13. Mai 2019

Deutsche Bank: CDS auf bevorrechtigte vorrangige Anleihen verringert die Absicherungskosten für Kunden und verbessert Vergleichbarkeit zu Wettbewerbern

Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DB / NYSE: DB) erwartet, dass Händler ab heute Kurse für Kreditausfallversicherungen (Credit Default Swaps, CDS) auf bevorrechtigte vorrangige Anleihen (Senior Preferred Bonds) der Bank stellen werden. Die rechtlichen Voraussetzungen dafür wurden am 21. Juli 2018 auf den Weg gebracht, als deutschen Banken die Möglichkeit eröffnet wurde, bevorrechtigte vorrangige Anleihen zu begeben. Bisher waren die nicht-bevorrechtigten vorrangigen Anleihen (Senior Non-Preferred Bonds) der Deutschen Bank die Referenz für Kreditausfallversicherungen auf Anleihen der Deutschen Bank.

Die neuen Kreditausfallversicherungen auf bevorrechtigte vorrangige Anleihen von deutschen Banken verringern die Absicherungskosten für Kunden und andere Handelspartner von Banken in Deutschland, einschließlich der Deutschen Bank. Außerdem wird das Kontrahentenrisiko für Kredite (Counterparty Credit Risk) damit angemessen bewertet.

Damit erhalten Kreditausfallversicherungen auf die Deutschen Bank und andere Banken in Deutschland nun eine Basis, die mit der für europäische und amerikanische Wettbewerber vergleichbar ist. Für sie waren die entsprechenden Kreditausfallversicherungen bereits verfügbar.

James von Moltke, Finanzvorstand der Deutschen Bank, sagt: „Wir begrüßen die Einführung von Kreditausfallversicherungen auf bevorrechtigte vorrangige Anleihen in Deutschland. Dadurch sinken die Absicherungskosten für Geschäftspartner der Deutschen Bank. Außerdem bildet das Instrument die Gläubigerhierarchie von Kontrahenten und Kunden besser ab. So entstehen gleiche Wettbewerbsbedingungen zwischen den deutschen Banken und ihren Mitbewerbern in der EU und den USA.“

Nach einer Anpassung des deutschen Sanierungs- und Abwicklungsgesetzes (SAG) im Jahr 2017 fußten die CDS-Kontrakte für deutsche Banken seitdem auf nicht-bevorrechtigten vorrangigen Anleihen (Senior Non-Preferred Bonds). Diese werden in der Gläubigerhierarchie einer Bank nachrangig bedient, so dass sie das tatsächliche Risiko für Kunden und Kontrahenten überzeichnen.