Deutsche Bank erzielt im dritten Quartal Rekordergebnis von 1,9 Mrd. Euro nach Steuern
Die Deutsche Bank hat im dritten Quartal 2026 ein Nachsteuerergebnis von 1,9 Mrd. Euro erzielt, das dritte Quartal in Folge mit einem Rekordergebnis. Der Vorsteuergewinn stieg im gleichen Zeitraum um 8% auf 2,6 Mrd. Euro. Das Ergebnis je Aktie (verwässert) legte im Vergleichszeitraum um 6% auf 0,94 Euro zu. In den ersten neun Monaten des Jahres 2026 erzielte die Bank ein Rekordergebnis nach Steuern von 5,9 Mrd. Euro, ein Anstieg von 7% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig legte das Ergebnis vor Steuern um 8% auf 8,4 Mrd. Euro zu, wobei alle vier Geschäftsbereiche zum Gewinnwachstum beitrugen.
Wir freuen uns, dass wir bereits das dritte Quartal in Folge einen Rekordgewinn erzielen konnten. Unsere Erträge sind weiter gestiegen. Besonders stark entwickelten sich die Wachstumsbereiche, auf die wir uns fokussieren, mit Rekordzuflüssen in der Vermögensverwaltung und der Privatkundenbank. Zugleich legte das Geschäftsvolumen im Kredit- und Einlagengeschäft stark zu. Die wirtschaftliche Dynamik in unserem deutschen Heimatmarkt ist ermutigend: Die wachsende Zuversicht unserer Kunden in die wirtschaftliche Entwicklung eröffnet uns weitere Wachstumschancen. Unsere Eigenkapitalrendite stieg in den ersten neun Monaten des Jahres 2026 auf 11,5%, wobei alle vier Geschäftsbereiche jeweils mehr als 12% erzielten. Damit sind wir auf einem guten Weg, unsere Ziele für 2026 zu erreichen. Gleichzeitig bestärkt uns die Entwicklung in unserer Zuversicht, dass wir unser Ziel einer Eigenkapitalrendite von über 13% für 2028 übertreffen können. Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank
Wesentliche Entwicklungen im dritten Quartal 2026:
Weitere Fortschritte bei der Erreichung der Ziele und Stärkung zentraler Kennzahlen
Die Nachsteuerrendite auf das materielle Eigenkapital (RoTE)1 lag bei 10,6% verglichen mit 10,7% im Vorjahresquartal, das von günstigen Steuereffekten profitierte
Die Aufwand-Ertrag-Relation sank auf 62,4%, gegenüber 64,4% im dritten Quartal 2025
Wachstum bei Erträgen und Geschäftsvolumen
Die Erträge stiegen gegenüber dem Vorjahresquartal um 4% auf 8,3 Mrd. Euro, mit einer ausgewogenen Verteilung auf die Geschäftsbereiche
80% des Ertragswachstums entfielen auf fokussierte Wachstumsbereiche. Die Unternehmensbank erzielte im dritten Quartal Rekorderträge, während das Wealth Management gegenüber dem Vorjahresquartal ein zweistelliges Wachstum verzeichnete
Das verwaltete Vermögen stieg im Quartal um 50 Mrd. Euro auf 2,0 Bio. Euro, einschließlich Nettomittelzuflüssen von 47 Mrd. Euro in der Privatkundenbank und der Vermögensverwaltung
Das Kreditvolumen legte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 22 Mrd. Euro oder 5% zu, die Einlagen stiegen um 53 Mrd. Euro oder 8%
Kosten spiegeln disziplinierte Umsetzung der Strategie wider
Die zinsunabhängigen Aufwendungen blieben mit 5,2 Mrd. Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum unverändert
Zusätzliche Investitionen von 0,3 Mrd. Euro wurden weitgehend durch operative Effizienzsteigerungen von 0,2 Mrd. Euro ausgeglichen
Qualität des Kreditportfolios bleibt insgesamt hoch; Entwicklung innerhalb der Erwartungen
Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft lag bei 501 Mio. Euro, 9% höher als im Vorquartal; Grund hierfür sind der weitere Abbau von Risiken im Portfolio mit Gewerbeimmobilien sowie ein Einzelrisiko in der Unternehmensbank
Die Qualität des Kreditportfolios bleibt insgesamt hoch; in den meisten Portfolios blieben die Risikoindikatoren stabil oder haben sich verbessert
Kapitalstärke ermöglicht Geschäftswachstum sowie höhere Ausschüttungen an Aktionäre
Die harte Kernkapitalquote (CET1) der Bank lag bei 14,0% und damit am oberen Ende der operativen Zielspanne; das starke Ergebnis ermöglicht sowohl weiteres Geschäftswachstum als auch Kapitalabzüge entsprechend der Ausschüttungsquote von 60%
Aktienrückkaufprogramme abgeschlossen; damit belaufen sich die Aktienrückkäufe im Jahr 2026 auf insgesamt 1,5 Mrd. Euro
Konzernergebnis im Überblick
Wir haben in allen vier Geschäftsbereichen eine solide Entwicklung erzielt. Damit sind wir auf einem guten Weg, unsere Ziele für 2026 zu erreichen. Gleichzeitig verzeichneten wir in der Vermögensverwaltung und der Privatkundenbank Rekordzuflüsse von 103 Mrd. Euro. Darüber hinaus halten wir weiterhin an unserer strikten Kapitaldisziplin fest - durch gezielte Maßnahmen in unseren Portfolios sowie die konsequente Steigerung der Wertschöpfung für unsere Aktionäre. Wie geplant geben wir Kapital an unsere Aktionäre zurück und halten zugleich an unserer Kostendisziplin fest. Durch Effizienzgewinne finanzieren wir zusätzliche Investitionen weiterhin aus eigener Kraft und gestalten unsere Betriebsabläufe zugleich effizienter und flexibler. Finanzvorstand Raja Akram
Ausbau der Globalen Hausbank: Fortschritte bei zentralen Hebeln in den ersten neun Monaten 2026
Fokussiertes Wachstum:
Die Erträge stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5% auf 25,5 Mrd. Euro und stehen damit im Einklang mit dem Ziel für 2026 von rund 33 Mrd. Euro und dem Wachstumsziel für 2026 bis 2028
Alle vier Geschäftsbereiche steigerten ihre Erträge, mit einer starken Entwicklung in den strategischen Wachstumsfeldern
Das verwaltete Vermögen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 244 Mrd. Euro, einschließlich Rekordzuflüssen von 103 Mrd. Euro in der Privatkundenbank und der Vermögensverwaltung
Privatkundenbank: Das Kundenvermögen stieg um 75 Mrd. Euro auf 865 Mrd. Euro, getragen von Rekordzuflüssen von 17 Mrd. Euro im dritten Quartal; damit ist das Ziel von 1 Bio. Euro beim Kundenvermögen bis 2028 in Reichweite
Vermögensverwaltung: Nettomittelzuflüsse in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 65% auf 67 Mrd. Euro gestiegen, einschließlich Rekordzuflüssen von 31 Mrd. Euro im dritten Quartal
Unternehmensbank: Wachstum im Kreditgeschäft von 10 Mrd. Euro, Einlagen legten um 41 Mrd. Euro zu gegenüber dem dritten Quartal 2025
Investmentbank: Die Erträge stiegen um 5%. Nach dem Rekordergebnis im zweiten Quartal 2026 erreichten die Erträge im dritten Quartal in etwa das Rekordniveau des Vorjahresquartals
Strikte Kapitaldisziplin:
Die starke organische Kapitalbildung unterstützt das Geschäftswachstum und Kapitalabzüge für Ausschüttungen entsprechend einer Ausschüttungsquote von 60%
Zu den Fortschritten seit Jahresbeginn zählen der Ausstieg aus Geschäftsfeldern, welche die Wertschöpfung für Aktionäre erhöhen, gezielte Reduzierungen im Kreditportfolio sowie Fortschritte bei Verbriefungen
Skalierbares Betriebsmodell
Im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2025 stiegen die zinsunabhängigen Aufwendungen um 2% und liegen somit im Rahmen des Plans für die Jahre 2026-2028; die Aufwand-Ertrag-Relation hat sich mit 61% weiter verbessert, verglichen mit 63% im Vorjahreszeitraum
Die zusätzlichen Investitionen beliefen sich seit Jahresbeginn auf 0,6 Mrd. Euro. Dazu zählten unter anderem gezielte Neueinstellungen im Wealth Management, wo seit Anfang des Jahres 180 Kundenbetreuer eingestellt wurden, sowie im Bereich Investmentbanking und Kapitalmärkte (IBCM). Darüber hinaus investierte die Bank in Technologie, die Optimierung ihres Betriebsmodells in der Privatkundenbank und den Ausbau des Angebots der Unternehmensbank
Operative Effizienzsteigerungen summieren sich auf 0,5 Mrd. Euro seit Jahresbeginn. Maßgeblich hierfür waren Personalmaßnahmen und die gezielte Optimierung des Betriebsmodells
Privatkundenbank: Eigenkapitalrendite im Quartal verbessert, mit starker Entwicklung bei Erträgen und Mittelzuflüssen
Wesentliche Entwicklungen im dritten Quartal:
Verbesserter RoTE und verbesserte Aufwand-Ertrag-Relation spiegeln die Fortschritte bei der Umsetzung der Strategie wider
Der Provisionsüberschuss stieg um 13%, der Zinsüberschuss um 9%
Ertragswachstum in beiden Bereichen: Im Personal Banking stiegen die Erträge bei starkem Einlagenzuwachs um 6%; im Wealth Management legten die Erträge dank einer hohen Kundenaktivität um 10% zu
Das Kundenvermögen stieg auf insgesamt 865 Mrd. Euro. Das bedeutet einen Zuwachs um 19 Mrd. Euro im dritten Quartal und um 75 Mrd. Euro seit Jahresbeginn 2026
Die Nettozuflüsse beliefen sich im dritten Quartal auf 17 Mrd. Euro, davon 11 Mrd. Euro in Anlageprodukte
Die höheren zinsunabhängigen Aufwendungen spiegeln Investitionen in künftiges Wachstum sowie Kosten für Personalmaßnahmen wider. Dem standen weitere Effizienzgewinne aus der Vereinfachung der Organisation gegenüber, auch aus früheren Filialschließungen. Hinzu kamen positive Sondereffekte
Die Qualität des Kreditportfolios bleibt weiterhin hoch; Grund für den Anstieg der Risikovorsorge im Kreditgeschäft war, dass sich die positiven Effekte aus den Modellanpassungen des Vorjahres nicht wiederholten
Vermögensverwaltung: Starkes Wachstum bei verwaltetem Vermögen durch Rekordzuflüsse
Wesentliche Entwicklungen im dritten Quartal
Die Erträge stiegen dank 14% höherer Verwaltungsgebühren; Grund hierfür war das höhere durchschnittlich verwaltete Vermögen. Damit wurden die niedrigeren erfolgs- und transaktionsbezogenen Gebühren mehr als ausgeglichen
Das verwaltete Vermögen überstieg 1,2 Bio. Euro und stieg seit dem dritten Quartal 2025 um 166 Mrd. Euro
Die Nettomittelzuflüsse erreichten im dritten Quartal 2026 mit 31 Mrd. Euro zum zweiten Mal in Folge einen Rekordwert. Dazu trugen vor allem Zuflüsse in passive Anlageprodukte bei
Der Anstieg der zinsunabhängigen Aufwendungen ist auf Investitionen in Wachstum sowie auf volumen- und aktienkursbezogene Kosteneffekte zurückzuführen
Unternehmensbank: Starke Eigenkapitalrendite mit Rekorderträgen und Geschäftswachstum
Wesentliche Entwicklungen im dritten Quartal:
Fortschritte bei den zentralen Kennzahlen: Der RoTE stieg auf 17,6%, die Aufwand-Ertrag-Relation verbesserte sich weiter auf 59%
Rekorderträge mit zweistelligem Wachstum gegenüber dem Vorjahresquartal in den Bereichen Corporate Treasury Services und Geschäftskunden (Business Banking), mit hoher Dynamik in Deutschland
Zweistelliges Wachstum sowohl beim Provisions- als auch beim Zinsüberschuss
Kreditwachstum von 10 Mrd. Euro oder 8% im Jahresvergleich, getragen durch das Handelsfinanzierungsgeschäft
Einlagenwachstum von 41 Mrd. Euro oder 13% im Jahresvergleich, mit starker Entwicklung bei Sichteinlagen im Cash Management
Die zinsunabhängigen Aufwendungen stiegen um 2%, getrieben durch einen Anstieg volumenbedingter Kosten und strategische Investitionen
Die höhere Risikovorsorge im Kreditgeschäft ist im Wesentlichen auf ein Einzelereignis zurückzuführen
Investmentbank: Erträge nahezu auf dem Rekordniveau des dritten Quartals 2025
Wesentliche Entwicklungen im dritten Quartal:
Die Erträge blieben gegenüber dem Rekordniveau des Vorjahresquartals weitgehend stabil
Die Erträge im Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren und Währungen (FIC) lagen mit 2,4 Mrd. Euro leicht unter dem Vorjahresniveau. Das zweistellige Wachstum im FIC-Finanzierungsgeschäft spiegelte die starke Umsetzung geplanter Transaktionen wider. Die niedrigeren Erträge im FIC-Handelsgeschäft waren vor allem auf den starken Kredithandel im Vorjahresquartal zurückzuführen
Die Erträge im Bereich Investmentbanking und Kapitelmärkte (IBCM) lagen mit 507 Mio. Euro weitgehend auf Vorjahresniveau. Das zweistellige Wachstum im Aktienemissions- und Beratungsgeschäft kompensierte niedrigere Erträge im Anleihenemissionsgeschäft. Diese waren vor allem auf die Entwicklung im Bereich Leveraged Debt Capital Markets zurückzuführen
Der Marktanteil von IBCM in der Region EMEA stieg auf 4,8%, verglichen mit 3,2% im Vorjahresquartal (Quelle: Dealogic)
Die zinsunabhängigen Aufwendungen sanken gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4%, vor allem aufgrund geringerer Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten, Bankenabgaben und Einmaleffekte. Dem standen gezielte Investitionen gegenüber
Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft sank deutlich, da sich die negativen Effekte aus Modellanpassungen aus dem Vorjahresquartal nicht wiederholten
Ausblick für den Konzern für 2026
Erträge: Nach sehr starken ersten neun Monaten auf gutem Weg, das angestrebte Ertragsniveau von rund 33 Mrd. Euro für das Gesamtjahr 2026 zu übertreffen
Zinsunabhängige Aufwendungen: Entwicklung im Einklang mit der Planung erwartet; Investitionen werden weiter umgesetzt und operative Effizienzmaßnahmen realisiert
Risikovorsorge im Kreditgeschäft: Die Qualität des Kreditportfolios insgesamt bleibt robust und dürfte sich im Rahmen der Erwartungen entwickeln. Die Risikovorsorge spiegelt den fortgeführten gezielten Abbau von Risiken in Portfolien aus Altbestand sowie ein Einzelereignis in Asien im dritten Quartal wider
Profitabilität: Nach Rekordergebnissen für die ersten neun Monate auf Kurs, für 2026 ein starkes operatives Ergebnis zu erzielen
Kapital: Die Kapitalabzüge entsprechen weiterhin dem Ziel einer Ausschüttungsquote von 60%. Dies steht im Einklang mit dem Anspruch, die Aktionäre der Bank kontinuierlich am Erfolg zu beteiligen.
Nachhaltige Finanzierungen und ESG-Anlagen3 steigen auf 555 Mrd. Euro seit 2020
Die Deutsche Bank (ohne die DWS)3 hat im dritten Quartal 2026 nachhaltige und transitionsbezogene Finanzierungen sowie ESG-Anlagen im Volumen von 32 Mrd. Euro für ihre Kunden ermöglicht. Das war das beste Quartalsergebnis seit Beginn der Volumenmessung Anfang 2020. Der Rekordwert enthält erstmals 7 Mrd. Euro an Investitionen von Privatkunden in Aktien von Unternehmen, die besonders strenge Nachhaltigkeitskriterien erfüllen; diese zählen zum verwalteten Vermögen in der Privatkundenbank. Transitionsbezogene Finanzierungen, die seit 2026 im Rahmenwerk der Bank verankert sind, trugen zu den Volumina im dritten Quartal 6,4 Mrd. Euro bei, nach 4,3 Mrd. Euro im zweiten Quartal. Dadurch erhöhte sich das Gesamtvolumen seit Januar 2020 nun auf insgesamt 555 Mrd. Euro, nach 523 Mrd. Euro zum Ende des zweiten Quartals 2026.
Weitere wichtige Entwicklungen und Transaktionen im dritten Quartal waren:
Die Deutsche Bank hat ihren Transitionsplan im September 2026 aktualisiert. Der aktualisierte Plan berücksichtigt überarbeitete Emissionsdaten und dokumentiert die Fortschritte bei der Umsetzung der gesetzten Ziele.
Gemeinsame Koordination einer syndizierten Garantiefazilität über 1 Mrd. Euro für ENERCON, um die weitere Entwicklung des Unternehmens nach erfolgreichem Abschluss seiner Restrukturierung zu unterstützen. Eingesetzt wird die Fazilität für die Produktion, den Vertrieb und den Service von Windenergieanlagen an Land. Die Deutsche Bank war als Konsortialführerin mandatiert.
Eine Kreditfazilität über 375 Mio. Euro für das Ministerium für Wirtschaft und Finanzen der Republik Benin im Rahmen ihres „Sustainable Development Goals Bond Frameworks“. Die Mittel sollen unter anderem für Projekte in den Bereichen erneuerbare Energien und Zugang zu sauberem Wasser verwendet werden. Weitere Investitionsschwerpunkte sind Bildung, Gesundheitsversorgung, Infrastruktur, Landwirtschaft sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen für junge Menschen und Frauen. Die Deutsche Bank war eine der mandatierten Konsortialführerinnen.
Unterstützung von TenneT Germany, einem Treiber der deutschen Energiewende, bei der Emission einer grünen Anleihe nach dem European Green Bond Standard (EuGB) im Volumen von 2,6 Mrd. Euro. Die Transaktion ist die bislang größte Emission eines Unternehmens nach diesem Standard. Die Erlöse aus der Emission fließen in förderfähige Investitionen in die Stromübertragungsinfrastruktur und tragen so zur Versorgungssicherheit sowie zur Integration erneuerbarer Energien bei. Die Deutsche Bank gehörte zu den federführenden Konsortialbanken.
1 Für die Beschreibung dieser und anderer nicht nach IFRS ermittelter Messgrößen siehe unten oder unter ‘Use of non-GAAP financial measures‘ auf den Seiten 16 bis 22 des Financial Data Supplements (FDS) zum dritten Quartal 2026, sowie auf den Seiten 55 bis 60 der Ergebnisübersicht zum 30. September 2026
2 Zum Ende des Berichtszeitraums
3 Die nachhaltigen und transitionsbezogenen Finanzierungs- und Anlageaktivitäten der Deutschen Bank sind im "Rahmenwerk für nachhaltige Finanzierungen – Deutsche Bank Konzern" sowie im „ESG Investments Rahmenwerk“ definiert, die unter investor-relations.db.com abrufbar sind
Telefonkonferenz für Analysten
Eine Telefonkonferenz für Analysten zu den Ergebnissen des dritten Quartals 2026 findet heute um 11:00 Uhr (MEZ) statt. Die Ergebnisübersicht, die Finanztabellen (Financial Data Supplement, FDS), die Präsentation sowie der Audio-Webcast für die Analysten-Telefonkonferenz sind online abrufbar
Eine Telefonkonferenz für Anleiheinvestoren findet am 29. Oktober 2026 um 15:00 Uhr (MEZ) statt, die ebenfalls im Internet übertragen wird.
Über die Deutsche Bank
Die Deutsche Bank bietet vielfältige Finanzdienstleistungen an – vom Zahlungsverkehr und dem Kreditgeschäft über die Anlageberatung und Vermögensverwaltung bis hin zu einem fokussierten Kapitalmarktgeschäft. Sie bedient Privatkunden, mittelständische Unternehmen, Konzerne, die Öffentliche Hand und institutionelle Anleger. Die Deutsche Bank ist die führende Bank in Deutschland mit starken europäischen Wurzeln und einem globalen Netzwerk.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben, sie umfassen auch Aussagen über die Annahmen und Erwartungen von der Deutschen Bank sowie die zugrunde liegenden Annahmen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen beziehen sich deshalb nur auf den Tag, an dem sie gemacht werden. Die Deutsche Bank übernimmt keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse zu aktualisieren. Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen.
Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, wo die Deutsche Bank einen erheblichen Teil ihrer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielt, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung ihrer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit ihrer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von der Deutschen Bank bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren sind im SEC-Bericht der Deutschen Bank nach „Form 20-F“ vom 12. März 2026 im Abschnitt „Risk Factors“ dargestellt. Dieses Dokument ist auf Anfrage bei der Deutschen Bank erhältlich oder unter www.db.com/ir verfügbar.
ESG-Klassifizierung
Die Deutsche Bank hat ihre nachhaltigen und transitionsbezogenen Finanzierungs- und Anlageaktivitäten im "Rahmenwerk für nachhaltige Finanzierungen – Deutsche Bank Konzern" sowie im „ESG Investments Rahmenwerk“ definiert, die unter investor-relations.db.com abrufbar sind. Aufgrund der kumulativen Definition des Ziels für nachhaltige und transitionsbezogene Finanzierungen sowie ESG‑Investitionen werden die Volumina in den Fällen, in denen eine Validierung anhand der relevanten Rahmenwerke nicht bis zum Ende des Berichtsquartals abgeschlossen werden kann, erst nach Abschluss der Validierung in den Folgequartalen veröffentlicht. Weitere Informationen zur ESG‑Produktklassifizierung der DWS finden sich im Abschnitt „Nachhaltigkeit in unserer Produktpalette und unserem Investmentansatz – Unsere Produktpalette“ im DWS‑Geschäftsbericht 2025.
Grundlage der Finanzberichterstattung
Die Ergebnisse wurden in Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt, wie sie vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegeben wurden und von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen sind. Dies schließt seit 2020 die Anwendung des Portfolio-Fair Value Hedge Accounting für täglich fällige Einlagen sowie festverzinsliche Hypothekendarlehen mit vorzeitigen Rückzahlungsoptionen („EU Carve Out“) ein. Das Fair Value Hedge Accounting gemäß EU Carve Out wird angewendet, um das Potenzial sowohl für positive als auch negative Auswirkungen von Zinsänderungen für verschiedene Laufzeiten auf die Rechnungslegung zu minimieren. Dadurch sinkt die Volatilität der berichteten Erträge aufgrund von Aktivitäten der Treasury-Abteilung.
Für das am 30. September 2026 endende Quartal hatte die Anwendung des EU Carve Out einen positiven Effekt von 3,0 Mrd. Euro auf das Ergebnis vor Steuern und von 2,2 Mrd. Euro auf den Gewinn. Im Vergleichsquartal des Vorjahres hatte die Anwendung des EU Carve Out einen positiven Effekt von 343 Mio. Euro auf das Ergebnis vor Steuern und von 120 Mio. Euro auf den Gewinn. Für die am 30. September 2026 endenden ersten neun Monate hatte die Anwendung des EU Carve-Out einen positiven Effekt von 3,2 Mrd. Euro auf das Ergebnis vor Steuern und von 2,3 Mrd. Euro auf den Gewinn. In der Vergleichsperiode des Vorjahres hatte die Anwendung des EU Carve-Out einen positiven Effekt von 199 Mio. Euro auf das Ergebnis vor Steuern und von 17 Mio. Euro auf den Gewinn. Das aufsichtsrechtliche Kapital und die aufsichtsrechtlichen Kapitalquoten werden ebenfalls unter Anwendung des EU Carve Out nach IAS 39 berichtet. Die Anwendung der IAS 39 EU Carve Out-Version hatte zum 30. September 2026 einen positiven Effekt auf das harte Kernkapital von ungefähr 10 Basispunkten verglichen mit einem negativen Effekt von ungefähr 71 Basispunkten zum 30. September 2025. Abhängig von Änderungen des beizulegenden Zeitwerts der abgesicherten Positionen und der zur Sicherung genutzten Derivate, kann der Nettoeffekt der Anwendung des EU Carve Out in jeder Berichtsperiode positiv oder negativ sein.
Nicht nach IFRS ermittelte finanzielle Messgrößen
Dieses Dokument und andere Dokumente, die der Konzern veröffentlicht hat oder gegebenenfalls veröffentlichen wird, beinhalten finanzielle Messgrößen, die nicht nach IFRS ermittelt werden. Diese Messgrößen sind Kennzahlen des bisherigen oder zukünftigen Erfolgs, der Vermögenslage oder der Cashflows des Konzerns, die durch Eliminierung oder Berücksichtigung bestimmter eingeschlossener oder ausgeschlossener Beträge im Vergleich zu den am besten passenden und gemäß IFRS ermittelten und ausgewiesenen Größen im Konzernabschluss angepasst werden. Beispiele für nicht nach IFRS ermittelte Messgrößen im Vergleich zu den am besten passenden Größen gemäß IFRS sind:
Den Deutsche-Bank-Aktionären zurechenbares Eigenkapital
Eigenkapitalrendite nach Steuern auf das durchschnittliche materielle Eigenkapital (basierend auf dem den Deutsche-Bank-Aktionären zurechenbaren Konzernergebnis, nach AT1-Kupons)
Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital)
Materielles Nettovermögen je ausstehende Stammaktie (unverwässert), Nettovermögen je ausstehende Stammaktie (unverwässert)
Nettovermögen je ausstehende Stammaktie
Erträge und Aufwendungen auf einer um Währungseffekte bereinigten Basis werden wie folgt berechnet: Erträge oder Aufwendungen, die in früheren Perioden erzielt oder verbucht wurden und nicht in Euro angefallen sind, werden zu Kursen aus der aktuellen Periode in Euro umgerechnet. Diese bereinigten Zahlen und prozentuale Veränderungen im Periodenvergleich basieren auf dieser Umrechnung und sollen dazu dienen, Informationen über die Entwicklung der zugrundeliegenden Geschäftsvolumina bereitzustellen.
Die Deutsche Bank hat im dritten Quartal 2026 ein Nachsteuerergebnis von 1,9 Mrd. Euro erzielt, das dritte Quartal in Folge mit einem Rekordergebnis. Der Vorsteuergewinn stieg im gleichen Zeitraum um 8% auf 2,6 Mrd. Euro. Das Ergebnis je Aktie (verwässert) legte im Vergleichszeitraum um 6% auf 0,94 Euro zu. In den ersten neun Monaten des Jahres 2026 erzielte die Bank ein Rekordergebnis nach Steuern von 5,9 Mrd. Euro, ein Anstieg von 7% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig legte das Ergebnis vor Steuern um 8% auf 8,4 Mrd. Euro zu, wobei alle vier Geschäftsbereiche zum Gewinnwachstum beitrugen.
Wesentliche Entwicklungen im dritten Quartal 2026:
Weitere Fortschritte bei der Erreichung der Ziele und Stärkung zentraler Kennzahlen
Wachstum bei Erträgen und Geschäftsvolumen
Kosten spiegeln disziplinierte Umsetzung der Strategie wider
Qualität des Kreditportfolios bleibt insgesamt hoch; Entwicklung innerhalb der Erwartungen
Kapitalstärke ermöglicht Geschäftswachstum sowie höhere Ausschüttungen an Aktionäre
Konzernergebnis im Überblick
Ausbau der Globalen Hausbank: Fortschritte bei zentralen Hebeln in den ersten neun Monaten 2026
Fokussiertes Wachstum:
Strikte Kapitaldisziplin:
Skalierbares Betriebsmodell
Privatkundenbank: Eigenkapitalrendite im Quartal verbessert, mit starker Entwicklung bei Erträgen und Mittelzuflüssen
Vermögensverwaltung: Starkes Wachstum bei verwaltetem Vermögen durch Rekordzuflüsse
Wesentliche Entwicklungen im dritten Quartal
Unternehmensbank: Starke Eigenkapitalrendite mit Rekorderträgen und Geschäftswachstum
Wesentliche Entwicklungen im dritten Quartal:
Investmentbank: Erträge nahezu auf dem Rekordniveau des dritten Quartals 2025
Wesentliche Entwicklungen im dritten Quartal:
Ausblick für den Konzern für 2026
Nachhaltige Finanzierungen und ESG-Anlagen3 steigen auf 555 Mrd. Euro seit 2020
Die Deutsche Bank (ohne die DWS)3 hat im dritten Quartal 2026 nachhaltige und transitionsbezogene Finanzierungen sowie ESG-Anlagen im Volumen von 32 Mrd. Euro für ihre Kunden ermöglicht. Das war das beste Quartalsergebnis seit Beginn der Volumenmessung Anfang 2020. Der Rekordwert enthält erstmals 7 Mrd. Euro an Investitionen von Privatkunden in Aktien von Unternehmen, die besonders strenge Nachhaltigkeitskriterien erfüllen; diese zählen zum verwalteten Vermögen in der Privatkundenbank. Transitionsbezogene Finanzierungen, die seit 2026 im Rahmenwerk der Bank verankert sind, trugen zu den Volumina im dritten Quartal 6,4 Mrd. Euro bei, nach 4,3 Mrd. Euro im zweiten Quartal. Dadurch erhöhte sich das Gesamtvolumen seit Januar 2020 nun auf insgesamt 555 Mrd. Euro, nach 523 Mrd. Euro zum Ende des zweiten Quartals 2026.
Weitere wichtige Entwicklungen und Transaktionen im dritten Quartal waren:
1 Für die Beschreibung dieser und anderer nicht nach IFRS ermittelter Messgrößen siehe unten oder unter ‘Use of non-GAAP financial measures‘ auf den Seiten 16 bis 22 des Financial Data Supplements (FDS) zum dritten Quartal 2026, sowie auf den Seiten 55 bis 60 der Ergebnisübersicht zum 30. September 2026
2 Zum Ende des Berichtszeitraums
3 Die nachhaltigen und transitionsbezogenen Finanzierungs- und Anlageaktivitäten der Deutschen Bank sind im "Rahmenwerk für nachhaltige Finanzierungen – Deutsche Bank Konzern" sowie im „ESG Investments Rahmenwerk“ definiert, die unter investor-relations.db.com abrufbar sind
Telefonkonferenz für Analysten
Eine Telefonkonferenz für Analysten zu den Ergebnissen des dritten Quartals 2026 findet heute um 11:00 Uhr (MEZ) statt. Die Ergebnisübersicht, die Finanztabellen (Financial Data Supplement, FDS), die Präsentation sowie der Audio-Webcast für die Analysten-Telefonkonferenz sind online abrufbar
Eine Telefonkonferenz für Anleiheinvestoren findet am 29. Oktober 2026 um 15:00 Uhr (MEZ) statt, die ebenfalls im Internet übertragen wird.
Über die Deutsche Bank
Die Deutsche Bank bietet vielfältige Finanzdienstleistungen an – vom Zahlungsverkehr und dem Kreditgeschäft über die Anlageberatung und Vermögensverwaltung bis hin zu einem fokussierten Kapitalmarktgeschäft. Sie bedient Privatkunden, mittelständische Unternehmen, Konzerne, die Öffentliche Hand und institutionelle Anleger. Die Deutsche Bank ist die führende Bank in Deutschland mit starken europäischen Wurzeln und einem globalen Netzwerk.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben, sie umfassen auch Aussagen über die Annahmen und Erwartungen von der Deutschen Bank sowie die zugrunde liegenden Annahmen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen beziehen sich deshalb nur auf den Tag, an dem sie gemacht werden. Die Deutsche Bank übernimmt keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse zu aktualisieren. Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen.
Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, wo die Deutsche Bank einen erheblichen Teil ihrer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielt, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung ihrer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit ihrer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von der Deutschen Bank bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren sind im SEC-Bericht der Deutschen Bank nach „Form 20-F“ vom 12. März 2026 im Abschnitt „Risk Factors“ dargestellt. Dieses Dokument ist auf Anfrage bei der Deutschen Bank erhältlich oder unter www.db.com/ir verfügbar.
ESG-Klassifizierung
Die Deutsche Bank hat ihre nachhaltigen und transitionsbezogenen Finanzierungs- und Anlageaktivitäten im "Rahmenwerk für nachhaltige Finanzierungen – Deutsche Bank Konzern" sowie im „ESG Investments Rahmenwerk“ definiert, die unter investor-relations.db.com abrufbar sind. Aufgrund der kumulativen Definition des Ziels für nachhaltige und transitionsbezogene Finanzierungen sowie ESG‑Investitionen werden die Volumina in den Fällen, in denen eine Validierung anhand der relevanten Rahmenwerke nicht bis zum Ende des Berichtsquartals abgeschlossen werden kann, erst nach Abschluss der Validierung in den Folgequartalen veröffentlicht. Weitere Informationen zur ESG‑Produktklassifizierung der DWS finden sich im Abschnitt „Nachhaltigkeit in unserer Produktpalette und unserem Investmentansatz – Unsere Produktpalette“ im DWS‑Geschäftsbericht 2025.
Grundlage der Finanzberichterstattung
Die Ergebnisse wurden in Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt, wie sie vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegeben wurden und von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen sind. Dies schließt seit 2020 die Anwendung des Portfolio-Fair Value Hedge Accounting für täglich fällige Einlagen sowie festverzinsliche Hypothekendarlehen mit vorzeitigen Rückzahlungsoptionen („EU Carve Out“) ein. Das Fair Value Hedge Accounting gemäß EU Carve Out wird angewendet, um das Potenzial sowohl für positive als auch negative Auswirkungen von Zinsänderungen für verschiedene Laufzeiten auf die Rechnungslegung zu minimieren. Dadurch sinkt die Volatilität der berichteten Erträge aufgrund von Aktivitäten der Treasury-Abteilung.
Für das am 30. September 2026 endende Quartal hatte die Anwendung des EU Carve Out einen positiven Effekt von 3,0 Mrd. Euro auf das Ergebnis vor Steuern und von 2,2 Mrd. Euro auf den Gewinn. Im Vergleichsquartal des Vorjahres hatte die Anwendung des EU Carve Out einen positiven Effekt von 343 Mio. Euro auf das Ergebnis vor Steuern und von 120 Mio. Euro auf den Gewinn. Für die am 30. September 2026 endenden ersten neun Monate hatte die Anwendung des EU Carve-Out einen positiven Effekt von 3,2 Mrd. Euro auf das Ergebnis vor Steuern und von 2,3 Mrd. Euro auf den Gewinn. In der Vergleichsperiode des Vorjahres hatte die Anwendung des EU Carve-Out einen positiven Effekt von 199 Mio. Euro auf das Ergebnis vor Steuern und von 17 Mio. Euro auf den Gewinn. Das aufsichtsrechtliche Kapital und die aufsichtsrechtlichen Kapitalquoten werden ebenfalls unter Anwendung des EU Carve Out nach IAS 39 berichtet. Die Anwendung der IAS 39 EU Carve Out-Version hatte zum 30. September 2026 einen positiven Effekt auf das harte Kernkapital von ungefähr 10 Basispunkten verglichen mit einem negativen Effekt von ungefähr 71 Basispunkten zum 30. September 2025. Abhängig von Änderungen des beizulegenden Zeitwerts der abgesicherten Positionen und der zur Sicherung genutzten Derivate, kann der Nettoeffekt der Anwendung des EU Carve Out in jeder Berichtsperiode positiv oder negativ sein.
Nicht nach IFRS ermittelte finanzielle Messgrößen
Dieses Dokument und andere Dokumente, die der Konzern veröffentlicht hat oder gegebenenfalls veröffentlichen wird, beinhalten finanzielle Messgrößen, die nicht nach IFRS ermittelt werden. Diese Messgrößen sind Kennzahlen des bisherigen oder zukünftigen Erfolgs, der Vermögenslage oder der Cashflows des Konzerns, die durch Eliminierung oder Berücksichtigung bestimmter eingeschlossener oder ausgeschlossener Beträge im Vergleich zu den am besten passenden und gemäß IFRS ermittelten und ausgewiesenen Größen im Konzernabschluss angepasst werden. Beispiele für nicht nach IFRS ermittelte Messgrößen im Vergleich zu den am besten passenden Größen gemäß IFRS sind:
Erträge und Aufwendungen auf einer um Währungseffekte bereinigten Basis werden wie folgt berechnet: Erträge oder Aufwendungen, die in früheren Perioden erzielt oder verbucht wurden und nicht in Euro angefallen sind, werden zu Kursen aus der aktuellen Periode in Euro umgerechnet. Diese bereinigten Zahlen und prozentuale Veränderungen im Periodenvergleich basieren auf dieser Umrechnung und sollen dazu dienen, Informationen über die Entwicklung der zugrundeliegenden Geschäftsvolumina bereitzustellen.
Further links on the topic
Strategie
Quartalsergebnisse
Investor Relations
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