Deutschland

Das Deutsche Bank Sport-Stipendium schafft Freiräume

Mit dem Deutsche Bank Sport-Stipendium bekennt sich die Bank zu Deutschlands Athleten. Die Deutsche Bank unterstützt damit exklusiv bis zu 400 studentische Athleten der Deutschen Sporthilfe mit jeweils 400 Euro pro Monat als wichtige Grundlage für das Studium und den späteren Beruf.

Deutschlands Athleten begeistern mit ihren Erfolgen – bei internationalen Wettkämpfen, Welt- und Europameisterschaften. Sportlicher Erfolg ist nicht nur eine Frage des Talents, sondern auch harte Arbeit: Training, Wettkämpfe, Ausbildung und Studium müssen miteinander vereinbart werden.

 

Durch das Deutsche Bank Sport-Stipendium erhalten Sportler bei der Sporthilfe eine wichtige finanzielle Unterstützung für ihr Studium. Damit fördert die Bank alle studentischen Nachwuchs- und Spitzensportler, darunter zahlreiche Welt-und Europameister.

 

Lernen Sie zahlreiche Athleten kennen, die mit dem Sport-Stipendium unterstützt werden.

Erfolgsbilanz

400 für 400

Seit Januar 2015 haben wir das Deutsche Bank Sport-Stipendium um 100 auf 400 Euro im Monat für jetzt 400 anstatt 300 Athleten erhöht.

Unsere Sporthilfe-Stipendiaten

René Schneider, Judo, Wirtschaftsingenieur, 25 Jahre, Sindelfingen

René Schneider, Judo, Wirtschaftsingenieur, 25 Jahre, Sindelfingen

„Mein Engagement für den Leistungssport hat mein Studium nicht immer positiv beeinflusst. Durch die Unterstützung der Deutschen Bank bekomme ich nun die Möglichkeit mich auf den Sport und das Studium gleichermaßen zu konzentrieren.“

Anna-Maria Fiegert, Eishockey, Sportmanagement, 21 Jahre, Landshut

Anna-Maria Fiegert, Eishockey, Sportmanagement, 21 Jahre, Landshut

„Teil der Nationalmannschaft zu sein und gleichzeitig in Übersee zu studieren verlangt mir sehr viel ab. Dennoch lebe ich nach dem Motto: Arbeitet hart und haltet an Euren Träumen fest. Es zahlt sich am Ende aus. Es ist nicht einfach, aber es ist es wert! Toll ist es natürlich, dass ich das alles nicht alleine bewältigen muss.“

Sophia Saller

Sophia Saller, Triathlon, Mathematik (Master), 21 Jahre, Kingston upon Thames

„Einmal bei Olympia dabei sein zu dürfen ist ein großer Traum von mir und ob im Studium oder beim Sport, ich gebe stets mein Bestes um meine Ziele zu erreichen."

Sophia Saller, im Bild die rechte Athletin
Claudia Blomenkamp

Claudia Blomenkamp, Wasserball, Betriebliches Gesundheitsmanagement, 28 Jahre, Krefeld

„Als Profisportler ist es nicht einfach Studium und Sport unter einen Hut zu bekommen. Die Unterstützung durch das Deutsche Bank Sport-Stipendium hilft mir hierbei sehr.“

Alexander Grimm

Alexander Grimm, Kanu-Slalom, Maschinenbau, 29 Jahre, Augsburg

„Ich liebe meinen Sport, aber leben kann man vom Kanu-Sport nicht. Daher ist es mir wichtig mein Studium erfolgreich zu absolvieren.“

Nathalie Weinzierl

Nathalie Weinzierl, Eiskunstlauf, Unternehmensjuristik, 21 Jahre, Frankenthal (Pfalz)

„Ich trainiere sehr hart, damit ich neben dem Sport auch im Studium vorankomme. Dass habe ich auch der Unterstützung durch das Deutsche Bank Sport-Stipendium zu verdanken.“

Sportstipendium, Anna Schaffelhuber, Behindertensport (Ski Alpin)

Anna Schaffelhuber, Behindertensport (Ski Alpin), Rechtswissenschaft, 22 Jahre, München

"Nach meinen fünf Goldmedaillen bei den Paralympics 2014 sind meine nächsten sportlichen Ziele die WM 2015 und die Spiele 2018. Mein Jurastudium werde ich weiter intensiv verfolgen und ich hoffe, dass ich in beiden Bereichen etwas bewegen kann!"

Sportstipendium, Laura Grasemann, Ski Freestyle Buckelpiste, Molekulare Biotechnik

Laura Grasemann, Ski Freestyle Buckelpiste, Molekulare Biotechnik, 23 Jahre, Garching

"Es ist teilweise wirklich schwer, Lern- und Trainingszeiten sowie wichtige Arzt- und Physiotermine in 24 Stunden zu packen. Während der Prüfungsphase oder den Pflichtpraktika stehe ich besonders unter Druck. Ohne das Deutsche Bank Sport-Stipendium wäre das absolut undenkbar."

Sportstipendium, Josche Zurwonne, Badminton, Lehramt Erdkunde/Sport

Josche Zurwonne, Badminton, Lehramt Erdkunde/Sport, 26 Jahre, Lüdinghausen

"Die Universität kann schlechte Phasen im Sport ausgleichen und somit motivierend wirken. Die Möglichkeit neue Kommilitonen kennenzulernen und aus festgefahrenen Trainingsmustern herauszukommen ist ein wichtiger Baustein in meiner Trainingsplanung. Das Deutsche Bank Sport-Stipendium ermöglicht es mir mich vollkommen auf Sport und Studium zu fokussieren."

Sportstipendium, Sarah Noll, Bob, Wirtschaftwissenschaft

Sarah Noll, Bob, Wirtschaftwissenschaft, 24 Jahre, Paderborn

"Dank dem Deutsche Bank Sport- Stipendium muss ich mir nicht noch zusätzlich Gedanken um einen Nebenjob machen. Dies hilft enorm, die große Doppelbelastung von Leistungssport und Studium zu meistern."

Sarah Noll links im Bild
Sportstipendium, Karl Geiger, Skisprung, Energie und Umwelttechnik

Karl Geiger, Skisprung, Energie und Umwelttechnik, 22 Jahre, Oberstdorf

"Skispringen ist meine Leidenschaft und mit einem sehr hohem Aufwand verbunden. Die Herausforderung Studium und Sport miteinander zuverbinden, verlangt körperlich und geistig sehr viel ab. Das Deutsche Bank Sport Stipendium hilft mir dabei, eine finanzielle Sicherheit für meine Duale Karriere zu schaffen."

Sportstipendium, Charlott Schürmann, Dressur Reiten

Charlott Schürmann, Dressur Reiten, BWL, 23 Jahre, Gehrde

"Viele Menschen sehen sportliche Erfolge als Selbstverständlichkeit an, aber nur wenig erkennen welche Arbeit hinter dem Leistungssport steht. Im Reitsport ist vorallem die finanzielle Abhängigkeit enorm hoch. Somit ist jeder Athlet dankbar, wenn ihm so eine Anerkennung zu teil wird."

Sportstipendium, Julian von Schleinitz, Rodeln, Ingenieurwissenschaft

Julian von Schleinitz, Rodeln, Chemistry and Physics of Materials (Master), 24 Jahre, Bischofswiesen

"Ich bin sehr froh über das Deutsche Bank Stipendium, da es mir ermöglicht, den Sport und mein Studium der Ingenieurwissenschaft zu verbinden. Ohne die Unterstützung der Deutschen Bank und der Deutschen Sporthilfe könnte ich Leistungssport auf diesem Niveau niemals betreiben."

weiter

Sportstipendium, Oliver Upmann

Oliver Upmann, Judo, Finance and Accounting / Master, 27 Jahre, Hörstel

"Dank der Unterstützung meiner hilfsbereiten Kommilitonen und meiner Trainerin bin ich sowohl im Studium als auch im Sport sehr erfolgreich und schaffe es beides miteinander zu kombinieren."

Sportstipendium, Lena Malkus

Lena Malkus, Leichtathletik / Weitsprung, Psychologie, 22 Jahre, Steinfurt

"Ein gesundes und harmonisches Umfeld, sowie die Unterstützung durch das Sport-Stipendium, ermöglichen mir den Spagat zwischen Leistungssport und Studium zu bewältigen."
Corinna Scholz, Curling, Lehramt Grundschule, 25 Jahre, Bernbeuren

Corinna Scholz, Curling, Lehramt Grundschule, 26 Jahre, Bernbeuren

"Um Studium und Sport besser verbinden zu können, ist es wichtig von allen Seiten Unterstützung zu bekommen - dazu zählt auch das Deutsche Bank Sport-Stipendium."

Sportstipendium, Sofia Lena Wiedenroth

Sofia Lena Wiedenroth, Mountainbike, Internationales Management, 20 Jahre, Sigmarszell

„Um sowohl im Sport als auch im Studium Hochleistungen zu erbringen ist eine unglaubliche Disziplin und Motivation erforderlich. Das Deutsche Bank Sport-Stipendium hilft mir enorm die richtige Balance zwischen Studium und Spitzensport zu finden."

„Die fünf Finalisten stehen für alle 400 Sporthilfe-Athleten, die das Deutsche Bank Sport-Stipendium erhalten. Mit der Auszeichnung „Sport-Stipendiat des Jahres“ wollen wir die herausragenden Leistungen dieser jungen Sportler sichtbar machen. Sie alle jonglieren täglich zwischen Studium und Spitzensport und leisten damit Großartiges.”

Christian Sewing Mitglied des Vorstands Deutsche Bank AG

Wie bewerbe ich mich für das Deutsche Bank Sport-Stipendium?

Das Stipendium richtet sich an von der Sporthilfe geförderte Athleten olympischer Disziplinen, die parallel einem Studium nachgehen. Diese Athleten können sich ab dem 3. Fachsemester direkt bei der Deutschen Sporthilfe bewerben. Das Antragsformular sowie weitere Informationen und Voraussetzungen finden Sporthilfe-geförderte Athleten im Sportler-Extranet auf www.sporthilfe.de. Fragen zum Stipendium bitte an die Sporthilfe unter foerderung@sporthilfe.de.

 

Sport-Stipendiat des Jahres 2016:
Lisa Mayer

Wir gratulieren Lisa Mayer zur Auszeichnung als Sport-Stipendiat des Jahres 2016!

SpoStip_2016_11
Die glückliche Gewinnerin Lisa Mayer nach der Preisverleihung.
SpoStip_2016_3
Christian Sewing, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank, begrüßt die zahlreich anwesenden Deutsche Bank Sport-Stipendiaten und weitere Gäste aus Sport, Politik, Wirtschaft und Medien.
SpoStip_2016_4
Zu der feierlichen Preisverleihung in der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main kamen mehr als 20 Athleten aus dem Deutsche Bank Sport-Stipendium.
SpoStip_2016_5
Henri Junghänel, Olympiasieger im Kleinkaliber-Liegendschießen in Rio de Janeiro 2016, im Gespräch mit Moderator Matthias Killing.
SpoStip_2016_2
Die täglichen Höchstleistungen der Deutsche Bank Sport-Stipendiaten im Sport und im Studium perfekt auf den Punkt gebracht: Poetry Slammer David Friedrich.
SpoStip2016_2
Moderator Matthias Killing, Christian Sewing, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank, und der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Deutsche Sporthilfe (von links) im Gespräch über die beeindruckenden Leistungen der jungen Spitzensportler.
SpoStip_2016_8
Unter den Gästen war auch die Sport-Stipendiatin des Jahres 2015, Sophia Saller.
SpoStip_2016_6
Beeindruckender Showact des zweifachen Weltrekordhalters Max Schrom mit seinem Trial Bike.
SpoStip_2016_7
Hochkarätige Gäste aus Sport, Politik, Wirtschaft und Medien erlebten eine feierliche Preisverleihung bei der Deutschen Bank. Mit dabei auch Ruderin und Deutsche Bank Sport-Stipendiatin Carina Bär, Olympiasiegerin im Doppelvierer von Rio 2016 (vorne rechts)
SpoStip_2016_9
Die strahlende Gewinnerin Lisa Mayer freute sich über die Auszeichnung und die Verdoppelung der Fördersumme ihres Deutsche Bank Sport-Stipendiums auf 800 Euro monatlich für 18 Monate.
SpoStip_2016_10
Jede Geschichte hinter den Erfolgen in Sport und Studium der fünf Finalisten zur Wahl des Sport-Stipendiat des Jahres 2016 ist beeindruckend und verdient höchste Anerkennung.

Deutsche Sporthilfe und Deutsche Bank kürten 2016 zum vierten Mal den Sport-Stipendiaten des Jahres. Die feierliche Ehrung mit hochkarätigen Gästen aus Sport, Wirtschaft und Politik fand am 22. September 2016 in der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main statt. Gewinnerin Lisa Mayer erhält in den folgenden drei Semestern den doppelten Stipendiumssatz in Höhe von 800 Euro pro Monat. Die anderen vier Finalisten erhalten ebenfalls eine Erhöhung ihres Stipendiums auf 600 Euro im Monat für die nächsten drei Semester.

Bei der Verleihung vor über 100 geladenen Gästen wurde die Gewinnerin durch das Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank Christian Sewing geehrt.

Lisa Mayer

Die Sprinterin und Germanistikstudentin Lisa Mayer wurde zur Sport-Stipendiatin des Jahres 2016 gewählt. In der öffentlichen Online-Abstimmung konnte sie als Olympia-Vierte von Rio de Janeiro mit der 4x100-Meter-Staffel sowie Zweite der Junioren-EM 2015 über 100 Meter, als auch mit ihren herausragenden Leistungen im Germanistikstudium an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main überzeugen. Die Deutsche Sporthilfe und die Deutsche Bank gratulieren Lisa Mayer herzlich zur Wahl zum "Sport-Stipendiat des Jahres 2016".

„Auch wenn es anstrengend ist – das Studium ist mir sehr wichtig, als zweites Standbein, aber auch als Ablenkung und Abwechslung zum Sport.”

Lisa Mayer Sport-Stipendiat des Jahres 2016

Die 5 Finalisten

Anna-Lena Forster

Forster_Anna-Lena.jpg

Foto: Allianz

Anna-Lena Forster gewann in der zurückliegenden Saison im Januar 2016 zum ersten Mal in ihrer Karriere ein Weltcuprennen. Damit war der Knoten bei der Monoskifahrerin geplatzt: Es folgten vier weitere Siege, was letztendlich nicht nur den Sieg im Gesamtweltcup bedeutete, sondern auch im Slalom, im Super-G und in der Abfahrt konnte die für den BRSV Radolfzell startende Paralympics-Athletin den Disziplinen-Gesamtweltcup für sich entscheiden.

Die 21-Jährige studiert im vierten Semester Psychologie an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Das intensive Training und bis zu 80 Tage im Schnee während des Wintersemesters stellen eine besondere Herausforderung dar, da Anna-Lena sich so zum einen prüfungsrelevante Vorlesungsinhalte nur selbst erarbeiten kann, zum anderen nicht leistbare Anwesenheitspflichten bei Seminaren durch Zusatzaufgaben ausgleichen oder das Seminar über zwei Wintersemester strecken muss. Trotzdem konnte sie die Orientierungsprüfungen in den ersten beiden Semestern erfolgreich absolvieren.

„Nachdem ich in den letzten Jahren an meinem Monoskigerät immer wieder Veränderungen und Optimierungen vorgenommen habe, das immer sowohl eine körperliche Anpassung als auch eine psychische Anstrengung verlangt, hat es diese Saison endlich für den ersten Weltcupsieg gereicht. Freiburg als Studienort war eine sehr gute Wahl, da ich sowohl vom Olympiastützpunkt als auch von der Universität super unterstützt werde. Die Fahrstrecken zum Training mit der Nationalmannschaft auf den Gletschern in Österreich, der Schweiz oder Südtirol haben sich dadurch aber leider verlängert.“

Lesen Sie auch das Interview mit Anna-Lena Forster

Carina Bär

Baer_Carina.jpg

Foto: Deutscher Ruderverband

Carina Bär gewann im September 2015 bei den Ruder-Weltmeisterschaften mit dem Doppelvierer die Silbermedaille. Zuvor war sie im gleichen Boot im Mai 2015 Europameisterin geworden. Im April dieses Jahres qualifizierte sich die für die „Heilbronner Rudergesellschaft Schwaben“ startende Athletin bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften für das Olympia-Team des Deutschen Ruderverbandes.

Die 26-Jährige studiert Humanmedizin an der Ruhr-Universität in Bochum. Im Sommersemester 2015 hat Carina den theoretischen Teil ihres Studiums erfolgreich abgeschlossen. Bis auf zwei Urlaubssemester vor den Olympischen Spielen in London 2012 hat sie alles in Regelstudienzeit absolviert. Die Klausurtermine kollidierten zum Teil mit den Regatten, so dass stets im Voraus eine Planung und Kommunikation mit den Verantwortlichen an der Uni nötig war.

„Durch die Klausurverschiebungen musste ich zum Teil mündliche Nachprüfungen ablegen, die ich als besonders anstrengend empfand, zumal ich vor mündlichen Prüfungen viel nervöser bin. Parallel das komplette Regelstudienprogramm der Uni und das Training durchzuziehen, war meine Herausforderung Nummer 1. Seit Herbst 2015 habe ich nun zwei Urlaubssemester eingelegt, da jetzt noch das „Praktische Jahr“ im Krankenhaus ansteht, das mit den vielen Trainingslagern und Wettkämpfen nicht vereinbar gewesen wäre. Somit liegt aktuell alle Konzentration auf dem Sport – da ist eine der neuen Herausforderungen, immer locker zu bleiben.“

Lesen Sie auch das Interview mit Carina Bär

Lisa Mayer

Mayer_Lisa.jpg

Foto: Maja Hitij

Lisa Mayer gewann 2015 bei den Leichtathletik-Junioren-Europameisterschaften (U20) die Silbermedaille über 100 Meter. In der aktuellen Saison unterbot sie bereits im ersten Rennen über 200 Meter die Olympia-Norm mit 23,06 Sekunden deutlich (im Juni folgte nochmals eine Steigerung auf 22,87 Sekunden), was der für die LG Langgöns-Oberkleen startende Athletin im Mai auch über die 100 Meter-Distanz mit einer persönlichen Bestzeit von 11,25 Sekunden gelang.

Die 20-Jährige studiert im vierten Semester Germanistik und Geographie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Da im Sommersemester Lehrgänge und Wettkämpfe, zum Beispiel die Europameisterschaften, mit strikten Anwesenheitspflichten in den Seminaren kollidieren, belegte Lisa – um in der Regelstudienzeit zu bleiben – im vergangenen Wintersemester mehr als die eigentlich vorgesehenen Kurse. Trotz der Mehrbelastung konnte sie die meisten Klausuren mit 1er-Noten bestehen und kann sich nun im Sommer mehr auf den Sport konzentrieren.

„Ein Umzug in das von Zuhause 70 km entfernte Frankfurt erfordern ein enormes Zeitmanagement, da ich mehrfach die Woche nach Hause ins Training und zu meinem Athletiktrainer pendeln muss. Mir war es allerdings sehr wichtig, mein sportliches Umfeld dort beizubehalten, da wir ein super Team sind und die Leistungen für sich sprechen. Neben meinen Veranstaltungen in der Uni sowie beispielsweise wichtigen Physio-Terminen bleibt da oft nur wenig Zeit für Freunde und Familie.“

Lesen Sie auch das Interview mit Lisa Mayer

Maximilian Hartung

Hartung_Max.jpg

Foto: Maximilian Klein

Maximilian Hartung gewann im Juli 2015 sowohl im Einzel als auch im Team die Bronzemedaille im Herren-Säbel, er wurde Europameister mit der Mannschaft und errang ebenfalls bei den kontinentalen Wettkämpfen im Einzel die Silbermedaille. Als i-Tüpfelchen folgte für den TSV Bayer Dormagen startenden Athleten im März dieses Jahres die Qualifikation für die Olympischen Spiele.

Der 26-Jährige studiert „Soziologie, Politik und Wirtschaft“ an der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen. Direkt nach der WM absolvierte Max zunächst in Pforzheim ein Pflichtpraktikum, danach ging es zurück an die Uni, wo er sich weitere 24 Credits erarbeitete. Obwohl er für die finale Olympia-Vorbereitung ein Urlaubssemester geplant hatte, steckt er nun doch mitten in einem Forschungsprojekt zum Thema „Förderung von Leistungssportlern in der BRD“, da der in Dormagen und damit 600 km von seiner Uni entfernt trainierende Fechter hierbei mobil mitarbeiten und sich somit trotzdem optimal auf Olympia vorbereiten kann. Mit dem Projekt kann er zudem die universitäre Arbeit mit seinem ehrenamtlichen Engagement – Athletensprecher im Deutschen Fechter-Bund, Mitarbeit in der Athletenkommission des Deutschen Olympischen Sportbundes sowie im Aufsichtsrat der Deutschen Sporthilfe – verbinden.

„Das Forschungsprojekt soll mir die letzten Credits einbringen, damit ich nach den Olympischen Spielen mit dem Schreiben meiner Bachelor-Thesis beginnen kann. Besonders freut mich, dass ich im Dezember 2016 mit den meisten der Kommilitonen gemeinsam graduieren kann, mit denen ich 2012 an der Zeppelin Universität angefangen habe zu studieren.“

Lesen Sie auch das Interview mit Maximilian Hartung

Maximilian Reinelt

Reinelt_Max.jpg

Foto: Hansjörg Käufer

Maximilian Reinelt gewann im September 2015 bei den Ruder-Weltmeisterschaften mit dem Deutschland-Achter die Silbermedaille. Zuvor war er mit dem Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes Europameister geworden. Im April dieses Jahres qualifizierte sich der für den Ulmer Ruderclub Donau startende Athlet wieder für einen der begehrten Rollsitze im Deutschland-Achter und wird somit darin auch bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro mit um die Medaillen rudern.

Der 27-Jährige studiert Humanmedizin an der Ruhr-Universität in Bochum. Im Laufe der letzten zwölf Monate hat er insgesamt 15 Klausuren geschrieben, die Hälfte mit der Note „sehr gut“, und den zweiten Teil der ärztlichen Prüfung mit „gut“ bestanden. Für Max stellt die Koordination von Studium mit festen Terminen für Praktika, Unterricht am Krankenbett und anwesenheitspflichtigen Vorlesungen und dem ebenfalls an feste Zeiten gebundenen Mannschaftstraining eine große Herausforderung dar. Nur durch ein hohes Maß an Selbstdisziplin, persönliches Vorsprechen im Studiendekanat und bei Dozenten sowie einen gut geführten Terminkalender kann er diese Doppelbeanspruchung erfolgreich meistern.

„In den vergangenen zwölf Monaten habe ich 14 Wochen im Trainingslager verbracht und viele Wettkämpfe erfolgreich bestritten. Der Erfolg unserer Trainingsgruppe in den letzten Jahren beruht auf einem hohen Leistungsdruck. Für harmonischere Töne und als Ausgleich zum oft hektischen Tagesgeschehen spiele ich in der Pfarrkirche St. Suitbertus, an der ich auf meinem Heimweg vom Stützpunkt vorbei radle, Orgel. Die Musik bietet eine von Erfolg und Misserfolg gelöste Dimension, in der man sich für einige Zeit verlieren kann.“

Lesen Sie auch das Interview mit Maximilian Reinelt

Sprungbrett Zukunft – Sport & Karriere

Eine Spitzensportkarriere darf kein Nachteil für die spätere berufliche Laufbahn sein. Mit der Initiative „Sprungbrett Zukunft – Sport & Karriere“ ruft die Sporthilfe die deutsche Wirtschaft dazu auf, die Duale Karriere und damit die Vereinbarung von sportlicher und beruflicher Karriere weiter auszubauen und aktiv voranzutreiben. Unterstützt wird sie dabei von der Deutschen Bank und den anderen Nationalen Förderern.

KeyVisual_Concretion.jpg

Während die Erfolge deutscher Spitzensportler unsere Nation begeistern, zeigt eine Studie der Deutschen Sporthilfe und der Sporthochschule Köln, dass 57% der deutschen Top-Athleten unter Existenzängsten leiden. Mit einem durchschnittlichen Einkommen von 626 Euro pro Monat bei einer 60-Stunden-Woche sind die Sportler auf Unterstützung angewiesen, um den Balanceakt zwischen Leistungssport und Studium zu meistern.

So hilft „Sprungbrett Zukunft“ beim Einstieg in die Duale Karriere

Praktikantenbörse – Unternehmen suchen Spitzensportler

Um die Duale Karriere von Sporthilfe-geförderten Spitzensportlern noch besser zu unterstützen, hat die Deutsche Bank im Jahr 2014 gemeinsam mit der Stiftung Deutsche Sporthilfe und der Deutschen Unternehmerbörse (DUB) eine Praktikantenbörse unter dem Motto „Unternehmen suchen Spitzensportler“ ins Leben gerufen.

Spitzensportlern fehlt während ihrer aktiven Phase häufig die Zeit, sich ausreichend auf eine berufliche Karriere nach dem Sport vorbereiten zu können. Gerade langwierige Recherchen und aufwendige Bewerbungsprozesse für Praktika kommen neben der ohnehin schon vorhandenen Doppelbelastung durch Sport und Ausbildung oder Studium häufig zu kurz. Die „Praktikantenbörse – Unternehmen suchen Spitzensportler“ bietet Sporthilfe-geförderten Athleten daher die Möglichkeit, ohne große Zusatzbelastung einen geeigneten Praktikumsplatz zu finden.

 

15_03_27_Sporthilfe.jpg

Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet die Praktikantenbörse in Berlin

Auf der Online-Plattform unter www.DUB.de können die Sportler ein eigenes Profil anlegen und sich potenziellen Arbeitgebern präsentieren. Unternehmen haben ihrerseits die Chance, sich online über Praktikanten zu informieren und passende Kandidaten zielgerichtet auszuwählen. Am Ende profitieren beide Parteien: Sportler erhalten die Möglichkeit, einen Einblick ins Berufsleben zu bekommen, und können so entscheidende Grundsteine für ihre Karriere nach dem Sport legen. Unternehmen können ihrerseits erste Kontakte zu motivierten und zielstrebigen Mitarbeitern von morgen herstellen. Flexibilität ist dabei ein Muss:

Unternehmen müssen sich oft auf eine Praktikumsdauer von nur vier bis sechs Wochen einstellen oder den Sportlern bei Bedarf Auszeiten geben, wenn Wettkämpfe und Trainingslager anstehen.

Offizieller Start der Praktikantenbörse war am 13. Oktober 2014 als Bundeskanzlerin Angela Merkel die Deutsche Sporthilfe mit ihrer Initiative „Sprungbrett Zukunft“ in Berlin empfing.

Mentorenprogramm

15_03_26_Sporthilfe_1.jpg

Das erste Mentor-Mentee-Paar Fabienne Lütkemeier und Martin Renker

Die Deutsche Sporthilfe hat gemeinsam mit der Stiftung Initiative Werte-Stipendium ein Mentorenprogramm für Sporthilfe-geförderte Athleten aufgebaut. Hier werden Entscheider aus der Wirtschaft auf Top-Management-Ebene mehrjährige Begleiter, Sparringspartner und „Türöffner“ für junge Spitzenathleten. Die Führungskräfte beraten und unterstützen bei der Berufswahl, beim Sammeln von Praxiserfahrung und beim Berufseinstieg. Ein Matching zwischen Sportler und Mentor wird durch die Sporthilfe und die Stiftung Initiative Werte-Stipendium koordiniert.

Die Deutsche Bank stellt aktuell neun Mentoren aus dem Top-Management, die den Athleten langfristig beratend zur Seite stehen. Das erste Mentor-Mentee-Paar, das auf dem CHIO am 26.06.2014 bekanntgegeben wurde, sind die Dressur-Reiterin Fabienne Lütkemeier und der Leiter der Geschäftsregion West, Martin Renker.

Kennwort-Bewerbung

Spitzensportler in Deutschland wollen nichts geschenkt, wohl aber angemessene Chancen im Bewerbungsprozess, aufgrund ihrer besonderen Situation durch den Leistungssport. Die Kennwort-Bewerbung steht für eine besondere Berücksichtigung der Bewerbung von Top-Athleten auf ausgeschriebene Stellen. So werden beispielsweise fehlende Praktika oder längere Studienzeiten nicht als Nachteil gewertet und die Sportler haben bei den Unternehmen einen speziellen Ansprechpartner, an den sie sich wenden können.

Auch die Deutsche Bank hat die Kennwort-Bewerbung für Sporthilfe-geförderte Athleten eingeführt und erleichtert damit den Zugang zu einem wichtigen Baustein in der beruflichen Entwicklung.

„Je früher sich die Athleten mit dem Beruf ein weiteres, wichtiges Standbein aufbauen und Perspektiven nach der Sportkarriere schaffen, desto besser. Deshalb unterstützt die Deutsche Bank die Initiative ‚Sprungbrett Zukunft‘ der Deutschen Sporthilfe.”

Jürgen Fitschen Ehemaliger Co-Vorsitzender des Vorstands Deutsche Bank AG

Talentförderung in einer besonderen Disziplin

„Mit der Reitsport-Akademie der Deutschen Bank können wir unseren Dressurnachwuchs nachhaltig und individuell fördern. Einige werden erstmals Turniererfahrung in einer großen Tour sammeln, andere erhalten gezielte Trainingseinheiten oder ein Mentoring. Diese Möglichkeiten in der Förderung sind ein wichtiger Baustein zum Erhalt der Erfolge im Dressurreiten.”

Monica Theodorescu Bundestrainerin der deutschen Dressurreiter

Aufnahmekriterien

Die Mitglieder der Deutsche Bank Reitsport-Akademie werden vom Dressurausschuss des DOKR und der Bundestrainerin berufen und speisen sich aus vier Quellen:

  1. Alle Reiter der Perspektivgruppe Dressur des DOKR sind ständige Mitglieder
  2. Finalisten der Piaff-Preises
  3. Finalisten des Lousidor-Preises
  4. Bei bereits bestehender Zugehörigkeit zur Deutsche Bank Reitsport-Akademie muss Kader-Zugehörigkeit bestehen, um weiter dabei bleiben zu können

Des weiteren gilt:

  • Die Reiter starten für Deutschland
  • Die Reiter-Pferd-Kombination muss im Förderjahr bestehen bleiben
  • Maximal vier Jahre kann gefördert werden
  • Sofortiger Ausschluss bei Nichtberücksichtigung des Welfare of the Horse

Die 10 Stipendiaten der Deutsche Bank Reitsport-Akademie

Kathleen Keller

Annabel Frenzen

Die in Diepholz lebende Kathleen Keller wurde 2011 die jüngste Derbysiegerin im Hamburger Dressurklassiker und konnte sich seitdem fest im Grand Prix Sport etablieren. 2014 schloss Kathleen ihr Studium der Wirtschaftspsychologie in Hamburg ab und widmet sich seither ganz dem Reitsport – dies mit Erfolg: 2016 konnte sie sich in Weltcup Prüfungen platzieren und Nationenpreise für Deutschland bestreiten. Durch die Deutsche Bank Reitsport-Akademie konnte Kathleen neben den sportlichen Aspekten von der Zusammenarbeit mit ihrem Mentor Thomas Külpmann profitieren, der ihr vor allem bei Fragen rund um die Selbstständigkeit unterstützend zur Seite steht.

„Die Deutsche Bank Reitsport-Akademie bietet uns außergewöhnliche Chancen und die Deutsche Bank steht uns mit Rat und Tat zur Seite, um uns bestmöglich bei unserem Weg in den Spitzensport und in das Berufsleben zu unterstützen.“

Florine Kienbaum

Nadine Husenbeth

Mit Doktor Schiwago konnte Florine Kienbaum 2016 auf der U25 Europameisterschaft neben der Mannschaftsgoldmedaille auch noch Einzel-Silber in der Kür gewinnen. Hinzukommen unzählige Siege und vordere Platzierungen im Piaff Förderpreis. Sie hat ihren Sport- und Eventmanagement Bachelor erfolgreich abgeschlossen und bereitet sich nun auf Ihre berufliche Laufbahn vor. Sowohl für die sportliche als auch für die berufliche Weiterentwicklung, profitiert Florine von Seminaren der Deutsche Bank Reitsport-Akademie (z.B. Medienseminar).

„Für mich ist die Deutsche Bank Reitsport-Akademie eine große Chance. Wir bekommen qualifizierte Unterstützung im Reitsport, aber auch für unsere berufliche Karriere.“

Lisa-Maria Klössinger

Kathleen Keller

Lisa-Maria Klössinger konnte bereits im Jugendbereich internationale Erfolge verbuchen – dazu zählen unter anderem Teamgold und Einzel-Silber bei der EM der Jungen Reiter, sowie der Sieg der Piaff Förderpreis Station in Ising 2016. Neben der Reiterei studiert sie Sport-, Event- und Medienmanagement.

„In keinem anderen Sport liegen die Höhen und Tiefen so nah beisammen wie im Reitsport – das fasziniert und treibt an.“

Victoria Michalke

Florine Kienbaum

Victoria Michalke ist im Dressursport seit Jahren überaus erfolgreich und kann mit unterschiedlichen Pferden internationale Platzierungen und Nationenpreis-Einsätze vorweisen. Nach der erfolgreichen Absolvierung ihres Bachelors in Sportmanagement widmet sie sich auf der eigenen Anlage im oberbayrischen Isen nun komplett der Ausbildung und dem Verkauf von Pferden.
Victoria Michalke hatte aufgrund ihrer Wildcard durch die Deutsche Bank Reitsport-Akademie im Juli 2016 die Möglichkeit, erstmals in der internationalen großen Tour beim CHIO Aachen an den Start zu gehen.

„Die Deutsche Bank Reitsport-Akademie hilft mir mit der Unterstützung für gezielte Trainingsmaßnahmen und der Möglichkeit auf tollen Turnieren starten zu dürfen!“

Juliette Piotrowski

Hendrik Lochthowe

Die aus Düsseldorf stammende gelernte Pferdewirtin Juliette Piotrowski konnte in den vergangenen Jahren mit ihrem Sir Diamond tolle Erfolge im Piaff Förderpreis erzielen. 2016 gehörte sie außerdem dem siegenden Team bei der U25 Europameisterschaft in Hagen an und belegte Platz drei in der Grand Prix Kür in Münster sowie den zweiten Platz im Grand Prix in Mannheim. Nach der erfolgreichen Beendigung ihrer Ausbildung zur Pferdewirtin hat Juliette sich selbstständig gemacht und bildet seither Dressurpferde aus. Dank der Deutsche Bank Reitsport-Akademie kann Juliette bei allen Fragen zu ihrer Selbstständigkeit auf wertvolle Tipps ihrer Mentorin Anne Scheffner bauen.

„Am Reitsport fasziniert mich, dass zwei Lebewesen mit Gefühlen und unterschiedlichen Empfindungen durch den Sport zu einem Team zusammenwachsen können.“

Sanneke Rothenberger

Charlott-Maria Schürmann

Sanneke Rothenberger ist mehrfache Europameisterin bei den Ponyreitern, Junioren, Jungen Reitern und im U25 Bereich. Allein in 2016 gewann Sanneke drei Goldmedaillen auf der U25 Europameisterschaft. Mit ihren insgesamt 17 EM Medaillen ist sie die erfolgreichste Nachwuchsreiterin in Europa. Auch im Grand Prix kann Sanneke zahlreiche Siege und Platzierungen vorweisen. Reiten ist ihr Hobby – im Berufsleben ist Sanneke erfolgreich im Immobiliengeschäft tätig. Unterstützt wurde sie beim Berufseinstieg durch die hilfreiche Beratung ihrer Mentorin Tanja Traupe. Frau Traupe arrangierte auch, dass das International Bankers Forum eine Homestory über Sanneke veröffentlicht hat.

„Die Deutsche Bank Reitsport-Akademie ist eine tolle Unterstützung, nicht nur um Erfahrungen im großen Sport und auf internationalen Turnieren zu sammeln, sondern insbesondere auch durch die vielen hilfreichen Gespräche mit Mentoren der Deutschen Bank“.

Charlotte Rummenigge

Victoria Michalke

Charlotte Rummenigge aus dem bayrischen Grünwald kann bereits auf viele Erfolge im Piaff Förderpreis zurückblicken. Ein Highlight war der Sieg im U25 Nationenpreis auf dem CHIO Aachen 2016. Nach der erfolgreichen Absolvierung des Bachelors in Sport- und Eventmanagement konzentriert sie sich zur Zeit voll auf den Reitsport. Unterstützt wird Charlotte dabei von Co-Bundestrainer Johnny Hilberath.

„Die Faszination am Pferd liegt für mich darin, die Harmonie zwischen Tier und Mensch so zu perfektionieren, dass kleinste Hilfengebung gepaart mit dem bloßen Gedanken des Reiters, dem Pferd den Weg angeben.“

Charlott-Marie Schürmann

Svenja Peper

Die aus Gehrde stammende Charlott-Maria Schürmann hat schon etliche Goldmedaillen bei Europameisterschaften gewonnen. Sie wurde mit dem selbstausgebildeten Burlington FRH Siegerin im Nürnberger Burgpokal und feierte bereits vordere Platzierungen auf internationalem Grand Prix Niveau (unter anderem in Dortmund, Stuttgart, Aachen und Münster). Wenn Charlott-Maria nicht im Sattel sitzt, widmet sie sich ihrem BWL Masterstudium oder unterstützt ihre Mutter im Familienunternehmen, das Kleidung für behinderte Menschen produziert.

 „Neben der einmaligen für mich sehr wichtigen sportlichen Unterstützung hat das Mentorenprogramm mir ermöglicht, insbesondere außerhalb des Sports auch beruflich über den Tellerrand zu schauen.“

Franziska Stieglmaier

Juliette Pitrowski

Die aus Roth stammende Franziska Stieglmaier ist ausgebildete Pferdewirtin und im eigenen Familienbetreib für die Ausbildung der Pferde zuständig. Zu ihren größten Erfolgen zählt der Sieg im Finale des Piaff Förderpreises 2016 mit dem selbstausgebildeten Lukas.

„Die Besonderheit am Reitsport ist für mich die Harmonie zwischen Reiter und Pferd.“

Ursula Wagner

Sanneke Rothenberger

Ursula Wagner ist selbständige Berufsreiterin und betreibt im bayrischen Assling ihren eigenen Ausbildungsstall. Dabei liegt ihr besonders die Arbeit mit jungen Pferden am Herzen. Ursula feierte bereits vordere Platzierungen auf Grand Prix Niveau und konnte 2016 mit Dilenzio OLD eine Qualifikation zum Louisdor Preis für sich entscheiden.

„Am Reitsport fasziniert mich besonders, dass die Individualität eines einzelnen Pferdes hervorgehoben werden kann und es dadurch den Ehrgeiz im Sport für sich entdeckt.“

Die ausscheidenden Reiterinnen und Reiter bleiben unserer Reitsport-Akademie als „Alumnis“ verbunden. Sie werden weiterhin durch ihren Tutor der Deutschen Bank unterstützt und werden selbst im Rahmen des Mini-Mentee-Projektes der Reitsport-Akademie aktiv sein.

Alumni-Stipendiaten

Annabel Frenzen

Annabel_Frenzen_391.jpg
Annabel Frenzen aus Krefeld war Mannschaftseuropameisterin 2006 und 2011, gewann dort auch Einzel Silber in der Kür 2011 und belegte bei den German Masters in Stuttgart 2013 den zweiten Platz im Piaff-Förderpreis Finale. Im selben Jahr erreichte sie den dritten Platz in der U25-Mannschaftswertung beim CHIO in Aachen. Neben ihrer Reitsportkarriere studiert sie Medizin in Essen.

Nadine Husenbeth

Nadine_Husenbeth_391.jpg
Nadine Husenbeth ist auf einem Pferdehof in Sottrum, Niedersachsen, aufgewachsen und studiert BWL an der Universität Bremen. 2012 gewann sie Bronze bei den Deutschen Meisterschaften der Jungen Reiter, 2013 wurde sie Siegerin im Piaff-Förderpreis Finale, 2015 nahm sie zum ersten Mal am Nationenpreis der Senioren in Falsterbo (SWE) teil. Bei den Löwen Classics 2015 gelang ihr mit ihrer Stute Florida der Sieg im Grand Prix.

Hendrik Lochthowe

Hendrik_Lochthowe_391.jpg
Hendrik Lochthowe gewann 2014 zum zweiten Mal die erste Dressurprüfung um den Preis der Firma iWEST bei den Stuttgart Masters und qualifizierte sich 2015 mit dem ersten neun Jahre alten Hengst Meggle’s Boston für das Finale des Louisdor-Preises. Hendrik lebt in Wasserburg und ist Bereiter.

Svenja Peper

svenja_peper_391.jpg
Svenja Peper aus Harsefeld in Niedersachsen belegte 2015 mit dem Hannoveraner Wallach Disneyworld den 4. Platz im Piaff-Förderpreis Finale sowie den 3. Platz beim CDI in Oldenburg. Hauptberuflich arbeitet Svenja als Physiotherapeutin.

Bekanntgabe des zweiten Jahrgangs der Deutsche Bank Reitsport-Akademie anlässlich des Internationalen Reitturniers 2016 in der Frankfurter Festhalle

Reitsport Akademie
Jahrgang 2017 der Deutsche Bank Reitsport-Akademie
Reitsport Akademie
Jahrgang 2017 der Deutsche Bank Reitsport-Akademie
Reitsport Akademie
Jahrgang 2017 der Deutsche Bank Reitsport-Akademie
Reitsport Akademie
Jahrgang 2017 der Deutsche Bank Reitsport-Akademie
Reitsport Akademie
Jahrgang 2017 der Deutsche Bank Reitsport-Akademie

Deutsche Bank Preis mit Gänsehautmomenten der Dressur

Die deutschen Dressurreiter feierten im ausverkauften Deutsche Bank Stadion vor 6.300 Zuschauern einen sensationellen Erfolg: Die Weltranglisten-Erste, Kristina Bröring-Sprehe gewann auf Desperados den berühmtesten Dressurpreis, der in diesem Sport vergeben wird mit 88,825 Prozent, einem persönlichen Rekord. Zweite wurde Isabell Werth im Sattel von Weihegold OLD mit 86,950 Prozent, dicht gefolgt von Dorothee Schneider und Showtime FRH mit 86,925 Prozent.

Deutsche Bank und CHIO Aachen

Seit 1955 präsentiert die Deutsche Bank als Partner des CHIO Aachen ein Glanzlicht der anspruchsvollen Kunst des Dressurreitens, den weltweit renommierten Deutsche Bank Preis. Im 60. Jubiläumsjahr 2015 fand zeitgleich ein besonderes Highlight statt: Die FEI Europameisterschaften.

60 Jahre Pferdesport-Geschichte - Ein Blick zurück

Jose Antonio Garcia Mena

Das Dressurreiten mit seinem perfekten Zusammenspiel von Reiter und Pferd steht wie kaum eine andere Sportart für die Philosophie der Deutschen Bank von Präzision, Passion und Partnerschaft. Kein Wunder also, dass die Deutsche Bank den traditionsreichen CHIO Aachen mit seinen heute sieben Reit-Disziplinen gerade in der Dressur unterstützt. Bereits seit 1955 begleitet die Bank die Weltreiterspiele auf der Aachener Soers und damit auch die Entwicklung des Dressurreitens. Zu den bisherigen Preisträgern des von der Deutschen Bank gestifteten Preises zählen legendäre Namen wie Liselott Linsenhoff, Josef Neckermann, Dr. Reiner Klimke oder Isabell Werth, die mit dazu beigetragen haben, diesen anspruchsvollen Sport in Deutschland populär zu machen.

Klare Bekenntnisse

Wie wichtig der Deutschen Bank dieses Engagement ist, zeigt sich in zwei Meilensteinen dieser über 60-jährigen Partnerschaft: 1980 wurde der seit 25 Jahren jährlich ausgetragene und von der Deutschen Bank gestiftete Große Dressurpreis von Aachen umbenannt in Deutsche Bank Preis, Großer Dressurpreis von Aachen, Grand Prix Kür CDIO. Und 1999 wurde mit dem Deutsche Bank Stadion auch für das Dressurreiten eine einzigartige Kulisse geschaffen, die seit 2014 durch eine neue Tribüne 6.300 Zuschauern die Möglichkeit gibt, eines der weltweit wichtigsten Ereignisse im Dressurreiten zu verfolgen, die Prüfung der Weltelite und die Verleihung des höchstdotierten Dressurpreises überhaupt. Als Nationaler Förderer der Deutschen Sporthilfe trägt die Deutsche Bank außerdem dazu bei, junge Talente in ihren sportlichen und beruflichen Karrieren zu unterstützen und so auch den Nachwuchs im Dressurreiten zu fördern.

Carl Meulenbergh

„Seit nunmehr über 60 Jahren teilt die Deutsche Bank unsere Leidenschaft für den Pferdesport. Gemeinsam haben wir nicht nur den CHIO Aachen, sondern auch den Dressursport in seiner Gesamtheit begleiten und auch ein wenig weiterentwickeln dürfen. Dank des Engagements dieses außergewöhnlichen Partners ist diesem Sport, der wie kein Zweiter für Ästhetik und Harmonie steht, mit dem „Deutsche Bank Stadion“ ein spektakulärer Rahmen geschaffen worden.”

Carl Meulenbergh Präsident des Aachen-Laurensberger Rennvereins e. V.

Das könnte Sie auch interessieren