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17ZWEI

Ein Kunstprojekt mit der Zürcher Hochschule der Künste

Die Aktionsfläche am Bahnhof Hardbrücke

Prime Tower – Hardbrücke Bahnstation – Werbefläche

Mit dem Umzug in den Prime Tower hat die Deutsche Bank (Schweiz) AG eine stark frequentierte Werbefläche gemietet. Die Station Hardbrücke ist 2 Minuten Laufweg vom Prime Tower entfernt. Die Werbefläche befindet sich in einem Tunnel, den sämtliche Reisende Richtung Prime Tower und Umgebung durchqueren. Abgesehen von einer Aufwertung der Bahnstation Hardbrücke, die in ein paar Jahren völlig neu gestaltet werden soll, möchten wir die junge Kunst der Master Fine Arts der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) mit dieser Plattform unterstützen und uns damit als Corporate Citizen engagieren.


Über 17ZWEI

Die Zürcher Hochschule der Künste ist ebenfalls im Viertel Züri-West angesiedelt und hat daher einen besonderen Bezug zur Hardbrücke. Das Projekt wurde nach den Massen der Fläche (ca. 17x 2 Meter) 17ZWEI genannt. In einer Ausschreibung zum Thema „Hardbrücke“ unter den Studierenden der derzeitigen Master Fine Arts werden Entwürfe für die Werbefläche eingeholt und von einer unabhängigen Jury bewertet. Die ausgewählten Werke werden auf der Werbefläche (auf eine Blache reproduziert) platziert. Im Jahr 2012 werden in einem Abstand von jeweils 6 Wochen wechselnde Kunstwerke der Studierenden des Studiengangs Master Fine Arts der Zürcher Hochschule der Künste ausgestellt.


Junge Künstler zu fördern gehört seit über 30 Jahren zum Anliegen der Deutschen Bank. Gleichzeitig wirken wir mit 17ZWEI an der Gestaltung des Viertels rund um den neuen Prime Tower mit. Unserer neuen Nachbarschaft fühlen wir uns besonders verpflichtet und wollen dies auch mit 17ZWEI zum Ausdruck bringen.

Work 16 (March 2014): Steven Emmanuel

Steven Emmanuel arbeitet konzeptuell in verschiedenen Medien. Kunstschaffen bedeutet für ihn sich dem konstanten Wandel anzunähern. Jede seiner Arbeiten nährt und formt sich durch den Bezug zum Kontext. Wissend um die subtilen Widersprüche und Grenzen von Kunst und Leben, zeigen sich seine Arbeiten mal verschmitzt, mal seriös. Steven Emmanuel, geboren 1982 in Wales, hat am Royal College of Art in London studiert. Heute lebt und arbeitet er in Nürnberg, Deutschland.

Zürich West und speziell die Hardbrücke sind Orte des Wandels und der Entwicklung. Angetrieben von der Kraft der Wirtschaft stellen sie ein Epizentrum des Schweizer Finanzmarktes dar. «The Silent Theme» bedient sich der Begleitmusik des Spiels Tetris, dessen Quelle das Russische Volksmärchen «Korobeiniki» ist. Das musikalische Thema wiederholt sich tausendfach und wird einer Buchführung ähnlich, unaufhaltsam und unüberschaubar. Es ist in seiner Gesamtheit nicht zu erkennen. Die Arbeit reflektiert das geschäftige Treiben und die Belebtheit dieses Ortes, sowie unsere individuelle Position darin.


Work 15 (Januar 2014): Shahzad Khan

Shahzad Khan (*1979), lebt und arbeitet in Lahore, Pakistan. Für sein künstlerisches Schaffen bedient er sich verschiedener Medien, vorwiegend der Fotografie, Malerei und «Meri Gami», eine von ihm entwickelte Technik, mit der er seine Arbeiten umsetzt und weiter entwickelt. Khan hat Bildhauerei und Produktdesign am «National College of Arts» in Lahore studiert. Die Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum nimmt sowohl inhaltlich wie auch visuell eine wichtige Rolle in seinen Werken ein.

«Daikh Magar Payar Say» (Watch with Love) ist ein poetischer Vers, der oft auf den reich und bunt dekorierten pakistanischen Lastwagen Verwendung findet. Khan bedient sich der Ästhetik dieser Lastwagen und portraitiert so die damit verbundenen Gefühle von Liebe, Fürsorge und Verletzlichkeit. Kahn bezeichnet sein Werk «Watch with Love» als Beschreibung eines Reisenden, der interagiert, experimentiert, verschiedene Gefühle mit sich aber auch mit anderen durchlebt und am Ende doch alleine in seinem Zuhause ankommt.


Work 14 (Dezember 2013): Idan Hayosh

Idan Hayoshs künstlerische Aus einandersetzungen thematisieren die symbolhafte Ästhetik vorgefundener Bilder aus dem militärischen Kontext. Diese Bilder transformiert Hayosh in seinen sorgsam gestal teten Installationen und re-inszeniert so deren Inhalt und Bildsprache. Idan Hayosh (IL/RO), geboren 1979
in Tel Aviv, ist Autor mehrerer Bücher und veröffentlicht regelmässig Auszüge aus seinen Found Footage Archiven in Zeitschriften und Zeitungen. Seine Werke werden international in Museen und Institutionen ausgestellt.

Grundlage für das Werk „dot sketches #4 – #12“ sind Propagandafotos von Flugzeugen, Hubschraubern und deren Bewaffnung. Durch die Reduktion der Inszenierung der Waffenarsenale auf eine Situationsskizze demaskiert er die archetypische Bildsprache und macht ihre repräsentative und einschüchternde Struktur sichtbar.

Mehr im ArtMag über Idan Hayosh


Work 13 (Oktober 2013): Hugo Orlandini


Shortcut nº 5 spielt auf das grundlegende Bedürfnis nach Mobilität und Bewegung an; der niemals endenden Suche nach Heimat, einem Zuhause.
Durch die Verinnerlichung neuer Medien und den damit verbundenen Gebrauch von Wort- und Zeichenkürzeln (SMS, Chat, etc.) hat sich die Art und Weise, wie wir uns heutzutage ausdrücken, gewandelt. Der in Santiago de Cuba geborene Künstler Hugo Orlandini benutzt diese neuen kollektiven Zeichensysteme und schafft damit Collagen, die neue Vorstellungs- und Zeichenwelten entstehen lassen. Die abstrakte Qualität dieser Sprache entfaltet sich in einem grenzenlosen Vorstellungsraum.


CURRICULUM VITAE
Hugo Orlandini, geboren 1974 in Santiago de Cuba, untersucht durch seine Werke primär soziale und politische Belange. Orlandini konfrontiert bekannte und akzeptierte Systeme mit neuen Fragestellungen. Er experimentiert mit verschiedensten Materialien, provoziert neue Vorstellungen und arbeitet künstlerisch mit unterschiedlichen Medien, wie Fotografie, Skulptur und Installation. Seine Arbeiten finden sowohl national als auch international Beachtung. Hugo Orlandini lebt und arbeitet in Barcelona.


Work 12 (September 2013): Monika Drożyńska

Monika Drożyńska: Less is enough

Die Arbeit „Less is enough“ (Weniger ist genug) ist Teil des umfangreicheren Projekts „Urban embroidery“ (Urbane Stickerei), das im Jahr 2010 begonnen hat. Die Künstlerin nutzt Stickerei als eine Art Dokumentation für anonymen Vandalismus, die den urbanen Raum beschreibt. Die künstlerische Arbeit besteht aus fotografischer Dokumentation der Stickerei, die wiederum auf Werbeplakaten in den urbanen Raum gestellt werden.

 

CURRICULUM VITAE

Monika Drożyńska (Polen) ist eine sehr vielseitige Künstlerin: Sie arbeitet als Designerin, Performerin und ist Autorin zahlreicher Installationen und Projekte im öffentlichen Raum. Ihre Arbeiten sind geprägt von einem Abenteurer- und Entdeckergeist sowie einer grossen Freude am Tun – auf diese Art bringt sie ihre Arbeiten in einen urbanen Raum, wo die Arbeiten selbst wiederum in frischer, intelligenter und ironischer Weise Teil des öffentlichen Raums werden, ohne jedoch an Ernsthaftigkeit zu verlieren. Die Künstlerin nimmt an nationalen und internationalen Ausstellungen und Projekten teil, unter anderem in der Zachęta National Gallery of Art, Centre for Contemporary Art im Ujazdowski Castle und im National Museum in Kraków und wurde für ihr künstlerisches Schaffen mehrfach ausgezeichnet.


Work 11 (June 2013): Carlo Zanni

Carlo Zanni: LOCALHOST

LOCALHOST zeigt eine standardisierte Internetfehlermeldung, die darauf hinweist, dass das Bild „me_BIG.jpg“ nicht gefunden werden konnte. Der Pfad zum Bild beschreibt Werte, an die ich persönlich glaube. Diese Werte im Alltag zu leben, ist jedoch nicht immer einfach, weil sie einerseits heute gesellschaftlich in Frage gestellt und anderseits in diversen Kontexten unterschiedlich interpretiert werden. Wertvorstellungen variieren von Ort zu Ort und von Person zu Person und unterliegen einem steten Wandel. In diesem Sinne ist das Kunstwerk als partizipatives Graffiti zu verstehen, das den Betrachter zur Interaktion einlädt.

 

CURRICULUM VITAE

Carlo Zanni wurde 1975 in La Spezia (Italien) geboren. In seiner künstlerischen Praxis beschäftigt sich Zanni vorwiegend mit Internetdaten, um zeitbasierte soziale Skulpturen zu schaffen, mit denen er das heutige Leben untersucht. Obwohl Zanni fern von der Kunstwelt lebt, werden seine Werke weltweit ausgestellt. Zanni gründete unter anderem die Plattform PeopleFromMars.org, um neue Möglichkeiten der Distribution von Video und neuen Medien Projekte zu erforschen.


Work 10 (May 2013): Marijke Appelman

Marijke Appelman, Nature Copies Us

"Nature Copies Us" (2012) ist eine Nahaufnahme einer Pflanze mit ornamentalen Qualitäten, welche digital manipuliert wurde, um einen Rorschachtest zu simulieren. Der Titel, der die beängstigende Symmetrie des Bildes unterstreicht, verweist ironisch auf die übliche Annahme, Kunst kopiere die Natur. Mit kleinen Gesten unterstreicht Marijke Appelman in ihren Arbeiten immer wieder in direkter, lyrischer Weise die Bedeutung von Natur und Kunst.

 

CURRICULUM VITAE

Die niederländische Künstlerin Marijke Appelman (*1979, Haarlem, Niederlande) studierte in Rotterdam an der Willem de Kooning Academy (BA Fine Art, 2008), sowie am Piet Zwart Insititut (2009) und nahm an diversen Artist-In-Residence-Programmen teil. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit arbeitet sie als Kuratorin und Dozentin an der Royal Academy of Arts in Den Haag.


Work 09 (April - Mai 2013): Florent Meng

Florent Meng, Foil Blankets, 2013
florentmeng@gmail.com

„Der apparatfreie Aspekt der Realität ist hier zu ihrem künstlichsten geworden und der Anblick der unmittelbaren Wirklichkeit zur blauen Blume im Land der Technik.“
Walter Benjamin

Florent Meng verwendet die Rettungsdecke nicht als Objekt an sich, sondern als Analysemedium. Es handelt sich um einen wichtigen Gegenstand, der in Notfällen zum Einsatz kommt und anschliessend normalerweise weggeworfen wird. Das Prinzip der Realität wird durch die Gebrauchsspuren der Decke eingeführt. Dies geschieht nicht durch ihre reflektierenden Eigenschaften, die in dieser Darstellung bewusst reduziert worden sind. Der Wunsch, die Reflexion der Aussenwelt einzugrenzen und einzufrieren, reisst das Objekt ins Virtuelle. Es setzt die Anwesenheit des vorübergehenden Betrachters nicht voraus und stellt somit eine täuschende Umsetzung von Stendhals Definition der Realität dar: „wie ein Spiegel, der auf einer Landstrasse spazieren geht“.

Florent Meng lebt und arbeitet in Paris und Genf. Er wird vertreten durch Studio Sandra Recio, Genf.

Ausbildung
  • Master Degree, Workmaster, HEAD, Genève, 2011
  • DNSAP at L’Ecole Nationale Supérieure des Beaux-Arts of Paris, 2007
Auszeichnungen
  • Prix Paris Jeunes Talents, Ville de Paris, 2012
  • Prix Paris Jeunes Aventure, Ville de Paris, 2012
  • Bourse du Fond Cantonal d’Art Contemporain for graduate of Haute Ecole d’Art et de Design (HEAD), 2012
  • Financial Help for video production Fond Cantonal d’Art Contemporain, city of Genève, 2012
Ausstellungen
  • „In Absent Spaces We Dwell“, Piano Nobile, Genève, 2012
  • „Nouvelle Vague“, Studio Sandra Recio, Genève, 2012
  • „Fight the Power“, Corner College, Zurich, 2011
  • „Vue sur la mer“, Éditions Hard Copy, Coulouvrenière, Genève, 2011
  • „Flaubert’s castle“, HISK open studios, Ghent, 2011
  • „Laïc Perspectives“, Studio Sandra Recio, Genève, (Solo Show), 2010
  • Summer Lab Hyperactivity, Marks Blond & CAN, Neuchâtel, 2010
  • BB4, Bucharest Biennale, Walk/talk feat Ceel Mogami de Haas, Bucharest, Cur: Felix Vogel, 2010
  • Avant Première, Élysée Museum, Lausanne, 2010

Work 08 (Februar - April 2013): Liao Wenfeng

Liao Wenfeng, Anti Mona Lisa, 2013
wenfeng.liao@yahoo.ch

Liao Wenfeng fotografierte für seine Arbeit die älteren Dorfbewohnerinnen seines Heimatorts im Süden von China. Für das erste Bild mit dem Titel Mona Lisa bat er die Frauen des Dorfes die Pose der Mona Lisa zu imitieren. Im zweiten Foto mit dem Titel Anti Mona Lisa sollten die Frauen ihre Muskeln zeigen, welche sichtbar machen, wie Zeit und harte Feld arbeit die Körper dieser Frauen formte.

2006 schloss er an der China Academy of Art in Hangzhou seine Ausbildung im Total Art Studio ab. Von 2007 bis 2012 lebte er in Shanghai und verfolgte neben seinen künstlerischen auch kuratorische Ziele. Er war Teil des Kuratorenteams von Shanghai Zendai MoMA und nahm am Artists in Labs Residency Program in Zürich teil. Seit Juli 2012 lebt und arbeitet Liao Wenfeng in Berlin.

 

CURRICULUM VITAE

Liao Wenfeng
* 1984, Jiangixi, China

Ausbildung

2002 – 2006 Total Art Studio of China, Academy of Art in Hangzhou

Einzelausstellungen
  • Minute Gesture, OV Gallery, Shanghai, 2012
  • 1467+, Swiss Federal Institute for Forest, Snow and Landscape Research, Zurich, Switzerland, 2010
Gruppenausstellungen
  • Time of the Dragon, Rauma Art Museum, Finland, 2012
  • Insects in contemporary art, Villa Rot Museum, Germany, 2012
  • Think Art – Act Science, The San Francisco Art Institute, USA, 2011
  • From Interaction to Micro-Sociology: The Dual Thread of Media Intervention into Art in The Netherlands and China, Art ISSUE PROJECTS, Beijing, 2011
  • Think Art – Act Science, Arts Santa Monica, Barcelona, 2010
  • SHANGSHUI-BOTH WAYS when art meets science, Stadtgalerie im PROGR, Bern, 2010
  • SHANGSHUI-BOTH WAYS when art meets science, Around Space, Shanghai, 2010
  • Intrude: Art & Life 366, Zendai Museum of Modern Art, Shanghai, 2008
  • The Third Lianzhou International Photo Festival Lianzhou, Guangdong, 2007
  • Chinese Contemporary Art in Chinese Space – Yellow Box, Qingpu. Xiaoximen, Shanghai, 2006
  • New Folk Movement – Reconstruction of The Public Life – Contemporary Art Exhibition of The Second Art Festival of Song Zhuang U Space, Beijing, 2006
  • Archaeology of the Future – The Second Triennial of Chinese Art Nanjing Museum, Nanjing, 2005
Dauerausstellungen
  • Helsinki International Artist-inresidence Programme, 2011
  • Artists in Labs, Zurich University of the Arts (ZHdK), 2010

Work 07 (Dezember - Januar 2013): Jessica Pooch

Jessica Pooch, ohne Titel (Schweizer Strafgesetzbuch), 2012

CURRICULUM VITAE

Jessica Pooch
* 1982, Berlin, Deutschland
www.jessicapooch.com

Ausbildung

Sep. 2009 – Juli 2012 Zürcher Hochschule der Künste, Zürich
Master of Arts in Fine Arts

Apr. 2011 – Apr. 2012 Universität der Künste, Berlin
Klasse Karsten Konrad

Sep. 2008 – Dez. 2008 School of Visual Arts, New York
International Exchange Student Scholarship

Okt. 2006 – Juni 2009 Zürcher Hochschule der Künste, Zürich
Bachelor of Arts in Fine Arts, Vertiefung Fotografie

Jan. 2006 – März 2006 International Center of Photography
Continuing Education, New York

Einzelausstellungen
  • „Von Innen und Aussen" Weekly Berlin, 2012
  • „my special guests", No Time To Rest, Kunstverein ywao, Zug, 2010
Gruppenausstellungen
  • „Parcours" Plattform für junge Kunst, Kunstraum der Scheidtschen Hallen, Essen, 2012
  • „MFA Degree Show" Migros Herdern, Zürich, 2012
  • „Größer als Zürich – Kunst in ussersihl" Helmhaus, Zürich, 2012
  • „Nullpunkt" EWZ, Zürich, 2011
  • „Outdoor" Klasse Karsten Konrad, Dada Post, Berlin, 2011
  • „Rundgang" UdK, Berlin, 2011
  • „11123 – Studio B" between-between, London, 2011
  • „wow wow wow" Atelierhof Kreuzberg, Berlin, 2011

Work 06 (November - Dezember) 2012: Stefan Baltensperger


Stefan Baltensperger, Ein Singen im Kopf

Kann ein Werk durch ein punktuelles Eintauchen, ein Kratzen an der Oberfläche, durch die Verheissung einer Sichtbarkeit, die sich bei genauerem Betrachten entzieht, einen alternativen Zugang erzeugen?

In dem Werk „Ein Singen im Kopf“ zeigt Stefan Baltensperger anstelle einer ästhetischen Umsetzung die Summe von Recherchen und Gedanken in einer übergrossen Kartografie. Ein neuronales Gedankennetz, bestehend aus der Summe der Einzelteile, das zugleich aber nur fragmentale Zugänge erlaubt.

Für Baltensperger steht nicht das materielle Produkt im Zentrum seiner Arbeit. Der Künstler lässt in seinem überdimensionalen Mindmap Wissensmomente vor Ort entstehen und ermöglicht dem aktiven Betrachter diese, im Dialog mit dem Werk, selbst zu erleben und nachzuvollziehen.


 

Lebenslauf

Stefan Baltensperger
* 1976, Zürich, Switzerland

2011- 2013 Master Fine Arts, ZHdK, Zürich, Switzerland
2011  Artist in Residence, Yangon, Myanmar
2007 – 2009 Assistent von HP. Gutjahr, Recordstudio, FHNW, Aarau, Switzerland
2006 – 2009 Bachelor Fine Art / New Media Art, FHNW, Aarau / Basel, Switzerland

Einzelausstellungen

Kunstraum / Tiefparterre Kreuzlingen, 2013

  • Same same but different, Kunstraum Aarau, Aarau, 2011
  • Camp West, Kunstetage, Zürich, 201
  • Memorial to a Landscape, New Zero Artspace, Yangon, Myanmar, 2011
  • Kunst Kultur und andere Würste, Kaskadenkondensator, Basel, 2010
  • baltensperger, lRBlS Eis Galerie, Samedan, 2010
  • F-12, Kunstraum Walcheturm, Zürich, 2009

Diverse Teilnahmen an Gruppenausstellungen und Kunstprojekten im öffentlichen Raum u.a.:  Kogart Foundation Budapest; Substitut in Berlin, Germany; E-Werke Freiburg, Germany; Kunsthalle Mulhouse, France; Gallery Cemara 6, Jakarta, Indonesia; Shanghai Biennale, Shanghai, China.


Work 05 (September - November) 2012: Susana Perrottet


Susana Perrottet, (Un)scanny 2012

Diese Umgebung konstanten Durchgangs und Transports führt mich zu folgendem:
Mein Wunsch, augenblicklich und in vollem Bewusstsein von einer Realität in eine andere transportiert zu werden, bleibt vorerst unerfüllt.

In meiner Phantasie ist mein Scanner eine primitive Version eines Verkehrsmittels der Zukunft. Eines Tages wird dieses fähig sein, mich an einen anderen Ort zu bringen. Einen neuen Ort. Ganz sicher weit weg vom Cyberspace.
 
In einem Versuch, nicht nur mein Abbild, sondern auch ein wenig meiner Seele zu transportieren, platziere ich mein Gesicht und HŠnde auf das Glas und schaue direkt ins Licht hinein.


 

CURRICULUM VITAE

E-mail: susanaperrottet@gmail.com
Website: www.susana.ch

1975 * in Lima - Perú
lives and works in Zurich and Lima

EDUCATION

08-10 – MASTER OF ARTS - FINE ARTS, with honours, ZHdK, Zurich
07-08 – BACHELOR OF ARTS - FINE ARTS, ZHdK, Zurich
05-06 – CORRIENTE ALTERNA, Escuela Superior de Bellas Artes, Lima
04-07 – F+F SCHULE FÜR KUNST UND MEDIENDESIGN, Zurich

SOLO EXHIBITIONS

2011 – VISION COMPARTIDA, Kunstraum Baden, Curator: Claudia Spinelli
2008 – ZWINGLISTRASSE 40, Zurich
2004 – RAMPE 66, Zurich

GROUP EXHIBITIONS (selected)

2012 – HIER UND DORT, Schwarzwaldallee Basel
2012 – SWISS ART AWARDS, Messe Basel
2012 – EXPANDED ANIMATION, Künstlerhaus S11, Solothurn
2011 – KOLLATERAL - COLLATERAL, Das Esszimmer - Raum für Kunst, Bonn
2011 – REALITY CHECK, Ausstellungsraum Klingental, Basel
2011 – CAFE DES REVES - EINE VIDEOAUSSTELLUNG, Helmhaus Zurich
2011 – MUTATIS MUTANDIS, Sid Lee Collective, Montreal
2010 – WERKBEITRÄGE KANTON ZÜRICH, F+F Schule, Zurich
2010 – MUTATIS MUTANDIS, Galería El Ojo Ajeno, Centro De La Imagen, Lima
2010 – VIDEOGRAPHICS FROM PERU, curated by Macu Morán, Fundación Alianza Hispánica, Madrid
2010 – MFA DEGREE SHOW, Shedalle, Zurich
2009 – ELISABETH STEINSCHNEIDER PRESENTS, Kunstmuseum Bern

PARTICIPATIONS/APPEARANCES (selected)

2012 – VIP ART FAIR – VIP MAF, Online Art-Fair, New York
2011 – METROPOLIS, TV-Program about contemporary art, TVE Televisión Española
2010 – CON CAN MOVIEFESTIVAL, Tokyo

AWARDS

2012 – 1ST PRIZE, VIP ART FAIR - MFA
2012 – PRIX CARAN D'ACHE 2012
2010 – AUDIENCE AWARD, CON CAN Moviefestival, Tokyo



Work 04 (August - September 2012): Stefanie Brottrager

umgangssprachlich: durchweg, alle ohne Ausnahme: Die Wendung bezog sich ursprünglich darauf, dass alle, die in derselben Bankreihe
sitzen, sozial gleichgestellt sind und keiner irgendwelche Vorteile genießt.


 

Stefanie Brottrager *1984, Graz
www.stefaniebrottrager.at

Bachelor of Arts in Informationdesign (2009)
(Abschlussarbeit »Sprache und Bild. Zwei Ausdrucksformen im Vergleich»)
Derzeit Studium an der ZHdK: Master of Arts in Fine Arts

2008
Minna Kautsky Literaturpreis (Lyrik)
Praktikum bei der Stiftung Bauhaus Dessau

2009
Beitrag in der Pubikation »blattspezial« (www.blattspezial.org)
Praktikum bei Thomas Kilpper (www.kilpper-projects.net/blog/)

2010
Spielzimmer, Zürich (http://stefaniebrottrager.at/index.php/spielzimmer)

2011
Ausstellung mit Lena Conrad, Casa del Arte, Zürich
Performance »mundartverbot«, shedhalle, Zürich
Gruppenausstellung »dieci immagini«, Cervia, Italien
Einzelausstellung »zeitimbild«, Kultur Service Gesellschaft, Graz

2012
Degree Show Master Fine Arts, Zürich
10days 10artists, k.u.l.m., Pischelsdorf, Steiermark


Work 03 (Mai - Juni 2012): Anja Majer

* 1974 in Hanau (D)

lebt und arbeitet in Berlin

2009 - 2011 Studium und Abschluss im Master of Arts in Fine Arts, Zürcher Hochschule der Künste

2000 - 2004 Studium und Diplom an der Hochschule für Gestaltung Pforzheim

1995 - 1997 Studium der Literatur- und Sprachwissenschaften an der Universität Tübingen

Einzelausstellungen

 

2010 Wechselspannung an den Ausgängen, Galerie Kurt im Hirsch, Berlin

2004 In der Irre zu Gast, Kunstraum Luv, Karlsruhe

2003 Frau Majer liest vor, Sprachperformance, Baustelle, temporärer Projektraum, Pforzheim

Gruppenausstellungen (Auswahl)

 

2012 Difference a bend # 2, mit Rebecca Michaelis und Arne Schreiber, Stedefreund, Berlin

2011 Master Degree Show, Shedhalle, Zürich

2010 schnell & schmutzig - a group show of contemporary art, Markthalle IX, Berlin Basement Project 1, Museum Bärengasse, Zürich

2008 Localize! Das Heimatfestival, Potsdam Souvenirs für Deutschland, Le Kiosk, Karlsruhe

2007 Anonyme Zeichner N° 6, meinblau, Berlin Anonyme Zeichner N° 5, blütenweiss - Raum für Kunst, Berlin

2006 Perspektiven, Atelier für Skulptur, Kirchheim

2005 Labyrinthe, 21. Mainzer Kunstpreis Eisenturm, Mainz

2004 Vorsprechanlage, Veranstaltung im Rahmen der 3. Stuttgarter Kulturnacht Luvlese N° 1, Kunstraum Luv, Karlsruhe

2002 Ornament and Crime, Symposium und Ausstellung an der École Supérieure des Arts Appliqués, Genf

Förderungen/Preise

 

2010 Projektförderung des Bezirksamts Pankow in Zusammenarbeit mit der Galerie Kurt im Hirsch, Berlin

2005 Förderpreis des Landratsamtes Enzkreis

2002 Förderpreis der IHK Nordschwarzwald

 

Für die Arbeit 1/10 wurde der Text eines Glückskekses auf die Fläche in der Unterführung übertragen. Der üblicherweise in einem Keks versteckte Text, der seinen Adressaten per Zufall erreicht, wird als universelles Versprechen an alle Vorbeikommenden im öffentlichen Raum platziert.

Durch die Verschiebung der Bezugspunkte vom privaten in den öffentlichen Raum stellt sich die Frage nach einer Einlösung des Versprechens und den möglichen Bedeutungen der vorkommenden Begriffe.


Work 02 (April - Mai 2012): Patrick Cipriani

*1973 in Poschiavo, Graubünden (Schweiz)

Ausbildung


seit 2011:
- Zürcher Hochschule der Künste, Master of Arts in Fine Arts

2008-2011:
- Zürcher Hochschule der Künste, Bachelor Vertiefung Fotografie

Ausstellungen


2012:

- „Plat(t)form“ Fotomuseum Winterthur, Portfolio


2011:

- „Maximalismus“ Galerie Artespace, Gast U5 Kollektiv

- „ohne Titel“ Galerie Pgi , Einzelausstellung

- „Zhdk Diplomausstellung“ Galerie vfo, Gruppenausstellung

- „Arbeitstitel“ Galerie vfo, Gruppenausstellung


2010:

- „Stabil Instabil“ Galerie vfo, Gruppenausstellung

- „hype“ Galerie Starkart, Gruppenausstellung


2009:

- „Buchpräsentation“ Galerie vfo, Gruppenausstellung„Bilder des Fremden“ Galerie vfo, Gruppenausstellung




 


"Die Basis meiner Arbeit kann durchaus dokumentarisch verstanden werden, doch interessiert mich vielmehr die Suche nach Motiven, die stereotypisch das Urbane erfassen. Die Fotografien stellen eine Überzeichnung des Realen und/oder eine Inszenierung einer städtischen Landschaft dar.
Beim Verfremden und Manipulieren der Wirklichkeit werden reale Zustände suggeriert.
Ein Objekt wird reduziert, um seine Funktion zu demonstrieren. Das Resultat zeigt Zwischenwirklichkeiten auf.
Die Verknüpfung von fiktiven mit realistischen Elementen ermöglicht ein Erinnerungsbild ohne konkretes Vorbild.
Dieser Zwitter von Realität und Inszenierung lässt eine persönliche, bildliche Interpretation des peripheren und zentralen Stadtbildes zu."
Patrick Cipriani


Work 01 (März - April 2012): Francisca Silva

*1984 Mendrisio, Tessin (CH)
2010 Abschluss Bachelor Fine Arts ZHdK
Aktuell: Studentin Master Fine Arts ZHdK
francisca-silva.com



Francisca Silva arbeitet hauptsächlich mit ortsspezifischen Installationen und Zeichnungen.
- Gestaltung mehrerer Schaufenster Kreis 4 und 5 in Zürich
- Dekorationen/Konzepte für Events wie Low Budget Science Fiction Marathon oder experimentelle mediale Partyreihe
- Eigener Low Budget Publishing Room
- Snapshotfotografie
- Professionell-dilettantisches Tätowieren hauptsächlich in Berlin und Zürich



Wichtigste Ausstellungen:
- Helmhaus Zürich
- Lessing Artespace
- Auftragsarbeit für Züritipp Online Schaufenster (Schauort Galerie Zürich)
- Performances in Genf, Hamburg und Zürich



Francisca Silva
"Süsser Sonntag, du erinnerst mich an Montag"





„Ewiges Warten auf Sonntag, kaum kommt er, ist schon wieder Montag. Ich empfinde den Bahnhof Hardbrücke als extrem belebt / lebendig, wo jeden Tag mehrere Hundert Menschen den Durchgang durchqueren, um zur Arbeit /Schule zu gelangen. Rhythmisch wieder auf dem Weg nach Hause. Am Wochenende ein anderer Schwarm Menschen, partywütige Touristen, Shopping - pausenlos wird der Bahnhof gestürmt. Der Sonntag ist die Ruhe-Oase, um die sich der Teufelskreis dreht. Nur am Sonntag gibt es
eine Ruhephase, bevor der „neue“ Kreis 5 wieder zu rotieren beginnt. Während die Hardbrücke sonntags eine Verschnaufpause
erhält, verfluchen die Menschen fernab bereits wieder den Montag. Süsser Sonntag, du erinnerst mich an Montag."



Francisca Silva



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Letzte Änderung: 17. März 2014
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