31. Januar 2018

Wer in Kryptowährungen investiert, riskiert alles

Die Deutsche Bank rät davon ab, in Kryptowährungen zu investieren, berichtete Bloomberg News und berief sich dabei auf ein Interview mit Markus Müller, der das Büro des Chefanlagestrategen für vermögende Kunden leitet.

Man riskiere hohe Volatilität, mögliche Preismanipulation sowie Datenverlust oder -diebstahl, sagte Müller gegenüber Bloomberg. Zuletzt zogen die Preise an, weil andere Anlageklassen wie festverzinslichen Anlagen auch keine allzu guten Renditen versprechen.

„Das ist nur etwas für Anleger, die spekulativ investieren", sagte Müller. „Es besteht ein realistisches Risiko des Totalverlustes."

Die Anlagestrategen für vermögende Kunden der Deutschen Bank hatten die Risiken von Anlagen in Kryptowährungen untersucht und ob sie das traditionelle Geld ersetzen könnten (siehe dazu auch unsere Medieninformation „Heiß, heißer, Bitcoin“). Ihr Ergebnis: Es handele sich um eine Technologie mit dem wohl „höchsten disruptiven Charakter für die Finanzindustrie und die breite Gesellschaft seit der Erfindung des Internets".