Deutsche Bank – Verantwortung
Südafrika

Bulungula Incubator: Schulbildung und Entwicklung in Afrika

Millionen von Kindern in Afrika teilen das gleiche Schicksal: Ein Leben an der Armutsgrenze ohne Chance auf Schulbildung. Das südafrikanische Projekt Bulungula Incubator, das die Deutsche Bank South Africa Foundation fördert, initiiert in zahlreichen abgelegenen Dörfern Unterricht für Kinder im Vor- und Grundschulalter.

< Kinder von Bulungula Incubator

Die Kinder von Bulungula Incubator

< Bulungula Incubator – Frühkindliche Bildung

Frühkindliche Bildung eröffnet Chancen

< Bulungula Incubator – Ernte Zitronengras

Nachhaltige Ernte von Zitronengras

< Bulungula Incubator – Dorffriseur als Kleinstunternehmen

Der Dorffriseur – Ein Kleinstunternehmen entsteht

< Bulungula Incubator – Perspectives for children

Vor allem die Kinder profitieren von der tatkräftigen Unterstützung

Am Ostkap gelten harte Lebensbedingungen: Keine Versorgung mit Elektrizität und Trinkwasser, eine hohe Analphabetenrate und Kindersterblichkeit. Rund 800 Menschen leben in Nquileni, einem der ärmsten und abgelegensten Dörfer in Südafrika. Seit 2007 trägt die gemeinnützige Organisation Bulungula Incubator dort dazu bei, die schwierigen Lebensumstände zu verbessern.

Bulungula Incubator setzt bei ihren Maßnahmen konsequent darauf, dass die Bewohner der Dörfer in die Lage versetzt werden, Lösungen künftig selbst zu entwickeln. Dafür muss gleich an mehreren Stellen die Grundlage geschaffen werden. Der Ausbau von Schulunterricht und die Möglichkeit zur Weiterbildung sind hierbei zentrale Ziele der gemeinnützigen Organisation. Nach jahrelangem Engagement kann Bulungula Incubator den Kindern der Region nun eine umfassende Ausbildung in Form von Vorschulen, Schulen und Hortaktivitäten bieten.

Mehr als Bildung: Förderung einer ganzheitlichen Entwicklung

Doch nicht nur Bildungsmaßnahmen schaffen die Voraussetzung für ein besseres Leben. Bulungula Incubator initiiert auch viele Projekte, um die Ernährungs- und Gesundheitssituation der Bevölkerung zu verbessern. Vor der Gründung der Organisation war die medizinische Versorgung der Dörfer nicht gesichert. Dank der Bemühungen von Bulungula Incubator gibt es nun Zugang zu einer Außenstelle des nächsten Krankenhauses.
Außerdem unterstützt das Programm die Dorfbewohner beim Errichten von Wasserquellen und Aufbau von erneuerbaren Energien.

Traditionelle afrikanische Lebensweise und neue Technologien sollen verbunden werden. Aufklärungsarbeit ist deshalb in jedem Bereich von großer Bedeutung: in Workshops zu nachhaltiger Landwirtschaft, Erste-Hilfe-Kursen oder auch Finanzberatung. Die Dorfbewohner profitieren von dem ganzheitlichen Ansatz der Organisation. Durch Beratung in finaziellen Fragen konnten beispielsweise schon viele Kleinstunternehmen gegründet werden die wiederum Arbeitsplätze geschaffen haben: Über 60% der Haushalte in der Gemeinde erhalten nun ein festes Einkommen durch das Projekt.

Das Entwicklungsprojekt erreichte über 6000 Menschen. In Zusammenarbeit mit der Regierung, anderen NGOs sowie finanziellen Unterstützern wie der Deutschen Bank gelingt es Bulungula Incubator, die kommunale Entwicklung in einer der ärmsten und abgelegensten Regionen Südafrikas voranzutreiben.

„Das Projekt hat mein Leben zum Positiven verändert. Bulungula Incubator ist zu meinem Lebensmittelpunkt geworden.”

Nokonwaba Mbi Lehrerin für Vorschulkinder

Nachhaltige Unterstützung

60 Prozent

der Haushalte der Region erhalten ein festes Einkommen durch Bulungula Incubator

„Ich habe jetzt eine Arbeit und kann somit für meine Kinder sorgen. Das Projekt hat mir geholfen, weil ich vorher nichts über Bücher wusste; es hat mir neue Perspektiven eröffnet. ”

Nokholo Bless Bibliothekarin
Nquileni – Heimat der Organisation Bulungula Incubator

Back-to-School: Deutschbanker besuchen Schulen

Neben Bulungula Incubator ist die Deutsche Bank auch in andere südafrikanische Projekten involviert. „Back-to-School for a day“ ist das Motto der national stattfindenden Veranstaltung, bei der Mitarbeiter von Unternehmen angeregt werden, Zeit mit Schülern aus benachteiligten Gebieten zu verbringen.

Nach dem erfolgreichen Start in 2012 gingen Mitarbeiter der Deutsche Bank Südafrika Stiftung für einen Tag zurück an die Observatory Girls Primary School in Johannesburg, um als Betreuungslehrer die Schülerinnen zu unterstützen.

„Jeder Freiwillige macht einen starken Eindruck auf die Kinder und ist selber sichtlich bewegt von den Ereignissen im Klassenzimmer. Es ist eine Ehre und ein Privileg, Teil dieser Initiative zu sein. ”

Kirsten Koetsier Leiterin der Deutsche Bank Südafrika Stiftung

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