneten, war die Stadt bereits für ihre gut ausgebildeten Arbeitskräfte bekannt. Es war allerdings angesichts der starken Konkurrenz führender internationaler IT-Unternehmen nicht einfach, vor Ort genügend Fachleute für die Deutsche Bank zu gewinnen.

„Wir stellen die jungen Experten nicht nur ein, damit sie einen Job machen, sondern sich eine Karriere aufbauen können“, betont Marian V. Popa, der das Technologiezentrum leitet. „Wir investieren in unsere Mitarbeiter und bieten ihnen ein attraktives Arbeitsumfeld und Karrierechancen. Das hat uns hier einen sehr guten Ruf eingebracht“, fügt er an.

Auch außerhalb der Bank wird dieser Ansatz anerkannt. 2014 wurde das Zentrum als einer der fünf besten Arbeitgeber im IT-Bereich in Rumänien ausgezeichnet. Auch 2015 rangierte es unter den ersten zehn – noch vor einigen der global bedeutenden Technologieunternehmen.

40 Prozent der Mitarbeiter sind Frauen und 75 Prozent sogenannte Millennials (oder Angehörige der Generation Y), was das Zentrum zu einem der jüngsten und unkonventionellsten Standorte der Bank macht. Aufgrund des attraktiven Arbeitsumfelds und der guten Karrierechancen haben sich auch rumänische IT-Spezialisten aus dem Ausland dafür entschieden, in ihr Heimatland zurückzukehren. Wir waren davon überzeugt, dass wir diesen Fachkräften wirklich gute berufliche Möglichkeiten bieten können, die sie sich sonst in westeuropäischen Ländern gesucht hätten“, erklärt Popa.