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Internationalisierung 
1958 - 1988

Die Nachkriegszeit war durch bedeutende Entscheidungen auf dem Felde der Bank­politik geprägt worden. Produkt­politik spielte eine vergleichsweise geringe Rolle.

Privatkundenwerbung 1960
Privatkundenwerbung 1960
Das änderte sich erst, als am Ende der fünfziger Jahre die Bank den Einstieg in das breite Privat­kunden­geschäft wagte. Innerhalb weniger Jahre verviel­fachte sich die Zahl der privaten Kunden einher­gehend mit einer starken Verdichtung des inländischen Filial­netzes.

Das Filialnetz wird flächendeckend
Das Filialnetz wird flächendeckend
Das internationale Emissions­geschäft gewann an Bedeu­tung, als sich die Bundes­republik vom Schuldner- zum Gläubiger­staat wandelte. Ein Markstein war die 1958 begebene Auslands­anleihe für die Anglo-American Corporation of South Africa, mit der die Deutsche Bank den deutschen Anleihe­markt wieder aus­ländischen Unter­nehmen öffnete.
Auslandsanleihe der Anglo-American Corporation of South Africa
Auslandsanleihe der Anglo-American Corporation of South Africa
Mit der wachsenden Bedeutung des inter­nationalen Geschäfts, das in den siebziger Jahren forciert wurde, begann sich die Bank zum globalen Konzern zu wandeln. Neue Filialen im Ausland unter­stützten diese Entwicklung. Der Wandel der Finanz­märkte, der technische Fort­schritt und die Über­nahme wichtiger Banken in Italien, Spanien, Groß­britannien und den USA haben seitdem stark dazu bei­ge­tragen, dass die Deutsche Bank sich in den letzten Jahr­zehnten stärker verändert hat als in den hundert Jahren zuvor.
 
1958
Die Deutsche Bank emittiert die erste Auslands­anleihe auf dem deutschen Kapital­markt seit 1914 für die Anglo-American Corporation of South Africa

1959
Einstieg ins Privat­kunden­geschäft mit der Einführung von Kleinkrediten

Unter Führung der Deutschen Bank wird erstmals eine Welt­bank­anleihe am deutschen Kapital­markt begeben

1963
Beginn des "Club-Banking" durch Gründung des Europäischen Beratungs­aus­schusses, aus dem 1970 die EBIC hervorgeht

1967-68
Die Mitgliedsbanken des Europäischen Beratungsausschusses gründen die Banque Européenne de Credit à Moyen Terme in Brüssel sowie die European-American Banking Corporation und die European-American Bank & Trust Company in New York

1970
Gründung der Compagnie Financière de la Deutsche Bank in Luxemburg, der Vorläufer der heutigen Deutschen Bank Luxembourg

1973
Repräsentanzeröffnung in Moskau

1974
Einführung des heutigen Logos

1976-79
Auslandsfilialen in London, Tokio, Paris, Brüssel, Antwerpen, New York, Hongkong, Mailand und Madrid

1986-87
Erwerb der Banca d´America e d´Italia

Gründung der Deutschen Bank Australia, der Deutschen Bank Bauspar, und der Deutschen Gesellschaft für Mittel­stands­beratung mbH

1988
Filialen in zwölf weiteren Ländern der asiatisch-pazifischen Region

Ausbau in Australien, Brasilien, Kanada, den Niederlanden und Portugal


Corporate Social Responsibility
Das CSR-Portal gibt einen umfassenden Überblick über das gesellschaftliche Engagement der Deutschen Bank und ihrer Stiftungen. [mehr]
Geschichte des Logos
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Niedersächsisches Münzkabinett
Das im Jahr 1983 von der Deutschen Bank erworbene Niedersächsische Münzkabinett umfasst über 40.000 numismatische Objekte des Mittelalters und der Neuzeit. [mehr]
Historische Gesellschaft
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