19. September 2014

Deutsche Bank KunstHalle und Tate Modern starten Kooperation mit Meschac Gaba

Die Deutsche Bank KunstHalle und die Londoner Tate Modern starten eine mehrjährige Kooperation, die bis 2017 die Präsentation von drei Ausstellungen mit internationaler Kunst aus der Tate in der Berliner Ausstellungshalle umfasst.

Den Anfang macht die Ausstellung Meschac Gaba: The Museum of Contemporary African Art. Gabas aus zwölf Räumen bestehende Installation lässt Kunst und Alltag miteinander verschmelzen und hinterfragt den Begriff des Museums und die vorherrschenden Auffassungen über afrikanische Kunst.

Stefan Krause, Mitglied des Vorstands und Vorsitzender des Global Art Advisory Council der Deutschen Bank: “Wir freuen uns ganz besonders, Meschac Gabas Museum of Contemporary African Art aus der Londoner Tate Modern in Berlin zeigen zu können. Es ist kein Zufall, dass gerade ein afrikanischer Künstler am Beginn unserer Zusammenarbeit mit dem weltweit renommiertesten Museum für Gegenwartskunst steht. Denn auch in unserem globalen Kunstengagement spielt die afrikanische Kunst eine wichtige Rolle.“

Nicholas Serota, Direktor der Tate Modern: „Die Tate freut sich, dass Kunst aus Afrika, Asien und anderen Ländern dank der Unterstützung durch die Deutsche Bank KunstHalle ein neues Publikum in Europa findet. Und wir sind begeistert, dass Gabas kühnes Projekt in Berlin präsentiert wird und den Beginn dieser wichtigen Initiative markiert, der zwei weitere Ausstellungen folgen werden.“

Meschac Gaba nahm 1997 die Arbeit am Museum of Contemporary African Art während eines Stipendienaufenthaltes in Amsterdam auf. Seine zwölf Räume bilden ein „Museum im Museum“, in dem sich die Ästhetik einer Kunstgalerie mit der eines westafrikanischen Marktes verbindet. Die Ausstellung war erstmals 2013 in der Tate Modern in London zu sehen. Sie ging als Schenkung des Künstlers und als Ankauf durch Mittel des Acquisitions Fund for African Art (mit Unterstützung der Guaranty Trust Bank plc und der Tate Member 2013) in die Sammlung der Tate über.

2016 wird die Tate den Künstler Bhupen Khakhar (1934-2003) vorstellen. Diese Ausstellung wird anschließend ebenfalls in der Deutsche Bank KunstHalle zu sehen sein. Khakhar, ein Autodidakt, zählt zu Indiens ersten Popkünstlern und ist einer der bedeutendsten Maler des 20. Jahrhunderts aus Vadodara, Gujarat. Seine Malerei zeigt Alltagsszenen, in denen Themen wie Klassen- und Geschlechterzugehörigkeit sowie Sexualität mit Feingefühl und Humor verhandelt werden. Es werden seine bedeutendsten Werke aus der Zeit von 1960 bis1990 experimentellen und gemeinschaftlich realisierten Arbeiten gegenübergestellt und werfen so ein neues Licht auf sein Œuvre.

Die dritte Ausstellung beider Institutionen wird rechtzeitig bekannt gegeben.


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Über die Deutsche Bank KunstHalle: 

Offenheit, Internationalität, Mut zu Neuem: Die KunstHalle steht für alles, was das Kunstengagement der Deutschen Bank auszeichnet. Sie ist auch ein Bekenntnis zur Kunstmetropole Berlin. Von 1997 an hat die Deutsche Bank den Galerieraum 15 Jahre lang gemeinsam mit der Solomon R. Guggenheim Foundation betrieben. Die Ausstellungshalle im Berliner Hauptsitz der Deutsche Bank hat sich als Plattform für internationale Gegenwartskunst etabliert und wird seit April 2013 unter neuen Vorzeichen von der Deutschen Bank fortgeführt. Die KunstHalle versteht sich als Ort für Entdeckungen – als Institution, die ebenso lebendig und in Bewegung ist wie die Hauptstadt.

Über die Tate Modern:

Die Tate Modern in London ist das weltweit meistbesuchte Museum für zeitgenössische Kunst. Es wurde 2000 in einem umgebauten Kraftwerk, der ehemaligen Bankside Power Station, am Ufer der Themse eröffnet und präsentiert internationale Kunst der Moderne und der Gegenwart von 1900 bis heute. Die Tate Modern zieht jährlich rund 5 Millionen Besucher an und hat in Großbritannien die öffentliche Wahrnehmung der bildenden Künste nachhaltig verändert. Ihr bahnbrechendes Programm zeigt die ganze Vielfalt der globalen visuellen Kultur – von Malerei, Skulptur und Fotografie bis zu Film und Performance.


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