Compliance: Bestimmungen und Standards regelkonform einhalten

Compliance in der verantwortungsvollen Unternehmensführung ist weit mehr als das Einhalten von Gesetzen, Vorschriften und Standards. Zusätzliche strikte Regeln und Leitsätze ziehen sich durch sämtliche Tätigkeitsbereiche der Deutschen Bank. Dadurch gewährleisten wir einen möglichst lückenlosen Schutz des Unternehmens, der Anleger, Kunden und Mitarbeiter.

Wir erwarten von allen Mitarbeitern der Deutschen Bank, dass sie unsere Compliance-Standards einhalten – durch ehrliches, verantwortungsbewusstes und integres Verhalten. Unser Verhaltenskodex (Code of Ethics) beschreibt die Werte und Standards für ethische Geschäftsführung und dient als Richtschnur bei all unseren Interaktionen – egal ob mit Kunden, Wettbewerbern, Geschäftspartnern, der Regierung und Regulierungsbehörden, Aktionären oder untereinander. Zugleich bildet er die Basis unserer Compliance-Grundsätze, die Mitarbeitern genaue Leitlinien für korrektes Verhalten zur Verfügung stellen. So wollen wir die Regelkonformität mit allen geltenden Gesetzen, Bestimmungen und Standards gewährleisten.

Um verantwortungsbewusstes Mitarbeiterverhalten zu fördern haben wir zum Beispiel unsere verpflichtenden Schulungen zu Compliance-Themen ausgebaut. Nimmt ein Mitarbeiter nicht an vorgeschriebenen Compliance-Schulungen teil, hat dies spürbare Konsequenzen im Hinblick auf die Vergütung. Das System meldet alle Verstöße gegen Compliance-Anforderungen in spezifischen Bereichen. Verletzungen von Richtlinien und Verfahren waren schon immer Gegenstand erheblicher disziplinarischer Maßnahmen. Diesen Ansatz haben wir verstärkt, indem wir die Ergebnisse der Kontrolle bei Entscheidungen des Managements zu Leistungsbeurteilung, Beförderung  und Vergütung berücksichtigen. Daneben wurde zur Unterstützung unserer Kontrollsysteme beispielsweise unser "Red Flag“-Überwachungssystem erheblich ausgebaut.

Aktuelle Entwicklungen

„Wir investieren 1 Mrd €, um unsere Systeme und Kontrollen bis 2015 zu ver­stär­ken und an re­gu­la­to­rische Veränderungen an­zu­pas­sen. 2013 haben wir unsere Compliance-Ab­tei­lung bereits um rund 200 Mitarbeiter verstärkt. 2014 soll nochmals eine ver­gleich­bare Zahl an Mit­ar­bei­tern hin­zu­kom­men.”

Jürgen Fitschen Co-Vorsitzender des Vorstands, im Februar 2014

Unser Rahmenwerk zur Compliance-Kontrolle

Die Compliance Abteilung der Deutschen Bank ist unabhängig vom operativen Geschäft. Auf Basis unseres Rahmenwerks zur Compliance-Kontrolle schärfen wir in unseren operativen Geschäftsbereichen das Bewusstsein für Regelkonformität. Das Rahmenwerk legt die Aufgaben des Compliance-Bereichs ausführlich dar.

So ist das Compliance-Team insbesondere dafür zuständig:

  • die Geschäftsbereiche zu geltenden Gesetzen, Richtlinien, Standards und Regeln zu beraten und sie bei deren Einhaltung zu unterstützen;
  • Handelsgeschäfte, Transaktionen und Geschäftsverfahren zu überwachen, um mögliche Compliance-Risiken zu erkennen;
  • global oder lokal geltende Prinzipien, Standards und Richtlinien zur Compliance auszuarbeiten, sie zu kommunizieren und zu kontrollieren, inwieweit sie eingehalten werden;
  • bankinterne Listen von Projekten zu führen, bei denen besondere Achtsamkeit geboten ist (Watch- und Restricted-Listen);
  • dazu beizutragen, dass interne Vertraulichkeitsvorschriften („Chinese Walls“) eingehalten werden;
  • Maßnahmen im Rahmen des Anti-Geldwäsche-Programms durchzuführen;
  • sicherzustellen, dass Vorgänge, die einen Verdacht auf Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung begründen, aufgedeckt und den Strafverfolgungsbehörden gemeldet werden;
  • Mitarbeiter regelmäßig zu geltenden Vorschriften, Regeln und internen Standards zu schulen;
  • die Risikosteuerung zu koordinieren und das Management von Reputationsrisiken zu überwachen;
  • sich täglich mit Regulierungsbehörden in aller Welt auszutauschen.

Compliance und Anti-Geldwäsche-Programm

Mit unserem Anti-Geldwäsche-Programm unterstützen wir die internationalen Anstrengungen im Kampf gegen Geldwäsche (Anti-money Laundering, AML), Terrorismusfinanzierung und andere kriminelle Handlungen. Im Rahmen des Programms überprüfen wir Kunden und laufende Transaktionen mithilfe gründlicher Verfahren und automatisierter Filter- und Überwachungssysteme.

Der Anti-Geldwäsche-Standard der Deutschen Bank entspricht dem deutschen Geldwäsche-Gesetz und den Richtlinien der deutschen Bankenaufsicht. Er orientiert sich zudem an den Empfehlungen der Financial Action Task Force on Money Laundering (FATF).

Unsere Anti-Geldwäsche-Vorgaben gelten weltweit für sämtliche Geschäftseinheiten der Bank, unabhängig von ihrer geografischen Lage. Alle unsere Mitarbeiter und Führungskräfte sind aufgefordert, sie einzuhalten, um zu verhindern, dass unser Name oder unsere Produkte und Services für Geldwäschezwecke missbraucht werden. Um sicher zu sein, dass wir stets die bestmöglichen Praktiken anwenden, überprüfen wir laufend unsere Ziele und Strategien zur Vermeidung von Geldwäsche.

Compliance und Korruptionsbekämpfung

Die Deutsche Bank hat sich im Rahmen ihres Compliance-Programms verpflichtet, alle lokalen und internationalen Gesetze zur Bekämpfung von Korruption und Bestechung im vollen Umfang zu befolgen. Unseren Mitarbeitern und Führungskräften ist es strikt untersagt, Bestechungsgelder anzunehmen, anzubieten, zu zahlen, zu genehmigen oder in anderer Form korrupte Angebote zu machen. Die Bank erwartet zudem, dass alle geschäftlichen Prozesse transparent und integer ablaufen. Damit wollen wir vermeiden, dass Mitarbeiter oder Dritte, mit denen wir Geschäftsbeziehungen pflegen, ungerechtfertigte Vorteile erhalten oder auch nur der Anschein eines fragwürdigen Verhaltens entsteht.

Um all dies sicherzustellen, hat die Deutsche Bank eine Anti-Korruptions-Richtlinie ausgearbeitet und unterstützt entsprechende Maßnahmen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • die entsprechenden Compliance-Mitarbeiterschulungen,
  • die Erfassung und Überwachung von Geschenken und Einladungen,
  • eine weltweite „Whistleblowing-Hotline“, über die Verdachtsfälle anonym gemeldet werden können,
  • risikobasierte Verfahren zur Überwachung Dritter.

Unser „Red Flag“ Überwachungssystem

Wir setzen „Red Flags“ ein, um die Missachtung risikobezogener Richtlinien und Prozesse besser bewerten zu können. Sie helfen unserem Senior Management, Risikofelder effektiv anzugehen und eine stärkere Verbindung zwischen Verhalten und Vergütung herzustellen.

Mitarbeiter, die gegen eine Richtlinie oder einen festgelegten Prozess verstoßen, erhalten eine „Red Flag“, die – abhängig von der Schwere und Häufigkeit des Vorfalls – risikogewichtet wird. Die Anzahl und Gewichtung der „Red Flags“ gehen in die Leistungsbewertung und Vergütung von Mitarbeitern sowie Entscheidungen für Beförderungen ein.

Wir erkennen, dass sich das Bewusstsein unserer Mitarbeiter gegenüber risikobezogenen Verhaltensweisen positiv verändert. Seit der Einführung der „Red Flags“ ist die Anzahl von Verstößen in der Bank kontinuierlich zurückgegangen.

Compliance bekämpft Finanzkriminalität

Die Deutsche Bank will das Risiko von Finanzkriminalität wirksam eindämmen. Dazu haben wir ein konzernweites Aufsichts- und Kontrollgremium eingerichtet, das Anti Financial Crime Committee (AFCC). Zu seinen Aufgaben gehört es, Regelkonformität sicherzustellen, kriminelle Handlungen zu verhindern oder sie aufzudecken und zu untersuchen – vom Betrug über Geldwäsche und Insiderhandel bis hin zum Datendiebstahl. Das Komitee prüft und beurteilt alle Risiken im Zusammenhang mit derartigen Handlungen innerhalb der Deutsche Bank Gruppe.

Compliance und Neukunden

Um eine umfassende Compliance zu ermöglichen, haben wir wirkungsvolle Verfahren zur Beurteilung von Kunden (Know-Your-Customer, KYC) und einen Prozess zur Neu-Kundenannahme entwickelt. Sie helfen uns ebenfalls, Risiken der Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und anderer wirtschaftskrimineller Handlungen zu minimieren. Unsere KYC-Verfahren, verankert in der KYC-Policy, beginnen mit einem intensiven Prozess vor der Annahme eines Kunden und setzen sich in regelmäßigen Überprüfungen fort. Sie betreffen nicht nur Personen und Körperschaften, die unsere direkten Geschäftspartner sind oder werden könnten. Vielmehr gelten sie auch für jene, die hinter diesen stehen oder indirekte Verbindungen zu ihnen pflegen.

Wie wir neue Produkte prüfen und genehmigen

Im Rahmen unserer „New Product Approval“(NPA)-Prozesse prüfen wir Risiken, die in Zusammenhang mit der Einführung oder Veränderung von Produkten stehen können. Entsprechend unseren Standards müssen neue Produkte von zentralen Kontrollfunktionen, wie zum Beispiel Compliance und Anti Money Laundering, genehmigt werden. Als wesentlich eingeschätzte Produktveränderungen und -entwicklungen, die neue Risikofaktoren oder Geschäftsfelder beinhalten, bedürfen darüber hinaus der Freigabe durch das zuständige regionale und divisionale NPA-Komitee. Eine Eskalation an verantwortliche Managementgremien, wie regionale und divisionale Reputationsrisikogremien oder das Group Reputational Risk Committee, ist dann erforderlich, wenn starke Bedenken, etwa im Hinblick auf die Reputation der Bank, auftreten.

Datenschutz: Missbrauch verhindern, Selbstbestimmungsrechte wahren

Für den Datenschutz in unserem Tagesgeschäft gelten umfangreiche Richtlinien, Regeln, Standards und Prozesse. Sie stellen sicher, dass alle einschlägigen gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden, wobei diese je nach Land unterschiedlich aussehen können.

Vorbeugende Maßnahmen und gründliche Kontrollen helfen, einen Verlust von Daten zu verhindern und Verstöße gegen Datenschutzbestimmungen zu unterbinden. Beschwerden gehen wir stets gründlich nach. Um das Bewusstsein unserer Mitarbeiter für den Datenschutz zu schärfen und sicherzustellen, dass alle Vorschriften eingehalten werden, führen wir regelmäßig Schulungen durch.

Der Bereich Group Data Protection (GDP) koordiniert, beurteilt und überwacht unsere Praktiken auf diesem Gebiet. Er arbeitet dabei eng mit einem Netz weltweiter Datenschutzexperten unserer Bank zusammen.



Ob in den Bereichen Geldwäsche, Korruption oder Finanzkriminalität – das Compliance-Managementsystem der Deutschen Bank ist auf strikte Regelkonformität ausgerichtet.

Verhalten hinterfragen

Wir pflegen eine offene Arbeitsatmosphäre und ermutigen unsere Mitarbeiter, Verhalten zu hinterfragen und Hinweise auf mögliche Regelverstöße zu geben, indem sie sich an ihre Vorgesetzen, Anti-Geldwäsche-, Anti-Bestechungs- und Anti-Korruptions-Beauftragte oder unsere Compliance-, Rechts- oder Personalabteilung wenden. Darüber hinaus steht unseren Mitarbeitern eine Hotline zur Verfügung, über die der Verdacht auf unethische oder unangemessene Geschäftspraktiken anonym gemeldet werden kann. Entsprechend unseren Richtlinien darf es für einen Hinweisgeber keine negativen Konsequenzen geben.

Umfangreiche Trainingsmaßnahmen

57.000 Mit­arbeiter

haben 2014 ein Online-Training zu Bestechungs- und Korruptionsrisiken absolviert.

„Wir halten uns von Geschäften fern, die ohne unzulässige Verhaltensweisen nicht zustande kommen oder fortgeführt werden können.”

Unternehmerische Verantwortung Bericht 2014

Anschuldigungen im Zusammenhang mit der Manipulation der Währungsmärkte

1. Was wird den verschiedenen Banken vorgeworfen?

Da regulatorische Untersuchungen nicht öffentlich sind, können wir uns im Folgenden nur auf veröffentlichte Medienberichte beziehen.

Am 12. Juni 2013 wurde ein Artikel auf Bloomberg veröffentlicht, in dem Vorwürfe bezüglich möglicher Manipulationen und anderer Fehlverhalten an den Devisenmärkten durch große Marktteilnehmer, zu denen auch die Deutsche Bank gehört, geäußert wurden. Diese möglichen Fehlverhalten sollen in den letzten Jahren täglich den WM/Reuters Referenzsatz betroffen haben. Dieser Referenzsatz gibt einen auf täglicher Basis ermittelten Wechselkurs für verschiedene Währungspaare an und wird aus zugrundeliegenden Transaktionen ermittelt.

Gegen Ende des Jahres 2014 berichteten einige Medien, dass einige Regulatoren untersuchen, ob die Deutsche Bank automatisierte Algorithmen für ihre Handelsstrategie und den als „Last Look“ bekannten Mechanismus auf ihrer elektronischen FX Handelsplattform missbraucht haben könnte, um Wechselkurse zu manipulieren.

Im Februar 2015 berichteten verschiedene Medien, dass das U.S. Department of Justice (DOJ) angefragt hat, ob bestimmte Marktteilnehmer Kunden bewusst mit Marketingmaterialien zu strukturierten währungsspezifischen Produkten getäuscht haben könnten.

 

2. Was wurde nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe seitens der Bank getan?

Nachdem der Deutschen Bank die Vorwürfe bekannt wurden, wurde umgehend eine umfassende interne Untersuchung eingeleitet; die Bank nimmt die geäußerten Vorwürfe sehr ernst.

Die Bank hat externe Rechtsanwaltskanzleien und andere Experten in die Untersuchung einbezogen und wendet signifikante Ressourcen für die Aufklärung der Vorwürfe auf.

Der Untersuchungsgegenstand ist umfassend angelegt und die Bank ist bestrebt, alle geäußerten Vorwürfe vollumfänglich aufzuklären. Dies geschieht in einem Umfang der über die Vorwürfe aus dem Bloomberg-Artikel weit hinausgeht. Die Untersuchung wurde außerdem fortlaufend erweitert, um die oben aufgeführten Vorwürfe sowie alle regulatorischen Anfragen zu adressieren.

Die Bank und ihre externen Rechtsberater kooperieren diesbezüglich vollumfänglich mit allen Behörden.

 

3. Wurden Erkenntnisse zu den Vorwürfen gefunden?

Die Untersuchung dauert noch an. Bisher wurden keine Erkenntnisse gefunden, die die Vorwürfe, (i) die 2013 bezüglich des weitverbreiteten Fehlverhaltens im Umgang mit dem WM/Reuters Referenzsatz geäußert wurden, (ii) die 2014 bezüglich der möglichen Manipulation von elektronischen währungsspezifischen Handelsalgorithmen oder der Anwendung von „Last Look“ betrafen oder (iii) durch Marketingmaterialien zu strukturierten währungsspezifischen Produkten Kunden getäuscht zu haben, untermauern.

Mögliches Fehlverhalten von Einzelnen haben wir bereits und werden wir weiterhin zeitnah adressieren; dies gilt für jede Form von Fehlverhalten, die wir im Rahmen der Untersuchung identifizieren.

Wir nutzen die vorläufigen Ergebnisse der Untersuchung, um unser Kontrollumfeld weiter zu stärken.

 

4. Wie wurde das Kontrollumfeld verstärkt?

Die Bank überprüft kontinuierlich ihre Geschäftsfelder, Produkte und das Kontrollumfeld; wir ergreifen nötige Korrekturmaßnahmen, um unseren Ansprüchen gerecht zu werden.

Im Rahmen unserer Ziele, das Kontrollumfeld zu verstärken, hat die Bank ein umfassendes Lessons-Learned-Programm aufgesetzt und bereits zahlreiche Remediations-Maßnahmen über ihre gesamten Geschäfts- und Infrastrukturbereiche hinweg durchgeführt; einige dieser Maßnahmen wurden aus Erkenntnissen der Untersuchung getrieben, zum Beispiel:

  • Einführung von erweiterten Kommunikationsrichtlinien und Überwachungsmaßnahmen
  • einhergehend mit neuen Regelwerken zum Marktverhalten und spezifischen Trainings von ca. 2.000 Mitarbeitern,
  • Rückzug aus der Übermittlung ausgewählter Referenzsätze; darüber hinaus wurde das Kontrollumfeld für die Übermittlung anderer Referenzsätze verstärkt.

Diese Maßnahmen wurden von klarer und direkter Kommunikation des Managements im Hinblick auf die Kultur und Werte der Bank begleitet.

 

5. Welche personellen Maßnahmen wurden getroffen?

Die Deutsche Bank überprüft das Verhalten ihrer Mitarbeiter kontinuierlich und ergreift angemessene Maßnahmen, wenn dieses nicht den Standards der Bank gerecht wird.

Wir können die Medienberichterstattung, dass fünf Händler in Nord- u. Mittelamerika entlassen wurden, bestätigen; darüber hinaus wurden auch weitere Disziplinarmaßnahmen vorgenommen.

 

6. Wie stellt sich der Fortschritt der Untersuchung dar?

Die interne Untersuchung läuft seit August 2013 und hat signifikante Fortschritte erzielt. Die für die Untersuchung zur Verfügung stehenden Ressourcen werden kontinuierlich entsprechend den Gegebenheiten angepasst. Wir kooperieren in diesem Zusammenhang eng mit allen Behörden weltweit.

 

7. Wie ist der aktuelle Status bei den Vergleichen mit amerikanischen Zivilklägern?

Inländische sowie ausländische Kläger, die vermeintlich mit den angeklagten Banken zu dem WM/Reuters London 4pm Referenzsatz gehandelt haben, werfen den Händlern der Deutschen Bank vor, dass sie sich im weltweiten Währungsgeschäft mit Händlern anderer Banken abgesprochen haben, um so den Währungsmarkt zu manipulieren. Einige beschuldigte Banken haben sich bereits mit ihren Klägern Anfang 2015 auf eine Entschädigungszahlung geeinigt. Einige Medien haben darüber hinaus kürzlich über anstehende Einigungen mit weiteren Banken berichtet.

 

8. Wie ist der aktuelle Status zu den Vergleichen mit anderen Regulatoren?

Im November letzten Jahres haben fünf Banken mit bestimmten Regulatoren, unter anderem der FCA (Financial Conduct Authority), CFTC (U.S. Commodity Futures Trading Commission) und OCC (Office of the Comptroller of the Currency), einen Vergleich abgeschlossen.

Insgesamt wurden Strafen in Höhe von ~4,3 Mrd. USD gezahlt. Die Medien haben darüber hinaus berichtet, dass das US DOJ Eingeständnisse einer Ordnungswidrigkeit von einigen Banken einfordert.

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