Deutsche Bank – Verantwortung
New York

Soziale Barrieren beim Hochschulzugang verringern

College Summit und Strive for College unterstützen Schüler aus einkommensschwachen Familien bei Bewerbung und Einschreibung an der Hochschule.

College Summit und Strive for College

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Strive for College

Strive for College: Eine jährliche Konferenz bringt Mentoren aus verschiedenen Teilen der Vereinigten Staaten zusammen, um Erfahrungen und Lösungsansätze zu teilen.

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Strive for College

Strive for College: Studentische Mentoren unterstützen High School-Schüler.

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College Summit

College Summit: Das Programm unterstützt unterfinanzierte Schulen beim Aufbau einer hochschulorientierten Kultur.

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College Summit

College Summit: Die einflussreichsten Schüler an einer Schule werden als Peer Leader ausgebildet.

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College Summit

College Summit: Peer Leader lernen, wie sie ihre Mitschüler beim Bewerbungsprozess unterstützen können.

Die Arbeitsmärkte von heute fordern zunehmend Arbeitskräfte mit Hochschulabschluss – der Verzicht auf eine Universitätsausbildung kann zu erheblichen Nachteilen bei der Jobsuche und dem späteren Einkommen führen. Die Bewerbungsverfahren an amerikanischen Hochschulen sind jedoch häufig sehr komplex. In vielen einkommensschwachen Gebieten gestaltet sich der Zugang zu höherer Bildung außerdem schwierig, da Ressourcen und Wissen fehlen, um die Jugendlichen bei der Planung ihrer Hochschulkarriere zu unterstützen. In New York City hilft die Deutsche Bank den beiden Nonprofit-Organisationen College Summit und Strive for College dabei, gerade Kindern aus bildungsfernen Familien den Zugang zur Universität zu ermöglichen. Die Organisationen bieten den Schülern Unterstützung und das nötige Handwerkszeug für die erfolgreiche Bewerbung an einer Hochschule.

College Summit: Aktiver Beitrag zu einer hochschulorientierten Kultur

College Summit hilft unterfinanzierten High Schools in einkommensschwachen Gebieten beim Aufbau einer hochschulorientierten Kultur. Mit ihrem schulübergreifenden Ansatz strebt die überregionale Nonprofit-Organisation einen einfacheren Hochschulzugang für Schüler aus einkommensschwachen Familien in den USA an. College Summit bietet an seinen Partnerschulen für alle Oberstufenschüler einen Kurs an, in dem sie lernen, wie man sich an einer Hochschule bewirbt.

Das Peer Leader-Programm der Organisation basiert auf der Erkenntnis, dass Schüler besonders auf Gleichaltrige hören. Dazu werden die einflussreichsten Schüler an einer Schule ausgewählt und als Peer Leader ausgebildet. In einem Sommerworkshop erstellen sie ihre eigene Hochschulbewerbung und lernen gleichzeitig, wie sie ihre Mitschüler unterstützen können. Wenn im Herbst die Schule wieder beginnt, stehen die Peer Leader ihren Klassenkameraden bei der Bewerbung aktiv zur Seite.

College Summit in New York

Die Deutsche Bank unterstützt College Summit in New York, das die Arbeit der Peer Leader an Schulen in New York City auf Neunt- bis Elftklässler ausgeweitet hat. Das Projekt basiert auf Untersuchungen, nach denen die Hochschuleignung vor allem dann erreicht wird, wenn Wissen und Fähigkeiten schon ab der neunten Klasse oder sogar noch früher gefördert werden. Im ersten Jahr wurden 40 Peer Leader im Rahmen des Programms ausgebildet, die 400 Schüler in sechs New Yorker Schulen erreichten. Im zweiten Jahr wird das Projekt noch wachsen: 1.800 Schüler in neun Schulen sollen durch 80 schulische studentische Peer Leader auf ihrem Weg zur Hochschule unterstützt werden. Falls das Projekt Erfolg hat, kann es als landesweites Vorbild für die weitere Arbeit von College Summit dienen.

Strive for College: Studentische Mentoren unterstützen High School-Schüler

Nach Angaben von Strive for College verbringen Hochschulberater an privaten Schulen in den USA etwa doppelt so viel Zeit mit der Studienberatung wie Hochschulberater an öffentlichen Schulen. In vielen öffentlichen Schulen mit begrenzten Mitteln haben Schüler aus einkommensschwachen Familien keinen oder nur beschränkten Zugang zu einer ausreichenden Hochschulberatung. Viele, die eine Hochschullaufbahn einschlagen, bleiben zudem hinter ihren Möglichkeiten zurück, da sie eher vertraute oder weniger hochrangige Hochschulen besuchen, die akademisch oder finanziell nicht immer passen. Deshalb ist an den angesehensten Hochschulen der USA nur ein verhältnismäßig kleiner Anteil an Studierenden aus einkommensschwachen Familien eingeschrieben.

Als Lösung für dieses Problem rekrutiert Strive for College studentische Mentoren der ersten Semester an den lokalen Universitäten, um Schülern aus einkommensschwachen Familien beim Bewerbungs- und Einschreibungsverfahren an Hochschulen zu helfen und sie bei der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten zu unterstützen. Studentische Mentoren haben sich selbst gerade erst erfolgreich an einer Hochschule beworben und eignen sich deshalb besonders gut für die Unterstützung der High School-Schüler. Mithilfe einer Online-Plattform und in Einzelgesprächen mit den Mentoren bietet Strive for College interessierten Schülern Informationen, praktische Anleitung und Beratung bei Fragen zur geeigneten Hochschule, der Teilnahme an Aufnahmeprüfungen, den Bewerbungsessays und finanzieller Unterstützung. Bei wöchentlichen Treffen mit den Mentoren können Hochschulbewerber sich auf das Bewerbungs- und Einschreibungsverfahren vorbereiten.

Mit der finanziellen Unterstützung durch die Deutsche Bank konnte Strive for College sich auch in New York etablieren. Das Programm startete im Jahr 2011/2012 mit 15 Mentorpartnerschaften, wuchs im darauf folgenden Jahr auf 60 und schaffte es, im Jahr 2013/2014 seine Reichweite zu vervierfachen, indem es zusätzliche 253 Schüler an neun Schulen mit Mentoren zusammenbringen konnte. Die Deutsche Bank sponsert auch die jährliche Mentorenkonferenz der Organisation.

Strive for College

200

Schüler aus einkommensschwachen Familien erhalten 2013 Unterstützung bei der Bewerbung für die Hochschule und der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten.

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