2. April 2019

Die Bank und die neue Seidenstraße

Multinationale Unternehmen wittern interessante Geschäfte durch Chinas „Belt and Road“-Initiative

Im Jahr 2013 startete China die „Belt and Road“-Initiative (BRI), auch bekannt als „One Belt, One Road“ (OBOR), oder „Neue Seidenstraße“. Das Projekt bündelt die Interessen Chinas in den Bereichen Außenhandel und Investitionen. Der Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit zwischen den eurasischen Ländern, insbesondere China, und dem als historische Seidenstraße bekannten Handelskorridor – dem Silk Road Economic Belt auf dem Landweg und der Maritime Silk Road auf dem Seeweg.

Im Mai 2017 haben die China Development Bank (CDB) und die Deutsche Bank eine Absichtserklärung unterzeichnet, nach der sie in den folgenden fünf Jahren Projekte im Volumen von drei Milliarden US-Dollar finanzieren wollen. So eröffnen wir unseren internationalen Kunden Geschäftschancen in den Bereichen Infrastruktur, Rohstoffe und erneuerbare Energien.

Deutsche Bank's Global Transaction Banking footprint servicing key BRI markets

Zu den jüngsten Erfolgen gehört auch die Erneuerung einer Handelsgarantie über etwa 100 Millionen US-Dollar im Februar 2019 für eine chinesische Bank, die ein Wasserprojekt in Saudi-Arabien finanziert. Zuvor war im Januar 2019 eine Handelsgarantie für eine andere chinesische Bank über 240 Millionen US-Dollar zur Finanzierung eines Kombikraftwerks und einer Entsalzungsanlage in Bahrain erneuert worden.

Für unsere Kunden in Branchen wie Infrastruktur, Rohstoffe und erneuerbare Energien bietet die Neue Seidenstraße zahlreiche Möglichkeiten. „Nicht nur unsere Kunden aus China, sondern auch viele multinationale Unternehmen haben großes Interesse daran, ihr Geschäft im Rahmen der Belt and Road-Initiative auszubauen“, sagt Hunter Xiong, der das BRI-Projektbüro der Deutschen Bank leitet.

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