HomeUnser UnternehmenInvestor RelationsPresseGesellschaftliche VerantwortungKarriere
 
Weimarer Republik 
1919 - 1932

Am Ende des Ersten Weltkriegs mussten die Bankiers sich in einer völlig veränderten Umwelt zurecht­finden. Ehe das Geschäft auf einer neuen soliden Grundlage stand, brach die Inflation über Deutschland herein.

Inflationsgeld 1923
Inflationsgeld 1923
Die unmittel­bare Nachkriegs­zeit war eine Zeit der Liqui­dationen. Die Bank hatte ihr Auslands­ver­mögen weit­gehend einge­büßt, andere Betei­ligungen musste sie veräußern. Viel Mühe musste auf die Sicherung des Erreichten verwandt werden. Aber auch manches neue Geschäft wirkte lange nach. Die Bank war maß­geblich an der Grün­dung der UFA und am Zusammen­schluss von Daimler und Benz beteiligt.

Die Konzentration im deutschen Bank­wesen setzte sich in den zwanziger Jahren fort und fand 1929 ihren Höhe­punkt im Zusammen­schluss mit dem stärksten Konkurrenten, der Disconto-Gesellschaft. Acht Jahre lang firmierte die bei weitem größte Bank in Deutschland nun unter dem Doppel­namen Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaft, ehe sie 1937 wieder zu dem alten und in seiner Griffig­keit nicht zu über­treffenden Namen zurück­kehrte.

Die Entwicklung der Kosten war eine der Ursachen für die Fusion. Als ein weiterer Faktor galt die Konzen­tration in der Industrie. Die Fusion war für Jahr­zehnte das bedeutendste Ereignis in der deutschen Finanz­welt. Sie kam gerade recht­zeitig, um der auf­ziehenden Welt­wirtschafts- und Banken­krise besser begegnen zu können.

Bankenkrise 1931
Bankenkrise 1931
Angesichts ihrer politischen Wirkungen ist diese Krise das verhängnis­vollste wirt­schaftliche Ereignis des Jahr­hunderts gewesen. Für die Liquiditäts­klemme, in die die Banken gerieten, war die Kombi­nation von kurz­fristiger Auslands­verschuldung und nicht mehr zahlungs­fähigen Kredit­nehmern ausschlag­gebend; das Ausmaß der Krise wurde darüber hinaus durch die Unbeweg­lichkeit des Staates mitbestimmt. Für das deutsche Bank­wesen war die Banken­krise eine Zäsur. Der Weg zurück zu einem Zustand, der vielleicht in manchem an die "goldenen Jahre" vor dem Ersten Weltkrieg hätte erinnern können, war für lange Zeit verschlossen. Es folgte ein Rück­zug in die Defensive und eine Zeit der Unter­ordnung unter die Staats­macht, die bis nach 1945 anhielt.
 
1920
Übernahme der Hannoverschen Bank, der Braunschweigischen Bank und der Privatbank zu Gotha

1924-25
Übernahme der Württembergischen Vereinsbank in Stuttgart, der Siegener Bank und der Essener Credit-Anstalt

1926
Beteiligung der Deutschen Bank an der Gründung der Deutschen Lufthansa und an der Fusion der Daimler Motoren-Gesellschaft in Stuttgart und der Benz & Cie. in Mannheim zur Daimler-Benz AG

1929
Zusammenschluss der Deutschen Bank und der Disconto-Gesellschaft; der Firmen­name lautet nunmehr "Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaft"

1931-32
Bankenkrise in Deutschland; die Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaft muss ein Drittel ihres Aktien­kapitals bei der staatseigenen Gold­diskont­bank hinterlegen


Corporate Social Responsibility
Das CSR-Portal gibt einen umfassenden Überblick über das gesellschaftliche Engagement der Deutschen Bank und ihrer Stiftungen. [mehr]
Geschichte des Logos
Erfahren Sie mehr über die Geschichte unseres Logos.
[PDF / 53 KB]
Niedersächsisches Münzkabinett
Das im Jahr 1983 von der Deutschen Bank erworbene Niedersächsische Münzkabinett umfasst über 40.000 numismatische Objekte des Mittelalters und der Neuzeit. [mehr]
Historische Gesellschaft
Hier gelangen Sie zu den Seiten der Historischen Gesellschaft e.V. [mehr]
Impressum  |  Rechtliche Hinweise  |  Accessibility  |  Letzte Änderung: 16. Januar 2009
Copyright © 2009 Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main