Deutsche Bank – Verantwortung
10. Juni 2013

Deutsche Bank kommentiert Sonderbericht zum World Energy Outlook der Internationalen Energie Agentur IEA

Der Energiesektor ist der größte Verursacher der klimaverändernden Treibhausemissionen. Im Rahmen des World Energy Outlook werden seit vielen Jahren detaillierte Analysen dazu veröffentlicht, welchen Anteil der Energiesektor am Klimawandel hat.

Zur Veröffentlichung des Sonderberichts „Redrawing the Energy-Climate Map“ der International Energy Agency äußerte sich Deutsche Bank Vice Chairman Caio Koch-Weser wie folgt:

„Diese neue Studie zeigt auf, mit welchen zunehmenden Risiken die Gesellschaft, die Anleger und die Unternehmen bei einer unzureichenden Klimapolitik konfrontiert sind. Sowohl die Regierungen als auch der private Sektor müssen mehr tun und besser zusammenarbeiten, um die notwendigen Investitionen in grüne Infrastruktur zu tätigen, mit deren Hilfe Klimarisiken wie z.B. Überschwemmungen abgemildert werden können und gleichzeitig das Wirtschaftswachstum angekurbelt werden kann.“

Zum Report: Der Energiesektor ist der größte Verursacher der klimaverändernden Treibhausemissionen. Zahlreiche Maßnahmen zielen darauf ab, diese Emissionen zu begrenzen. Im Rahmen des World Energy Outlook werden seit vielen Jahren detaillierte Analysen dazu veröffentlicht, welchen Anteil der Energiesektor am Klimawandel hat. Da jedoch die wirtschaftliche Lage weltweit Anlass zur Sorge gibt, sind beunruhigende Anzeichen dafür zu erkennen, dass das Thema Klimawandel in der politischen Agenda an Bedeutung verloren hat. Dieser Sonderbericht soll es wieder ganz oben auf die Agenda setzen und zeigen, dass das Problem ohne Nettobelastung für die Wirtschaft angegangen werden kann.

Der Bericht

  • beschreibt den gegenwärtigen Stand der globalen Klima- und Energiepolitik und die Erwartungen auf – was geschieht derzeit und was ist (zusätzlich) erforderlich?
  • stellt vier spezifische Maßnahmen für den Energiesektor vor, die rasch und wirksam ohne Nettobelastung für die Wirtschaft umgesetzt werden können, um dazu beizutragen, dass der Zielwert von 2°C realistisch bleibt, während die internationalen Verhandlungen fortgesetzt werden
  • zählt Maßnahmen für eine weitere Verringerung der Emissionen nach dem Jahr 2020 auf 
  • argumentiert, dass sich der Energiesektor im eigenen Interesse jetzt mit den Risiken des Klimawandels befassen sollte – und zwar sowohl mit den physischen Auswirkungen des Klimawandels als auch mit den möglichen Folgen drastischerer staatlicher Maßnahmen zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die Emissionen dringend verringert werden müssen. 

„Sowohl die Regierungen als auch der private Sektor müssen mehr tun und besser zusammenarbeiten, um die notwendigen Investitionen in grüne Infrastruktur zu tätigen.”

Caio Koch-Weser Deutsche Bank Vice Chairman