Deutsche Bank – Verantwortung

Highlights aus dem Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“

100 Preisträger aus dem Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ zelebrieren unter dem Jahresthema „Ideen finden Stadt“ ihre Preisverleihung. Zu den ausgezeichneten Orten zählt auch eine Brücke der besonderen Art.

Brückenkunst überspielt graue Architektur in Wuppertal

Wer auf der Wuppertaler Schwesterstraße unterwegs ist, fährt scheinbar unter riesigen Spielzeugbausteinen hindurch – auf den Beton gesprüht vom Künstler Martin Heuwold. Das Projekt wurde 2011 durch die Bürgerinitiative WUPPERTALBEWEGUNG e. V. realisiert, mit Sponsorenunterstützung und Einverständnis der Stadt. Die weltweit erste Brücke dieser Art belebt seitdem das Straßenbild und trägt dazu bei, das Wohngefühl im Viertel zu verbessern. Idee und Umsetzung inspirierten Graffiti-Künstler zu zahlreichen großflächigen Kunstwerken in Wuppertal und finden im In- und Ausland Beachtung. 2012 erhielt das Projekt den Deutschen Fassadenpreis.

Martin Heuwold wird für die LEGO-Brücke von der Deutschen Bank und Land der Ideen ausgezeichnet.
Martin Heuwold wird für die LEGO-Brücke von der Deutschen Bank und Land der Ideen ausgezeichnet.
Die Samba-Gruppe Ramba Zamba verbreitet gute Laune zu Beginn der Preisverleihung
Die Samba-Gruppe Ramba Zamba verbreitet gute Laune zu Beginn der Preisverleihung.

Zum Thema „Ideen finden Stadt“ liefert das Projekt in der Kategorie Kultur eine überzeugende Antwort auf die Frage, wie eine vormals unansehnliche Betonbrücke dank engagierter Bürger zum Hingucker und Wohlfühlfaktor eines Viertels werden kann.

Als einer der 100 Preisträger ist die LEGO-Brücke nun ausgezeichnet worden. Trotz strömendem Regen war die freudige Stimmung vor der LEGO-Brücke spürbar. Den Auftakt der Veranstaltung bildete das Tanzprogramm der Sambagruppe „Ramba Zamba“. Ralf Ehser von der Deutschen Bank überreichte die Auszeichnung als „Ausgezeichneter Ort 2013/14“ und betonte: „Wuppertal beweist mit der LEGO-Brücke Mut zur kreativen Stadtentwicklung und gibt der Kommune ein frisches und modernes Gesicht. Dass die Brücke auch noch dem Tourismus zu gute kommt, zeigt, wie erfolgreich engagierte und vernetzte Ideen sind.“

Halbzeit im Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“

Mit der Auszeichnung des „Pixelprojekt_Ruhrgebiet“ startet der Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ unter dem Jahresthema „Ideen finden Stadt“ in die zweite Hälfte.

Im bundesweiten Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2013/14 wurde das „Pixelprojekt_Ruhrgebiet“ am 6. Dezember als einer von 100 Preisträgern ausgezeichnet. Zum Thema „Ideen finden Stadt“ liefert das Projekt eine überzeugende Antwort auf die Frage, wie sich der Strukturwandel in einer Region künstlerisch wertvoll dokumentieren lässt.

War das Ruhrgebiet früher von der Arbeit im Bergbau bestimmt, so sind es heute Kulturschaffende, Akademiker und Menschen aus allen Teilen der Erde, die das „Revier“ prägen. Wie hat der Strukturwandel die Städte in der Region verändert? Wie lebten die Menschen damals, wie leben sie heute? Unzählige Profi-Fotografien geben Antworten, werden jedoch häufig in Schubladen vergessen. Das „Pixelprojekt_Ruhrgebiet“ holt die Bilder ans Licht der Öffentlichkeit. Eine Fachjury wählt aus, was in der virtuellen Galerie und in Ausstellungen zu sehen ist. Und der Betrachter macht sich sein eigenes Bild vom Wandel.

Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank zeichnen im Rahmen des Wettbewerbs gemeinsam Ideen und Projekte aus, die Lösungen für die Herausforderungen der Städte und Regionen von morgen bereithalten. Michael Stubenrauch, Marktgebietsleiter Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank Ruhrgebiet / Münsterland, überreichte Herrn Peter Liedtke, Initiator des Pixelprojekt_Ruhrgebiert die Auszeichnung als „Ausgezeichneter Ort 2013/14“ und betonte: „Pixelprojekt legt uns das Ruhrgebiet optisch zu Füßen: So bekommen wir alle einen tiefen Einblick in alle prägenden Lebensbereiche um uns herum. Das schafft Transparenz und Nähe, motiviert aber auch, sich für unsere Region zu engagieren. Pixelprojekt hat das Potenzial zu einem Aushängeschild zu werden.“ Peter Liedtke, Initiator des Pixelprojekt_Ruhrgebiet, kommentierte die Auszeichnung: „Wir sind sehr stolz, ein „Ausgezeichneter Ort“ im Land der Ideen zu sein und damit eine Lösung für das Leben in der Stadt von morgen aufzeigen zu können.“

Das Pixelprojekt Ruhrgebiet wird von der Deutschen Bank und von Land der Ideen ausgezeichnet.
Das Pixelprojekt Ruhrgebiet wird von der Deutschen Bank und von Land der Ideen ausgezeichnet.
Zur Preisverleihung des Pixelprojekt Ruhrgebiet gab es eine Bilderschau.
Zur Preisverleihung des Pixelprojekt Ruhrgebiet gab es eine Bilderschau.

„Um Städte im Standortwettbewerb zu stärken, braucht es eine nachhaltige und integrative Stadtentwicklung. Dafür müssen Kommunen als Ganzes und unter Berücksichtigung von Umwelt und Ressourcenverbrauch betrachtet werden.”

Dr. Walter Deffaa Generaldirektor für Regionalpolitik und Stadtentwicklung, Europäische Kommission

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