Maßgeschneiderte Einkaufserlebnisse

Julia Bösch hat eine Vision. Sie will Männer von Qualen befreien. Von den Qualen des Shoppings. Deshalb fasste Julia zusammen mit ihrer Zalando-Kollegin Anna Alex den Entschluss, ihr altes Unternehmen zu verlassen und Outfittery zu gründen. Ihr Auftrag: Sie helfen Männern mit wenig Zeit und Lust, sich vernünftig zu kleiden – gesellschaftlich verdienstvoll und lukrativ.

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Einblicke in die Welt von Outfittery

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Was treibt Julia an?
Die Fashion-Expertin über...

...ihr Leben als Unternehmerin: „Es ist wie eine wahnsinnige Achterbahn. Es passieren großartige Sachen, aber Du weißt, morgen kann es auch wieder runter gehen. Dann kommen Felsen, die du wegräumen musst. Aber toll zu sehen, was man als Team an Felsen aus dem Weg geräumt bekommt.“

 

...ihre Geschäftsidee: „Die Inspiration kam Anna und mir in New York, wo ein Freund von uns wohnt, auch Unternehmer. Typischer Fall von ‚Keine Lust, sich großartig Zeit fürs Shoppen zu nehmen, aber abends im Club gut aussehen wollen‘. Der hat sich eben einen Personal Shopper geholt, was in New York nicht so ungewöhnlich ist. Er hat für ihn Outfits in Boutiquen zusammengestellt und zu ihm nach Hause gebracht – ich habe unseren Freund nach dem Shoppen nie so glücklich gesehen. Und da haben wir eben gedacht, dass wir diese Idee ins Internet und nach Europa bringen müssen.“

 

...ihre Kunden: „Frauen sind für uns ein wichtiger Faktor. Nach 3 Jahren Ehe haben die keine Lust mehr, für den Mann einkaufen zu gehen - und dann melden sie ihn sehr gerne bei Outfittery an.“

 

...Frauen als Gründerinnen: „Wir haben keine Nachteile gehabt, weil wir Frauen sind. Man fällt aber schon mehr auf als Männer. Der einzige Weg, die Quote an Gründerinnen zu erhöhen – ich glaube, es sind aktuell um die 10 Prozent – geht über Vorbilder. Nach dem Motto: ‚Wenn die das kann, kann ich das auch.’ Ich glaube, das funktioniert nur so.“

 

...Start-up-Kultur: „Die deutsche Szene ist viel vorsichtiger als die amerikanische. Die Amis verkaufen sich auch per se einfach besser. Ich habe in New York studiert und dort bekommt man einfach dieses ‚Alles ist möglich‘ mit. Ich war dort mit zwei Kommilitoninnen im Auslandssemester und witzigerweise haben die auch direkt eine Firma gegründet. Also irgendwas ist da passiert in New York...“