Chancen eröffnen: Soziales
Hilfe im Kampf gegen AIDS
AIDS gehört zu den größten Herausforderungen der Weltgemeinschaft, und HIV ist ein weltweites Gesundheitsproblem von beispielsloser Dimension. Die Deutsche Bank baut ihre Hilfe für von HIV betroffene Gemeinden auf der ganzen Welt weiter aus und unterstützt Betroffene und ihre Familien mit sozialer Infrastruktur.
Im Jahr 2007 gab UNAIDS bekannt, dass weltweit zwischen 30 und 36 Millionen Menschen mit einer HIV Infektion leben. Subsahara-Afrika ist am meisten betroffen. 67% der Bevölkerung leben mit dem Virus und bei 72% der Todesfälle in 2007 war AIDS die Ursache. Indessen ist auch ein sehr beunruhigender Anstieg an Neuinfektionen in bevölkerungsreichen Regionen anderer Länder wie Indonesien, und Russland zu verzeichnen.

Laut einer UN-Statistik ist Indien das Land mit der dritthöchsten Zahl HIV-Infizierter weltweit. In Andhra Pradesh, einer der ärmsten der 28 indischen Bundesstaaten, sind die Menschen besonders von der Krankheit betroffen. Die Deutsche Bank Asia Foundation stellt in der Region seit 2005 finanzielle Mittel zur Unterstützung von mehreren tausend Kindern bereit. Die Programme bieten den Kindern die Möglichkeit einer Schulausbildung und die Integration in ein stabiles soziales Umfeld.

Es wird geschätzt, dass 14 Millionen Kinder in Afrika auf Grund von AIDS verwaist sind und ihre Zahl wächst von Tag zu Tag. Damit diese Kinder eine Chance bekommen, unterstützt die Deutsche Bank die Organisation Nurturing Orphans of AIDS for Humanity (NOAH), die Waisen und benachteiligten Kindern in Südafrika eine Lebensperspektive gibt.

Als Selbsthilfeinitiative für Gemeinden ermöglicht NOAH Waisen und benachteiligten Kindern den Verbleib in ihrem gewohnten Lebensumfeld auch nach dem Tod der Eltern. Mehr als 30 000 Kinder in südafrikanischen Gemeinden bekamen bis heute dank des NOAH-Projektes, mit Unterstützung der Africa Foundation der Deutschen Bank, eine echte Chance in ihrem Leben.

Hilfe zur Selbsthilfe: Das ist der Leitspruch des gesamten sozialen Engagements der Deutschen Bank. So helfen die NOAH-Mitarbeiter nicht nur Gemeinden bei der Beschaffung lebensnotwendiger Dinge wie Nahrungsmittel, Kleidung und Hygieneartikel, sondern bieten Kindern wie Elijah auch eine Ausbildung und ein Zuhause. Als Selbsthilfeinitiative für Gemeinden ermöglicht NOAH Waisen und benachteiligten Kindern den Verbleib in ihrem gewohnten Lebensumfeld auch nach dem Tod der Eltern. Mehr als 30 000 Kinder in südafrikanischen Gemeinden bekamen bis heute dank des NOAH-Projektes, mit Unterstützung der Africa Foundation der Deutschen Bank, eine echte Chance in ihrem Leben.

Chanda, 13 Jahre alt, wohnt mit ihrer HIV-positiven Mutter und dem sieben Jahre alten Bruder in der Vambay Colony von Vijayawada. Als der Vater 2002 starb, wurde bei Chandas Mutter HIV diagnostiziert. Bald konnte sie nicht mehr arbeiten und für den Unterhalt der Familie sorgen. Chanda musste die Schule verlassen und arbeitete als Haushaltshilfe für 30 Rupien (0,48 €) am Tag, um Mutter und Bruder zu unterstützen. „Ich hatte alle Hoffnung aufgegeben, jemals wieder zur Schule gehen zu können, denn es ging meiner Familie sehr schlecht. Weil ich für sie sorgen musste, konnte ich nicht mehr zur Schule gehen. Sonst hätten wir hungern müssen."

Seit der Gründung eines freien Bildungszentrums in Vambay Colony im Jahr 2005 erhalten mehr als 30 Schüler aus der Region täglich Abendunterricht. Zum Unterrichtsangebot des Zentrums gehören unter anderem Mathematik, Physik, Chemie, Biologie und Englisch. Die Kinder werden ermutigt, wieder zur Schule zu gehen, sobald für die Probleme ihrer Familie eine finanzielle Lösung gefunden worden ist. „Meine Mutter unterzieht sich gerade einer anti-retroviralen Therapie, und es geht ihr schon viel besser. Sie arbeitet jetzt wieder, und ich möchte zurück in die Schule, damit ich die achte Klasse beenden kann. Ich möchte später Rechnungswesen studieren und District Collector (hoher Verwaltungsbeamter eines indischen Distrikts) werden, damit ich meine Mutter und meinen Bruder unterstützen kann."
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Publikationen
CSR-Bericht 2008
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Bericht 2008 – Kurzfassung
[PDF / 5,59 MB]
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Letzte Änderung: 5. Oktober 2009
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