• Wie sich unsere Belegschaft in 2020 entwickelt hat

Im Rahmen der Umsetzung ihrer Strategie hat die Deutsche Bank zum 31. Dezember 2020 die Zahl ihrer Mitarbeitenden (Vollzeitkräfte) um 2.938 oder 3,4% auf 84.659 im Vergleich zum Vorjahr verringert. Alle Regionen sind von den Abbaumaßnahmen betroffen.

– 1.654
– 5,2%

Privatkundenbank 
aufgrund von Reduktionen in Deutschland und in EMEA ohne Deutschland

+ 1
+ 0,0%

Asset Management
vor allem aufgrund von Reduktionen in den USA und UK, die durch Zuwächse in Asien/Pazifik im Bereich DWS/COO mehr als ausgeglichen wurden

Kreis mit vier Geschäftsbereichen

- 93
- 2,1%

Investmentbank
insbesondere aufgrund von Reduktionen bei Fixed Income & Currencies

- 345
- 4,5%

Unternehmensbank
insbesondere aufgrund von Reduktionen im Commercial Banking Deutschland

− 709
− 1,8%

Infrastrukturbereiche
vor allem aufgrund des Verkaufs von Postbank Systems (-1.339) und Reduktionen in den Bereichen Chief Transformation Office and HR (-171) und Finanzen (-146), die teilweise durch Zuwächse im Bereich Technology Data & Innovation (+667 ohne den Verkauf von Postbank Systems) und im Bereich COO (+322) hauptsächlich durch Insourcing von geschäftskritischen externen Rollen kompensiert wurden.

− 139
− 22,3%

Abbaueinheit
aufgrund der Restrukturierung des Aktienhandels

Entwicklung der Mitarbeitendenzahl nach Bereichen

Balkendiagramme mit Entwicklung Mitarbeitende nach Geschäftsbereichen

Zum 31. Dezember 2020 beträgt die Anzahl der Zeitarbeitskräfte (Contractors und Agency/Temps) in Vollzeitkräften 5,4 Tsd. (31.12.2019: 5,2 Tsd; 31.12.2018: 5,3 Tsd.)

Entwicklung der Mitarbeiterzahl nach Regionen

Global

84.659

in 2020 – 3,4% bzw.
- 2.938 Mitarbeitende

davon in Deutschland

37.315 (44%)

in 2020 – 7,8% bzw.
-3.176 Mitarbeitende

Entwicklung der Mitarbeitendenzahl nach Regionen

Balkendiagramm zur Mitarbeitendenentwicklung nach Regionen

Die Netto-Mitarbeiter-Entwicklung (Vollzeitkräfte) in jeder Region war wie folgt:

  • Deutschland (-3.176; -7,8%) beeinflusst durch die Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen, insbesondere in den  Bereichen Private Kunden und globale Funktionen sowie im Infrastrukturbereich hauptsächlich durch den Verkauf von Postbank Systems (-1.339);
  • Nordamerika (-250; -3,0%) aufgrund von Reduktionen in allen Bereichen und den dazugehörigen Infrastrukturfunktionen;
  • Lateinamerika (-14; -8,6%) aufgrund der Umsetzung unserer Lokationsstrategie in Mexiko;
  • EMEA ohne Deutschland (-55; -0,3%) vor allem aufgrund von Reduktionen in der Privatkundenbank die teilweise durch Zuwächse in den Bereichen Technology Data & Innovation und COO ausgeglichen wurden;
  • Asien/Pazifik (+556; +2,9%) insbesondere aufgrund von Zuwächsen im Bereich Technology Data & Innovation und in COO.

Restriktiver Prozess für Neueinstellungen und interne Mobilität

Um die Personalabbauziele der Bank zu erreichen, verfolgt die Bank einen restriktiveren Prozess für Neueinstellungen. Diese sind beschränkt auf Positionen, die als entscheidend für den Erfolg und das zukünftige Wachstum der Bank angesehen werden.

Interne Mobilität spielt eine wichtige Rolle dabei, qualifizierte und talentierte Mitarbeitende weiterzubilden und in der Bank zu halten. Damit stellen wir sicher, dass die Bank weiterhin von ihrer Expertise und Erfahrung profitiert. Im Jahr 2020 hat die Deutsche Bank ihre Strategie zur internen Karrieremobilität weiter umgesetzt und ihr Versprechen eingelöst, ein Drittel aller offenen Stellen mit internen Bewerbern zu besetzen.

Vakante Stellen (mit Ausnahme der Stellen von Managing Directors) werden in der Regel zunächst mindestens zwei Wochen lang für interne Mitarbeitende ausgeschrieben. Diese Vorgehensweise hilft den von der Umstrukturierung betroffenen Mitarbeitenden dabei, neue Positionen in der Bank zu finden. Zudem wird die bereichsübergreifende Mobilität gefördert, damit die Mitarbeitenden ihre Fähigkeiten und ihre Erfahrungen erweitern können. Damit können auch, die Entlassungs- und Einstellungskosten der Deutschen Bank reduziert werden.

Mitarbeiterfluktuation

Die Gesamtfluktuationsrate setzt sich zusammen aus Arbeitnehmerkündigungen und Abgängen auf Initiative der Bank, einschließlich restrukturierungs- oder leistungsbedingter Kündigungen sowie Kündigungen im Zusammenhang mit befristeten Verträgen.

Zu Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2020 hat die Bank einige Personalabbaumaßnahmen vorübergehend ausgesetzt, um Mitarbeitende vor unzumutbaren Härten zu schützen. Zugleich ging die freiwillige Fluktuation im Jahr 2020 um rund 25 Prozent zurück.

Fluktuationsquote

Fluktuationsquote insgesamt von

9,2%

ist in 2020  – 3,4% Prozentpunkte
geringer als in 2019 (12,6%) 

Arbeitnehmer­kündigungen
von

5,9%

sind in 2020 – 0,4% Protzentpunkte
geringer als in 2019 (8,0%)

Fluktuationsquote insgesamt nach Regionen

Arbeitnehmerkündigungen nach Regionen

Gesamt-Fluktuationsraten nach Region

Balkendiagramm zu Mitarbeiterkündigungen

Investitionsrentabilität Humankapital (RoI)

Die Verwendung quantifizierbarer Kennzahlen verbessert die Messbarkeit sowie Glaubwürdigkeit von Personalarbeit  und ermöglicht spezifische, messbare Wege zu identifizieren, wie Dienstleistungen der Personalabteilung dem Unternehmen zugutekommen.

Für den Bereich der Produktivität empfiehlt die DIN/ ISO 30414 den Human Capital RoI als Indikator  für die Leistung des Personalbereichs heranzuziehen. Dieser Wert zeigt an, wie effektiv die Investitionen in das Humankapital die Ziele der Organisation unterstützen und zeigt das Verhältnis von Erträgen/Umsätzen zu Beschäftigungskosten. 

Im Jahr 2020 liegt der Human Capital RoI bei 27 Prozent für die Deutsche Bank Gruppe. Die gesamten Personalkosten in Höhe von 10.907 Mio. € beinhalten den Personalaufwand für Mitarbeitende sowie die Ausgaben für Zeitarbeitskräfte (Contractors und Agency/Temps).