• Wie sich unsere Belegschaft 2021 entwickelt hat

Im Zuge der Umsetzung unserer Strategie hatte die Deutsche Bank zum 31. Dezember 2021 insgesamt 82.969 Mitarbeitende (in Vollzeitkräften gerechnet), das sind 1.690 oder 2,0 % weniger als im Vorjahr.

Die Anzahl der Zeitarbeitskräfte (sogenannte Contractors, Zeitarbeitskräfte und Kräfte von externen IT-Dienstleistern, in Vollzeitkräften) reduzierte sich von 7,6 Tausend zum 31.12.2020 auf 6,9 Tausend zum 31.12.2021 (Kräfte von IT-Dienstleistern 2021 einbezogen, Angaben für 2020 rückwirkend angepasst).

Die Deutsche Bank bleibt ihrer Verpflichtung treu, den Personalabbau transparent und sozial verantwortlich durchzuführen. Die Bank arbeitet mit den Arbeitnehmervertretern und ihren Organen auf der Grundlage der geltenden Gesetze zusammen.

Während die Bank auf ihre Mitarbeiterziele im Jahr 2021 hinarbeitete, konzentrierten sich die Einstellungen auf die Stärkung unserer Kontrollfunktionen und das Insourcing kritischer IT von unseren Anbietern. Ein Drittel aller offenen Stellen wurde mit internen Kandidaten besetzt. Die Priorisierung interner Kandidaten hilft Mitarbeitern, die von Umstrukturierungen betroffen sind, neue Aufgaben in der Bank zu finden. Außerdem trägt interne Mobilität dazu bei, die Entlassungs- und Einstellungskosten der Bank zu senken.

Mitarbeiterentwicklung im Überblick
(in Vollzeitkräften)

−1.665 (−5,6 %)

Privatkundenbank
aufgrund von Reduktionen in Deutschland und in EMEA ohne Deutschland

+146 (+3,7 %)

Asset Management
vor allem aufgrund von Zuwächsen in Deutschland, UK und Asien/Pazifik 

+477 (+1,6 %)

Infrastrukturbereiche
vor allem durch Zuwächse im Bereich Technologie, Daten und Innovation (+1.040) hauptsächlich durch Insourcing von geschäftskritischen externen Rollen, die teilweise durch Reduktionen in allen anderen Infrastrukturfunktionen kompensiert wurden

Kreis mit vier Geschäftsbereichen

−382 (−5,0 %)

Investmentbank
insbesondere aufgrund von Reduktionen in operativen Funktionen

−55 (−0,4 %)

Unternehmensbank
insbesondere aufgrund von Reduktionen in Amerika und in UK, die teilweise durch Zuwächse in Asien/Pazifik ausgeglichen wurden 

−211 (−44,2 %)

Abbaueinheit
vor allem durch Reduktionen im Zusammenhang mit der Veräußerung der Plattform des Aktienhandels

Bitte beachten Sie, dass die Berechnungen bei Bezugnahme auf „Mitarbeitende“ auf Vollzeitkräften basieren, sofern nicht anders angegeben. Rundungsdifferenzen möglich. Die in diesem Bericht verwendeten Vergleichszahlen aus Vorperioden wurden an die aktuelle Darstellung angepasst.

Entwicklung der Mitarbeitendenzahl nach Regionen

Vollzeitkräfte, in Tsd. 202120202019
Deutschland 35,7 37,3 40,5
Europa (ohne Deutschland),
Mittlerer Osten und Afrika
19,3 19,6 19,7
Amerika 7,7 8,3 8,6
Asien/Pazifik 20,2 19,4 18,9
Gesamt 83,0 84,7 87,6
  • Deutschland (-1.574; -4,2 %), aufgrund von Restrukturierungsmaßnahmen, insbesondere in der Privatkundenbank und Infrastrukturfunktionen
  • Nordamerika (-592; -7,3 %), aufgrund von Reduktionen in allen Geschäftsbereichen und den dazugehörigen Infrastrukturfunktionen; Lateinamerika (-3; -2,0 %) aufgrund der Umsetzung unserer Lokationsstrategie in Brasilien;
  • EMEA ohne Deutschland (-306; -1,6 %), vor allem aufgrund von Reduktionen in der Privatkundenbank und in der Unternehmensbank, die teilweise durch Zuwächse im Bereich Technologie, Daten und Innovation ausgeglichen wurden;
  • Asien/Pazifik (+785; +4,0 %), insbesondere aufgrund von Zuwächsen im Bereich Technologie, Daten und Innovation.

Entwicklung Mitarbeitende nach Regionen

Global

82.969

in 2021; -2.0 % bzw.
-1.690 Vollzeitkräfte gegenüber 2020

davon in Deutschland

35.741 (43 %)

in 2021; -4.2 % bzw.
-1.574 Vollzeitkräfte gegenüber 2020

Entwicklung der Mitarbeitendenzahl nach Bereichen

Vollzeitkräfte in Tsd. 202120202019
Unternehmensbank 13,3 13,3 13,5
Investmentbank 7,2 7,6 7,5
Privatkundenbank 28,1 29,8 31,4
Asset Management 4,1 3,9 3,9
Abbaueinheit 0,3 0,5 0,6
Infrastruktur 30,1 29,6 30,7
Gesamt 83,0 84,7 87,6

Die in diesem Bericht verwendeten Vergleichszahlen aus Vorperioden wurden an die aktuelle Darstellung angepasst.

Mitarbeiterfluktuation

Die Gesamtfluktuationsrate setzt sich zusammen aus Arbeitnehmerkündigungen und Abgängen auf Initiative der Bank, einschließlich restrukturierungs- oder leistungsbedingter Kündigungen sowie Kündigungen im Zusammenhang mit befristeten Verträgen.

Die Fluktuationsquote aufgrund von Arbeitnehmerkündigungen hatte sich 2020 vor allem aufgrund der Corona-Pandemie reduziert. 2021 erreichte diese Quote fast wieder das Niveau wie vor der Pandemie und lag bei 7,9 % (2020: 5,9 %, 2019: 8,0 %).

Fluktuationsquote

Fluktuationsquote gesamt

11,2 %

ist 2021 um 2,0 Prozentpunkte höher als 2020 (9,2 %)

Arbeitnehmerkündigungen

7,9 %

ist 2021 um 2,0 Prozentpunkte höher als 2020 (5,9 %)

Fluktuationsquote Gesamt nach Regionen

Fluktuationsquote insgesamt

Vollzeitkräfte in % 202120202019
Fluktuationsquote insgesamt 11,2 9,2 12,6

Diagramm Arbeitnehmerkündigungen nach Regionen

Fluktuation aufgrund von Arbeitnehmerkündigungen

Vollzeitkräfte in % 202120202019
Arbeitnehmerkündigungen  7,9 5,9 8,0

Investitionsrentabilität Humankapital (RoI)

Die Verwendung quantifizierbarer Kennzahlen verbessert die Glaubwürdigkeit professioneller Personalarbeit und ermöglicht es, spezifische, messbare Wege zu identifizieren, sodass Dienstleistungen der Personalabteilung dem Unternehmen zugutekommen.

Für den Bereich der Produktivität empfehlen die Internationalen Standards für das Personalmanagement ISO 30414, den Human Capital RoI als Indikator für die Leistung des Personalbereichs heranzuziehen. Dieser Wert zeigt an, wie effektiv die Investitionen in das Humankapital die Ziele der Organisation unterstützen und zeigt das Verhältnis von Erträgen/Umsätzen zu Beschäftigungskosten

Im Jahr 2021 verbesserte sich der Human Capital RoI der Deutschen Bank von 27 % im Vorjahr auf 37 %, vor allem aufgrund gestiegener Erträge. Die gesamten Personalkosten beinhalten den Personalaufwand für Mitarbeitende sowie die Ausgaben für Zeitarbeitskräfte (sogenannte Contractors, Agency/Temps und IT-Dienstleister) und reduzierten sich von 11.127 Mio. € in 2020 auf 11.090 Mio. € in 2021 (Kosten von IT-Dienstleistern 2021 einbezogen, Angaben für 2020 rückwirkend angepasst).