19. März 2019

Von virtueller Realität für Demenzkranke bis zur intelligenten Schuhsohle für Parkinson-Patienten

Deutsche Bank unterstützt neues Förderprogramm für sozial motivierte Gründerinnen im Technologiesektor

Wie lassen sich innovative IT-Lösungen und gemeinnützige Projekte verbinden und dabei die Geschlechtergleichheit fördern? Die Antwort der Deutschen Bank auf diese Frage lautet We in Social Tech. Das neue Förderprogramm für sozial motivierte Gründerinnen setzt sich für einen höheren Anteil weiblicher Firmengründer im Londoner IT-Sektor ein. Davon profitieren 60 Frauen, die ein Unternehmen gründen, ausbauen oder skalieren wollen. Unabhängig davon, ob das Unternehmen noch in den Kinderschuhen steckt oder schon gut eingeführt ist – das entscheidende Förderkriterium ist der positive Beitrag für die Gesellschaft.

Mentees during a workshop

Die Initiative läuft in drei sechsmonatigen Zyklen zwei Jahre lang. In jedem Programmzyklus werden 20 Unternehmen mit Wachstums-, Investitions- und Finanzierungsplänen gefördert. Zusätzlich nehmen die Teilnehmerinnen an Arbeitsgruppen teil und können kostenlos gemeinsame Räume für ihre Arbeit nutzen.

Die erste Gruppe von 20 Unternehmerinnen verfolgt ganz unterschiedliche Projekte, von der computergestützten Einlegesohle für bessere Mobilität über virtuelle Realität für Demenzkranke bis hin zum digitalen Marktplatz für Sozialunternehmen. Die Gründerinnen haben wöchentliche Arbeitstreffen und werden zusätzlich von ihren Mentoren aus der Deutschen Bank beraten.

Mentees during a workshop

Jeremy Pattman aus der Betriebsorganisation ist zum Beispiel der Mentor für Danielle Connor, Mitgründerin von Pocket Pals. „Die Unternehmerin, die ich als Mentor unterstütze, nutzt neue Technologien, um die nächste Generation für Naturkunde zu begeistern. Als Vater von kleinen Kindern finde ich das toll. Ich freue mich, dass ich bei diesem sinnstiftenden Projekt von Anfang an dabei sein kann. Als Mentor kann ich meine Fähigkeiten einbringen und bekomme auch selbst viel zurück.“

Mentees during a workshop

Die neue Initiative ist Teil des Förderprogramms Made for Good des Bereichs Soziale Verantwortung (CSR) der Deutschen Bank. Sie wurde gemeinsam mit Nwes, der größten gemeinnützigen Fördereinrichtung für Unternehmen in Großbritannien entwickelt.

Dazu sagt Nicole Lovett, Teamleiterin Soziale Verantwortung der Bank in Großbritannien: „Technologie und innovative Geschäftsideen bieten die Chance, die dringendsten ökologischen und gesellschaftlichen Probleme der Welt zu lösen, und dabei den Wettbewerb in der Wirtschaft anzukurbeln. Das neue Programm bereitet den Weg für nachhaltige Geschäftsmodelle, die den Kunden nutzen und gleichzeitig einen gesellschaftlichen und finanziellen Wert schaffen.“