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Chancen eröffnen
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Rückblick 2008 - Ziele 2009
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Auch 2008 spielte die Community Development Finance Group der Deutschen Bank eine Vorreiterrolle bei der Bereitstellung von Kapital in Form von Darlehen, Investitionen und Zuschüssen, um bedürftigen Menschen Chancen zu eröffnen – in US Metropolen wie in ländlichen Gemeinden Afrikas.
Mit Projektfinanzierungen in Höhe von 64 Millionen Dollar konnten wir die Infrastruktur städtischer Gemeinden nachhaltig stärken, indem wir Unterkünfte für Obdachlose, Stellen für Arbeitslose und Hilfsdienste für Menschen mit Behinderungen bereitstellten.
Auf dem Feld der Mikrofinanzierungen haben wir unser Engagement im vergangenen Jahr weiter verstärkt – mit Finanzierungen für 19 zusätzliche Institute in 14 Ländern. Das Mikrofinanzierungsportfolio beinhaltet insgesamt vier Fonds mit einem Gesamtvolumen von 165 Millionen Dollar, die in fast 100 nachhaltig wirtschaftende gemeinnützige Institutionen in 41 Ländern rund um den Globus flossen.
Außerdem vergaben wir zahlreiche Darlehen für gesellschaftlich sinnvolle Projekte, darunter kostengünstige Schulen für Kinder in Afrika, Solar-beleuchtung in ländlichen Gebieten Nepals und der Wiederaufbau kleiner Fischereibetriebe in Louisiana (USA), die von Hurrikans zerstört wurden.
Investitionen in soziale Projekte sind eine neue, sowohl für private als auch für institutionelle Investoren attraktive Anlageform mit wachsenden Marktanteilen. Gleichzeitig wirtschaften immer mehr Unternehmen nachhaltig, ohne dauerhaft auf Spenden angewiesen zu sein.
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Allerdings: Dieser neu entstehende Markt für ökologisch und sozial verträgliches Wirtschaften ist weiterhin fragmentiert, da es ein einheitliches und effektives Messsystem zur Risikobewertung und Kostenkalkulation bisher nicht gibt. Mehr denn je ist Transparenz gefragt, um die Interessen der Armen zu schützen. Wir lernen ständig dazu und treiben die Entwicklung dieses expandierenden Wirtschaftssektors weiter voran, der sich längst nicht mehr nur auf sozialen Wohnungsbau und Mikrofinanzierung erstreckt, sondern sich allmählich auch auf andere Bereiche wie Ausbildung, Gesundheitswesen und Energie ausdehnt.
Aufgrund der aktuell fehlenden Liquidität an den Kapitalmärkten werden 2009 auch unsere Partnerunternehmen ihre Geschäftspläne und Wachstumsprognosen revidieren müssen. Gerade in dieser Situation werden wir bei allen finanziellen Herausforderungen engagiert helfen, denn mit einer drohenden Verschlechterung der Lebensumstände in ärmeren Regionen wird der Bedarf an Unterstützung durch unsere Partnerunternehmen weiter wachsen. Aber es gibt auch positive Ansatzpunkte: So sehen wir beispielsweise neue Wachstumsmöglichkeiten bei der Erschließung alternativer Energiequellen in armen ländlichen Gemeinden. Und in den Großstädten helfen wir bei der Mittelbeschaffung für Gebäudesanierungen. So können sowohl die Kohlendioxidemissionen als auch die Energiekosten gesenkt werden. In den ärmeren Ländern dieser Welt werden wir unser Engagement für Kinder und Aidswaisen ausbauen, und im Heimatmarkt Deutschland die Zusammenarbeit mit SOS-Kinderdorf e. V. und der Initiative „Zukunft für Kinder“ weiter stärken.
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Zahlen und Fakten
- Mehr als eine Milliarde Dollar wurde bisher mit Hilfe der Mikrofinanzpartner der Deutschen Bank an 2,2 Millionen Kreditnehmer vergeben
- Rund 30 000 Aidswaisen in Afrika unterstützt die Deutsche Bank derzeit in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnerorganisationen
- Die Deutsche Bank fördert SOS-Kinderdorf e. V. finanziell und durch das vielfältige persönliche Engagement ihrer Mitarbeiter
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