26. April 2012

Deutsche Bank erzielt im ersten Quartal 2012 Gewinn nach Steuern von 1,4 Mrd €

  • Gewinn vor Steuern bei 1,9 Mrd €, nach Wertberichtigung im Bereich Corporate Investments (CI) von 0,3 Mrd € bezüglich Actavis und Belastungen im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten von 0,2 Mrd € im Bereich Corporate Banking & Securities (CB&S)
  • Verlust vor Steuern im Bereich Consolidation & Adjustments (C&A) von 431 Mio €, inklusive 319 Mio € aus buchhalterischen Effekten, die sich im Lauf der Zeit revidieren
  • Vorsteuerergebnis von CIB und PCAM bei 2,6 Mrd €
  • Tier-1-Kernkapitalquote (Core-Tier-1) mit 10,0% auf gutem Weg, regulatorische Anforderungen vorzeitig zu erfüllen. Inanspruchname des Risikokapitals im Bereich CIB deutlich unterhalb der Limits
  • Fortschritt bei Rechtsstreitigkeiten und beim Risiko-Abbau sowie erfolgreiche Ablösung des Actavis-Kredits
  • Eigenkapitalrendite vor Steuern (bezogen auf das durchschnittliche Active Equity) bei 14%

Corporate & Investment Bank (CIB): Starke Erholung im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2011 belegt Stärke der breit gefächerten Kundenbasis unter gleichzeitiger Wahrung strikter Risikodisziplin

  • Vorsteuerergebnis von 2,1 Mrd €, nach Belastungen im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten von 0,2 Mrd €
  • Erträge in Sales & Trading von 4,1 Mrd € plus 160% gegenüber dem vierten Quartal 2011 und minus 11% gegenüber Vorjahr trotz einer Reduzierung des VaR um rund 30% im Vergleich zum Vorjahr sowie anhaltend schwieriger Marktbedingungen
  • Nummer 3 weltweit im Emissions- und Beratungsgeschäft, die beste jemals erreichte Position
  • Global Transaction Banking (GTB) erwirtschaftet mit 340 Mio € vor Steuern Rekordergebnis für ein erstes Quartal wegen starker Ergebnisse in den Produktbereichen und Regionen

Private Clients and Asset Management (PCAM): Positive Volumen-Entwicklung bei weiter gedämpfter Anlagebereitschaft der Privatkunden aufgrund des unsicheren Umfelds

  • Vorsteuerergebnis von 555 Mio €
  • Private & Business Clients (PBC): Vorsteuerergebnis von 413 Mio € getrieben von starkem Kredit- und Einlagengeschäft, aber beeinflusst durch negative Effekte aus dem Risiko-Abbau der Postbank und gedämpfter Anlagebereitschaft
  • Asset and Wealth Management (AWM): Vorsteuerergebnis bei 142 Mio €
  • Asset Management (AM): Vorsteuerergebnis verringerte sich auf 54 Mio € auf Grund weiter schwacher Marktaktivität und gestiegener Zurückhaltung bei den Investoren im Zusammenhang mit der Fortführung der strategischen Überprüfung des Geschäftsbereichs
  • Private Wealth Management (PWM): Vorsteuerergebnis von 88 Mio €, verbunden mit guter Ertragsentwicklung in Deutschland, EMEA und Asien/Pazifik

Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) hat heute ihre Ergebnisse für das erste Quartal 2012 vorgelegt.

Der Gewinn nach Steuern lag im ersten Quartal 2012 bei 1,4 Mrd €, nach 2,1 Mrd € im ersten Quartal 2011. Das Ergebnis je Aktie (verwässert) belief sich auf 1,44 €, nach 2,13 € im ersten Quartal des Vorjahres. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern und bezogen auf das durchschnittliche Active Equity betrug 14%.

Dr. Josef Ackermann, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank, sagte: „Vor dem Hintergrund anhaltender Zurückhaltung auf den globalen Finanzmärkten haben wir solide Ergebnisse erzielt." Er fügte hinzu: „Wir setzen unsere Strategie des Abbaus von Altlasten und der Stärkung unserer Kapitalposition fort, wie der Verkauf von Actavis und die anhaltenden Fortschritte bei der Bewältigung von Rechtsstreitigkeiten zeigen. Zugleich konzentrieren wir uns darauf, neue Kunden zu gewinnen und bestehende Kundenbeziehungen zu vertiefen, sowie die Erträge aus den Investitionen in unser Geschäft zu steigern und strikte Kosten- und Kapitaldisziplin zu wahren".

Ertragslage des Konzerns

Im Konzernbereich Corporate & Investment Bank (CIB) gingen die Erträge von 6,2 Mrd € im Berichtsquartal gegenüber dem Vorjahresquartal (Erträge von 6,7 Mrd €) um 8% zurück. Angesichts der anhaltenden Risikodisziplin der Bank und des im Vergleich zum Beginn des Vorjahres ungünstigeren Marktumfelds, das zu niedrigerer Kundenaktivität führte, ist dies ein sehr solides Ergebnis und reflektiert eine gute Entwicklung in den wesentlichen Geschäftsfeldern des Bereichs. Private Clients and Asset Management (PCAM) verzeichnete im ersten Quartal 2012 Erträge von 3,4 Mrd € nach 4,1 Mrd € im Vergleichsquartal des Vorjahres. Im Vorjahresquartal war ein positiver Sondereffekt von 263 Mio € enthalten, der im Zusammenhang mit der Beteiligung an der Hua Xia Bank und der erstmaligen Anwendung der Equitymethode entstand. Im Berichtsquartal ergaben sich zudem Rückgänge aufgrund geringerer Erträge im operativen Geschäft der Postbank, die zum einen den Abbau von Risikopositionen und das niedrige Zinsumfeld, zum anderen niedrigere Auflösungen von vor der Konsolidierung gebildeter Risikovorsorge (als Zinsüberschuss ausgewiesen) widerspiegeln. Außerdem beeinträchtigen die weiterhin zurückhaltende Investmentaktivität privater Kunden, insbesondere in Deutschland, sowie das weiter niedrige Marktniveau und die anhaltende Unsicherheit das Vermögensverwaltungsgeschäft. Insgesamt blieben die Konzernerträge mit 9,2 Mrd € im Berichtsquartal um 1,3 Mrd € (12%) unter dem Vergleichsquartal des Vorjahres. Zu dem Rückgang trug auch eine im Konzernbereich Corporate Investments vorgenommene Abschreibung in Höhe von 257 Mio € auf das Engagement an Actavis bei.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft belief sich im Berichtsquartal auf 314 Mio €, was einem Rückgang von 16% gegenüber 373 Mio € im Vergleichsquartal 2011 entspricht. Der Rückgang war hauptsächlich auf eine geringere Risikovorsorge bei der Postbank zurückzuführen. Er spiegelt auch die günstige Entwicklung des Privatkundenportfolios inklusive positiver Effekte aus dem erfolgreichen Verkauf notleidender Kredite wider. Diese Faktoren wurden teilweise durch eine höhere, aber im Rahmen der Erwartung gebliebene Risikovorsorge in CIB kompensiert. Im Zusammenhang mit der Postbank werden Auflösungen von Wertberichtigungen, die vor der Konsolidierung gebildet wurden, weiterhin nicht in der Risikovorsorge im Kreditgeschäft, sondern im Zinsergebnis ausgewiesen. Sie betrugen im Berichtsquartal 36 Mio €.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen von 7,0 Mrd € waren gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres in Summe nahezu unverändert. Der Personalaufwand reduzierte sich deutlich um 622 Mio €. Dies war vornehmlich auf niedrigere Aufwendungen für leistungsabhängige Vergütungen aufgrund einer gesunkenen Performance zurückzuführen. Sie beinhalteten auch einen im Vergleich zum Vorjahr geringeren Effekt aus aufgeschobenen Vergütungskomponenten für Mitarbeiter, deren Ansprüche zum Zeitpunkt der Begebung aufgrund der für sie geltenden Planbedingungen unverfallbar waren. Diese rückläufige Entwicklung wurde im Geschäftsbereich Corporate Banking & Securities (CB&S) durch Belastungen im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten (rund 210 Mio €) und durch höhere Aufwendungen im Versicherungsgeschäft mit Abbey Life (korrespondierend zur Ertragsentwicklung) teilweise kompensiert. Die zinsunabhängigen Aufwendungen beinhalteten im ersten Quartal 2012 zudem in Consolidation & Adjustments (C&A) Aufwendungen in Höhe von 73 Mio € für die Bankenabgabe in Deutschland, die im Vorjahresquartal noch nicht angefallen war. Des Weiteren entstand im Unternehmensbereich Private & Business Clients (PBC) eine Belastung in Höhe von 40 Mio € im Zusammenhang mit einem bestimmten geschlossenen Fonds.

Das Ergebnis vor Steuern betrug im Berichtsquartal 1,9 Mrd € und war damit um 1,1 Mrd € niedriger als im ersten Quartal 2011. Die Entwicklung reflektiert die vorgenannten Sondereffekte (Actavis und Hua Xia Bank) sowie die im Vergleich zu dem starken Jahresauftakt 2011 schwächeren Bedingungen im ersten Quartal 2012, die von anhaltender Vorsicht unter den Marktteilnehmern geprägt waren.

Der Gewinn nach Steuern belief sich im ersten Quartal 2012 auf 1,4 Mrd € gegenüber 2,1 Mrd € im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Ergebnis je Aktie (verwässert) betrug im Berichtsquartal 1,44 € nach 2,13 € im Vorjahresquartal. Der Ertragsteueraufwand im ersten Quartal 2012 betrug 478 Mio €. Die Steuerquote von 25,4% im Berichtsquartal wurde durch Steuereffekte im Zusammenhang mit aktienbasierten Vergütungen positiv beeinflusst. Im ersten Quartal 2011 belief sich der Ertragsteueraufwand auf 891 Mio €. Die Steuerquote von 29,5% im Vorjahresquartal war von der teilweisen Steuerbefreiung des Gewinns im Zusammenhang mit der Beteiligung an der Hua Xia Bank begünstigt.

Die Tier-1-Kernkapitalquote ohne Hybridinstrumente (Core-Tier-1) lag im ersten Quartal 2012 mit 10,0% höher als zum Jahresschluss 2011 (9,5%) und befindet sich damit auf gutem Weg, die regulatorischen Anforderungen vorzeitig zu erfüllen. Die Tier-1-Kapitalquote betrug per Ende März 2012 13,4% und verbesserte sich damit um 55 Basispunkte verglichen mit dem Wert von 12,9% zum Jahresende 2011. Die risikogewichteten Aktiva verringerten sich im ersten Quartal 2012 aufgrund eines strikten Risikomanagements auf 368 Mrd € von 381 Mrd € im Vorquartal.

Die Bilanzsumme verringerte sich geringfügig auf 2.103 Mrd € zum Ende des ersten Quartals 2012 von 2.164 Mrd € per Jahresende 2011. Auf bereinigter Basis, das heißt nach Aufrechnung von Derivaten und bestimmten anderen Bilanzpositionen, betrug die Bilanzsumme 1.256 Mrd €, was im Vergleich zum Jahresende 2011 einem Rückgang von 12 Mrd € entspricht. Die Relation von Bilanzsumme zu Eigenkapital (Leverage Ratio) gemäß Zielgrößendefinition lag per Ende März 2012 unverändert zum Jahresende 2011 bei 21.

Die Liquiditätsreserve blieb mit über 195 Mrd € auf einem hohen Niveau. 47% des Refinanzierungsplans für 2012 sind bereits abgeschlossen.

Segmentüberblick

Konzernbereich Corporate & Investment Bank (CIB)

Corporate Banking & Securities (CB&S)

Die Erträge in Sales & Trading (Debt und sonstige Produkte) lagen im Berichtsquartal mit 3,4 Mrd € um 301 Mio € (8%) unter dem Wert des Vergleichsquartals 2011. Während das insgesamt gute Ergebnis die im Vergleich zur zweiten Jahreshälfte 2011 höhere Kundenaktivität widerspiegelt, war das wirtschaftliche Umfeld allerdings nach wie vor ungünstiger als im Vorjahresquartal. Das Ergebnis im Handel mit Kreditprodukten war dank einer soliden Kundenaktivität gut, gleichwohl gingen die Erträge im Vergleich zum Vorjahresquartal infolge bewusst reduzierter Bestände zurück. Im Geldmarktgeschäft wurden in allen Regionen erheblich höhere Erträge als im Vorjahresquartal erzielt. Die gegenüber dem ersten Quartal 2011 höheren Erträge im Zinsgeschäft sind auf die gestiegene Aktivität im kundenbezogenen Geschäft und bei für Kunden entwickelten Lösungen zurückzuführen. Das erste Quartal 2012 war damit für den Bereich das bislang zweitbeste. Im Devisengeschäft lagen die Volumina auf Rekordhöhe. Dennoch blieben die Erträge wegen niedrigerer Margen unverändert auf dem Niveau des Vorjahresquartals. Im Anleihegeschäft mit Schwellenländern waren die Erträge niedriger als im Vorjahresquartal, wobei die höhere Aktivität im kundenbezogenen Geschäft durch eine rückläufige Nachfrage nach für Kunden entwickelten Lösungen kompensiert wurde. Die Erträge im Rohstoffhandel blieben gegenüber dem Vorjahresquartal nahezu unverändert, und in allen Produktfeldern wurden gute Ergebnisse erzielt. Die Erträge aus dem Geschäft mit verbrieften Wohnungsbaukrediten (RMBS) lagen weit unter denen des Vorjahresquartals, was auf eine gesunkene Kundennachfrage zurückzuführen ist.

In Sales & Trading (Equity) sanken die Erträge im Berichtsquartal gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres um 218 Mio € (23%) auf 726 Mio €. Während sich das verbesserte Marktumfeld in einem Anstieg wichtiger Aktienindizes widerspiegelte, lag die branchenweite Kundenaktivität weiterhin auf einem erheblich niedrigeren Niveau als im Vorjahresquartal. Im Aktienhandel konnten die Marktanteile in Europa und den USA gesteigert werden, dennoch wurden gegenüber dem ersten Quartal 2011 geringere Erträge erwirtschaftet. Dies ist auf gesunkene branchenweite Marktvolumina sowie den Wegfall des einmaligen Ertrags aus dem Verkauf der Beteiligung an der russischen Börse RTS im ersten Quartal 2011 zurückzuführen. Auch im Aktienderivategeschäft blieben die Erträge infolge der gesunkenen Volumina im kundenbezogenen Geschäft und mit institutionellen Kunden hinter den Vergleichszahlen des Vorjahres zurück. Im Bereich Prime Finance blieben die Erträge im Vergleich zum Vorjahresquartal unverändert, da die größeren Volumina im Kundengeschäft durch den wachsenden Margendruck kompensiert wurden. Im Verlauf des Berichtsquartals wurde die Deutsche Bank in einer Umfrage des Magazins Institutional Investor zur Nummer eins in den Bereichen Aktienverkauf, -handel und -analyse in Europa gewählt.

Im Berichtsquartal gingen die Erträge aus dem Emissions- und Beratungsgeschäft gegenüber dem ersten Quartal 2011 um 79 Mio € (11%) auf 638 Mio € zurück. Dies war auf eine branchenweit geringere Kundenaktivität zurückzuführen. Bezogen auf den Anteil am Provisionsaufkommen in Corporate Finance belegte die Deutsche Bank weltweit Platz drei und nahm damit in diesem Bereich den besten Rang in ihrer Geschichte ein. Auch im M&A- und Emissionsgeschäft (Equity) sowie (Debt) erreichte die Deutsche Bank weltweit Top-5-Positionen. Im Beratungsgeschäft lagen die Erträge bei 121 Mio € und damit um 24% unter der Vergleichszahl des Vorjahresquartals. Ursächlich hierfür war die im Vergleich zum Vorjahr verhaltene Marktaktivität. Im Berichtsquartal erreichte die Deutsche Bank im Beratungsgeschäft Platz fünf. Im Emissionsgeschäft (Debt) lagen die Erträge von 379 Mio € auf dem Niveau des Vorjahresquartals. Die Deutsche Bank erreichte in den Kategorien „All International Bonds“ und „All Bonds in Europe“ jeweils Platz zwei (Quelle: Thomson Reuters). Die Erträge aus dem Emissionsgeschäft (Equity) fielen gegenüber dem Vorjahresquartal um 23% auf 138 Mio € infolge geringerer branchenweiter Transaktionen im Finanzierungsgeschäft mit Eigenkapital, obgleich die Emissionstätigkeit aufgrund der geringeren Volatilität zum Quartalsende zunahm. Die Deutsche Bank belegte in der globalen Rangliste Platz fünf bei Aktienemissionen. Bei den Börsengängen erreichte sie Platz eins (Quelle: Bloomberg). (Alle Ranglistenpositionen gemäß Dealogic, sofern nicht anders angegeben.)

Die Erträge im Kreditgeschäft beliefen sich im ersten Quartal 2012 auf 303 Mio € und gingen damit im Vergleich zum Vorjahresquartal um 149 Mio € (33%) zurück. Ursächlich hierfür war das Zusammenspiel mehrerer Faktoren wie reduzierte Bestände, negative Marktwertanpassungen sowie Nettoeffekte aus Veränderungen der Kreditrisikoprämien.

Die Erträge aus Sonstigen Produkten beliefen sich im ersten Quartal 2012 auf 162 Mio €, was einem Anstieg um 123 Mio € gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht. Diese Entwicklung resultierte aus höheren Marktwertgewinnen bei Investments, die Leistungen im Zusammenhang mit dem Versicherungsgeschäft von Abbey Life decken. Dieser Effekt wird durch gegenläufige Beträge in den Zinsunabhängigen Aufwendungen ausgeglichen.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft belief sich im Unternehmensbereich CB&S im ersten Quartal 2012 auf 85 Mio € nach einer niedrigen Risikovorsorge von 12 Mio € im Vergleichsquartal des Vorjahres.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen betrugen im Berichtsquartal 3,4 Mrd € und lagen damit um 121 Mio € (3%) unter dem Vergleichswert des Vorjahresquartals. Dieser Rückgang resultierte in erster Linie aus niedrigeren Aufwendungen für leistungsabhängige Vergütungen aufgrund einer gesunkenen Performance und einer Reduktion der aufgeschobenen Vergütungskomponenten für Mitarbeiter, deren Ansprüche zum Zeitpunkt der Begebung aufgrund der für sie geltenden Planbedingungen unverfallbar waren. Diese Rückgänge wurden durch Belastungen im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten in Höhe von rund 210 Mio € und den vorgenannten Effekt in Bezug auf Abbey Life teilweise aufgehoben.

Das Ergebnis vor Steuern in CB&S belief sich im Berichtsquartal auf 1,7 Mrd € gegenüber 2,3 Mrd € im Vergleichsquartal des Vorjahres.

Global Transaction Banking (GTB)

Die Erträge in GTB lagen im ersten Quartal 2012 mit 967 Mio € um 114 Mio € (13%) über dem Vergleichswert des Vorjahresquartals. Ursächlich hierfür war der Anstieg der Provisions- und Zinserträge über die Produktbereiche hinweg, was die Robustheit des Geschäftsmodells von GTB unterstreicht. Die Zinserträge profitierten im Vergleich zum Vorjahresquartal von größeren Volumina im Kundengeschäft. Dem standen negative Effekte aus dem anhaltend niedrigen Zinsniveau, insbesondere in den USA und der Eurozone, gegenüber, während sich das Zinsniveau in Asien weiterhin günstig auswirkte. In Trade Finance konnten dank des anhaltenden Wachstums der Kundenvolumina und der Nachfrage nach Finanzierungsprodukten hohe Erträge erwirtschaftet werden. In Trust & Securities Services stiegen die Erträge aufgrund einer starken Dynamik im Wertpapierverwahrungsgeschäft, insbesondere im Wertpapierleihgeschäft, sowie höherer Transaktionsvolumina im Wertpapiertreuhand-, Vermittlungs- sowie Verwaltungsgeschäft. In Cash Management lagen die Erträge aufgrund höherer Transaktions- und Einlagenvolumina über dem Wert des ersten Quartals 2011.

In GTB belief sich die Risikovorsorge im Kreditgeschäft im ersten Quartal 2012 auf 33 Mio € gegenüber 21 Mio € im Vergleichsquartal des Vorjahres. In beiden Zeiträumen standen die Aufwendungen hauptsächlich im Zusammenhang mit dem in 2010 in den Niederlanden erworbenen Firmenkundengeschäft. Die übrigen Geschäftseinheiten in GTB verzeichneten eine Nettoauflösung, die den vorgenannten Anstieg teilweise kompensierten.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen in Höhe von 593 Mio € im ersten Quartal 2012 lagen um 35 Mio € (6%) über dem Vergleichswert des Vorjahresquartals. Dieser Anstieg ist vor allem auf Aufwendungen für leistungsabhängige Vergütungen sowie transaktionsbezogene Versicherungsaufwendungen zurückzuführen. Darüber hinaus trugen Integrationskosten für die Akquisition in den Niederlanden zu diesem Anstieg bei.

Das Ergebnis vor Steuern betrug im Berichtsquartal 340 Mio € und lag damit um 67 Mio € (24%) über dem Vergleichswert des Vorjahresquartals.

Konzernbereich Private Clients and Asset Management (PCAM)

Asset and Wealth Management (AWM)

Im ersten Quartal 2012 beliefen sich die Erträge im Unternehmensbereich AWM auf 883 Mio €. Dies entspricht einem Rückgang um 119 Mio € (12%) gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres. Die Erträge aus Sonstigen Produkten sanken gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 87 Mio € (von 116 Mio € auf 29 Mio €). Davon entfielen 57 Mio € (63%) auf den Geschäftsbereich Private Wealth Management (PWM), der erheblich durch positive Effekte aus der Neuausrichtung von Sal. Oppenheim in 2011 beeinflusst wurde. Darüber hinaus trug der Geschäftsbereich Asset Management (AM) aufgrund geringerer Gewinne aus dem Verkauf von Investments mit 30 Mio € zum Rückgang der Erträge aus Sonstigen Produkten bei. In AWM gingen die Erträge aus dem Diskretionären Portfolio Management/Fund Management um 40 Mio € (8%) zurück. Davon wurde in AM ein Rückgang um 32 Mio € und in PWM um 9 Mio € verzeichnet. In beiden Geschäftsbereichen war der Rückgang auf negative Markteinflüsse, die sich in geringeren Mittelzuflüssen und erfolgsabhängigen Provisionseinnahmen auswirkten, zurückzuführen. Die Erträge aus dem Beratungs-/Brokeragegeschäft fielen um 31 Mio € (14%) auf 199 Mio €. Dies war vor allem auf die gesunkene Kundenaktivität aufgrund der Unsicherheit auf Seiten der Investoren zurückzuführen. Die vorgenannten Rückgänge wurden teilweise durch einen Anstieg der Erträge im Einlagengeschäft und Zahlungsverkehr um 32 Mio € (92%) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ausgeglichen. Dieser Anstieg resultierte im Wesentlichen aus gezielten Initiativen für Produkte der längerfristigen Refinanzierung. Bei den Erträgen aus dem Kreditgeschäft wurde ein Zuwachs von 8 Mio € (8%) gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres verzeichnet, hauptsächlich infolge eines höheren Kreditvolumens in den Regionen Asien/Pazifik sowie Nord- und Südamerika.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um 18 Mio € auf weniger als 1 Mio €, was größtenteils auf Sal. Oppenheim zurückzuführen war.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen lagen im ersten Quartal 2012 bei 739 Mio € und damit um 52 Mio € (7%) unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Der Rückgang resultierte einerseits aus niedrigeren aufgeschobenen Vergütungskomponenten und geringeren Abfindungszahlungen, andererseits aus einer Effizienzverbesserung der Geschäftsplattform von AM.

AWM verzeichnete im ersten Quartal 2012 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 142 Mio €, nach 190 Mio € im Vergleichsquartal des Vorjahres. Das Ergebnis vor Steuern ging in PWM um 28 Mio € und in AM um 20 Mio € zurück.

Die Invested Assets in AWM stiegen im ersten Quartal 2012 um 7 Mrd € auf 820 Mrd €. In PWM beliefen sich die Invested Assets auf 278 Mrd €. Dies entspricht einem Anstieg von 9 Mrd € im Vergleich zum 31. Dezember 2011, der hauptsächlich auf einen Effekt in Höhe von 11 Mrd € aufgrund positiver Marktwertentwicklungen und auf Nettomittelzuflüsse von 2 Mrd € zurückzuführen war. Diesem Anstieg stand ein Rückgang der Invested Assets von 3 Mrd € aufgrund von Wechselkursveränderungen gegenüber. In AM reduzierten sich die Invested Assets um 2 Mrd €. Darin waren 10 Mrd € Nettomittelabflüsse, die vornehmlich in Zusammenhang mit einem einzelnen Kunden in Europa standen, und Rückgänge in Höhe von 8 Mrd € aufgrund von Wechselkursveränderungen enthalten, die größtenteils durch einen Anstieg der Invested Assets um 16 Mrd € aufgrund positiver Marktwertentwicklungen ausgeglichen wurden.

Private & Business Clients (PBC)

Die Erträge im ersten Quartal 2012 beliefen sich auf 2,5 Mrd € und lagen um 571 Mio € (19%) unter dem Wert des Vorjahresquartals. Ursächlich dafür war vor allem der Rückgang der Erträge aus Sonstigen Produkten um 548 Mio €. Diese beinhalteten im Vergleichsquartal des Vorjahres einen einmaligen positiven Effekt von 263 Mio € aus der Bilanzierung der Beteiligung an der Hua Xia Bank. Darüber hinaus entfielen 354 Mio € des Rückgangs auf die Postbank, die im Berichtsquartal Erträge von 972 Mio € nach 1,3 Mrd € im Vergleichsquartal des Vorjahres erzielte. Der Rückgang war auf geringere Erträge im operativen Geschäft, die zum einen den Abbau von Risikopositionen und das niedrige Zinsumfeld, zum anderen niedrigere Auflösungen von vor der Konsolidierung gebildeter Risikovorsorge (als Zinsüberschuss ausgewiesen) widerspiegelen. Darüber hinaus nahm die Postbank Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen in Höhe von 34 Mio € vor. Im Beratungs-/Brokeragegeschäft sanken die Erträge um 33 Mio € (11%) sowohl im Advisory Banking Germany als auch im Advisory Banking International. Die Erträge aus dem Diskretionären Portfolio Management/Fund Management verringerten sich hauptsächlich im Advisory Banking Germany um 19 Mio € (26%). In beiden Produktkategorien war die anhaltend niedrige Investitionsbereitschaft von Privatkunden zu spüren. Die Erträge im Einlagengeschäft und Zahlungsverkehr lagen mit 550 Mio € um 31 Mio € (6%) über dem Wert des Vergleichsquartals des Vorjahres. Dies war vor allem auf höhere Einlagenvolumina in beiden Advisory Banking-Bereichen zurückzuführen. Im Kreditgeschäft blieben die Erträge gegenüber dem ersten Quartal 2011 im Wesentlichen unverändert. Ertragssteigerungen infolge höherer Kreditvolumina wurden durch Ertragsrückgänge aufgrund geringerer Margen in allen wichtigen Regionen, in denen Advisory Banking vertreten ist, kompensiert.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug im Berichtsquartal 194 Mio € gegenüber 320 Mio € im Vergleichsquartal. Davon entfielen 125 Mio € beziehungsweise 206 Mio € auf die Postbank. Der Rückgang der Risikovorsorge der Postbank um 81 Mio € war auf Auflösungen von nach der Konsolidierung gebildeten Wertberichtigungen für Kreditausfälle zurückzuführen. Auflösungen von vor der Konsolidierung gebildeter Risikovorsorge werden im Zinsüberschuss ausgewiesen und betrugen 36 Mio € (gegenüber 117 Mio € im Vorjahresquartal). Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft ohne Berücksichtigung der Postbank ging im Vergleich zum Vorjahresquartal um 44 Mio € zurück. Ursächlich dafür war in erster Linie ein verbessertes Ergebnis im Konsumentenkreditgeschäft. Darüber hinaus trug der Verkauf von Portfolien notleidender Kredite mit 51 Mio € im Berichtsquartal gegenüber 33 Mio € im ersten Quartal 2011 zu dieser positiven Entwicklung bei.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen von 1,9 Mrd € im ersten Quartal 2012 lagen knapp unter dem Vergleichswert des Vorjahresquartals. Der Rückgang beinhaltete 54 Mio € niedrigere Aufwendungen in Zusammenhang mit der Postbank durch gesunkene operative Kosten und Aufwendungen für Maßnahmen zur Effizienzsteigerung im Vorjahresquartal. Ohne Berücksichtigung der Postbank und der damit zusammenhängenden integrationsbezogenen Aufwendungen, die in Advisory Banking Germany ausgewiesen werden, erhöhten sich die Zinsunabhängigen Aufwendungen um 31 Mio €. Dies ist in erster Linie auf eine Belastung in Höhe von 40 Mio € im Zusammenhang mit einem Rückkaufangebot für Anleger eines bestimmten geschlossenen Fonds zurückzuführen.

Das Ergebnis vor Steuern betrug im Berichtsquartal 413 Mio € und lag damit um 375 Mio € (48%) unter dem Wert des Vorjahresquartals. Dieser Rückgang reflektiert vor allem den oben genannten einmaligen positiven Effekt im Advisory Banking International aus der Bilanzierung der Beteiligung an der Hua Xia Bank im ersten Quartal 2011. Advisory Banking International verzeichnete im Berichtsquartal ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 127 Mio € nach 298 Mio € im Vergleichsquartal des Vorjahres. Advisory Banking Germany erzielte ein Ergebnis vor Steuern von 191 Mio € nach 231 Mio € im Vorjahresquartal. In Consumer Banking Germany betrug das Ergebnis vor Steuern 95 Mio € im ersten Quartal 2012 nach 258 Mio € im Vergleichsquartal des Vorjahres.

Die Invested Assets stiegen im ersten Quartal 2012 um 5 Mrd € auf 308 Mrd €. Diese Zunahme beinhaltete 6 Mrd € aufgrund positiver Marktwertentwicklungen und Nettomittelabflüsse in Höhe von 1 Mrd €.

Die Zahl der von PBC betreuten Kunden belief sich auf insgesamt 28,5 Millionen, davon 14,0 Millionen Kunden der Postbank. Die Zahl der Kunden von PBC war zum 31. März 2012 gegenüber dem 31. Dezember 2011 nahezu unverändert.

Corporate Investments (CI)

Die Erträge im ersten Quartal 2012 beliefen sich auf 4 Mio € gegenüber 180 Mio € im Vergleichsquartal des Vorjahres. Im Berichtsquartal wurde eine Abschreibung von 257 Mio € auf Actavis verbucht. Dies wurde aufgrund des wesentlichen Fortschritts bei den Vertragsverhandlungen mit Dritten über den Erwerb von Actavis vorgenommen. Im Vorjahresquartal war ein Anteil am Nettoverlust in Höhe von 55 Mio € im Zusammenhang mit dem Engagement bei Actavis entstanden. Die weiteren Erträge enthielten in den beiden Vergleichsquartalen im Wesentlichen die laufenden Erträge aus Actavis, der BHF-BANK sowie aus den konsolidierten Beteiligungen an The Cosmopolitan of Las Vegas und Maher Terminals.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen beliefen sich im Berichtsquartal auf 312 Mio € nach 344 Mio € im Vorjahresquartal. Der Rückgang ist hauptsächlich auf eine Sonderbelastung im ersten Quartal 2011 zurückzuführen, die mit dem damals beabsichtigten Verkauf der Konzernzentrale in Frankfurt am Main stand.

CI verzeichnete im ersten Quartal 2012 einen Verlust vor Steuern in Höhe von 303 Mio € nach 165 Mio € im Vergleichsquartal des Vorjahres.

Consolidation & Adjustments (C&A)

Im ersten Quartal 2012 verzeichnete Consolidation & Adjustments (C&A) einen Verlust vor Steuern von 431 Mio € gegenüber 353 Mio € im Vorjahresquartal.

Die Erträge von C&A beinhalteten in beiden Perioden signifikante negative Effekte aus unterschiedlichen Bilanzierungsmethoden zwischen Managementberichterstattung und IFRS. Diese Effekte betrugen im Berichtsquartal 319 Mio €, wovon ungefähr die Hälfte auf die Entwicklung von US-Dollar-Euro Basis Swap Spreads zurückzuführen war. Der Konzern finanziert sich in erster Linie in Euro und konvertiert dann einen Teil dieser Mittel am Basis-Swap-Markt in US-Dollar. Die Finanzierungsinstrumente und die Basis Swaps sind ökonomisch abgesicherte Positionen, die aufgrund unterschiedlicher Bilanzierungsmethoden zu materiellen Ergebniseffekten in C&A führen können. Während das Finanzierungsinstrument zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert wird, reagiert die Bewertung der zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Swaps unmittelbar auf Kursschwankungen von mittel- und langfristigen US-Dollar-Euro Basis Swap Spreads. Über die Laufzeit der Positionen gleichen sich diese asymmetrischen Ergebniseffekte aus. Der Marktwertverlust im Berichtsquartal resultierte aus einer deutlichen Reduzierung der genannten Spreads. Darüber hinaus beinhaltete das Ergebnis im Berichtsquartal Marktwertverluste von circa 70 Mio € infolge verminderter Risikoaufschläge bei bestimmten eigenen Verbindlichkeiten sowie Effekte von circa 80 Mio € aus unterschiedlichen Bilanzierungsmethoden für ökonomisch abgesicherte kurzfristige Positionen, die aus Änderungen der kurzfristigen Euro-Zinssätze sowie aus der Umkehrung von Bewertungseffekten aus Vorperioden resultierten. Dieser Bilanzierungsunterschied war der Hauptgrund für den Verlust vor Steuern von 353 Mio € im ersten Quartal in 2011. Die Erträge in beiden Quartalen beinhalteten zudem negative Effekte aus der Währungsabsicherung des Kapitals bestimmter ausländischer Tochtergesellschaften.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen enthielten im Berichtsquartal Belastungen von 73 Mio € für die deutsche Bankenabgabe, die im Vorjahr erst ab dem zweiten Quartal zu berücksichtigen war. Der positive Effekt in C&A aus der Umkehrung der im Vorsteuerergebnis der Segmente abgezogenen Anteile ohne beherrschenden Einfluss stand in beiden Quartalen hauptsächlich im Zusammenhang mit der Postbank. Er reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich.


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Die Ergebnisse des 1. Quartals 2012 werden heute in einer Analysten-Konferenz um 9.00 Uhr erläutert (MESZ). Die Konferenz wird im Internet übertragen: http://www.deutsche-bank.de/ir/video-audio

Der vollständige Zwischenbericht zum 31. März 2012 kann im Internet abgerufen werden: www.deutsche-bank.de/1Q2012. Ebenso ein Zahlenanhang (nur englisch): www.deutsche-bank.de/ir/finanztabellen


Diese Presse-Information enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse anzupassen.

Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, in denen wir einen erheblichen Teil unserer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielen und einen erheblichen Teil unserer Vermögenswerte halten, die Preisentwicklung von Vermögenswerten und Entwicklung von Marktvolatilitäten, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung unserer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit unserer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von uns bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren haben wir in unserem SEC-Bericht nach „Form20-F“ vom 20. März 2012 unter der Überschrift „Risk Factors“ im Detail dargestellt. Kopien dieses Berichtes sind auf Anfrage bei uns erhältlich oder unter www.deutsche-bank.com/ir verfügbar.


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