Deutsche Bank – Verantwortung

Nachhaltige Lieferkette: Den Beschaffungsprozess verantwortungsvoll gestalten

Die Deutsche Bank wendet jährlich über acht Milliarden Euro für Güter und Dienstleistungen auf. Uns ist wichtig, dass wir bei der Beschaffung strenge ökologische, soziale und ethische Kriterien anwenden und sicherstellen, dass auch Lieferanten unseren Nachhaltigkeitsanforderungen nachkommen.

Kriterien für einen verantwortungsvollen Beschaffungsprozess

Nachhaltige Lieferkette

Wir stellen hohe Anforderungen an Zulieferer und wollen, dass diese denselben Ansprüchen gerecht werden, die wir an uns selbst stellen. Für unser Global Sourcing spielen daher soziale und ökologische Kriterien eine entscheidende Rolle – auch Kunden und Investoren erwarten dies zunehmend. Deshalb haben wir Nachhaltigkeitsaspekte in unsere Beschaffungs- und Vergaberichtlinien integriert und verlangen, dass bestimmte Mindeststandards eingehalten werden. In konzernweiten Richtlinien, unter anderem der globalen Beschaffungsrichtlinie, ist festgelegt, wie ökologische, soziale und ethische Kriterien bei der Auswahl von Produkten und Lieferanten zu berücksichtigen sind.

Verhaltenskodex für unsere Lieferanten

Verhaltenskodex für unsere Lieferanten

Alle Lieferanten haben die im DB-Verhaltenskodex niedergelegten Prinzipien zu beachten. Insbesondere heißt das:

  • Sie müssen sich für Gleichberechtigung am Arbeitsplatz einsetzen und das Recht auf Tarifverhandlungen sowie Mindest- bzw. geltende Löhne und Sozialleistungen anerkennen.
  • Sie müssen ein gesundes und sicheres Arbeitsumfeld bieten, dürfen weder Zwangs- noch Kinderarbeit einsetzen und dürfen ihre Mitarbeiter nicht schikanieren oder ausnutzen.
  • Sie müssen eine nachhaltige Entwicklung unterstützen, sich umweltbewusst verhalten, ökologische Kriterien beachten, um Ressourcen zu schützen, negative Umweltauswirkungen im Zusammenhang mit der Herstellung, Anwendung und Entsorgung von Produkten minimieren und den Einsatz von Gefahrstoffen so weit wie möglich reduzieren.

Lieferanten, die in wesentlichem Umfang gegen diese Anforderungen verstoßen, dürfen keine Geschäfte mit der Deutschen Bank tätigen.

 

Green Supply Chain Initiative

Green Supply Chain Initiative

2010 haben wir die Green Supply Chain Initiative eingeführt. Dieses Programm legt ein Rahmenwerk mit Nachhaltigkeitsanforderungen für die Beschaffung zahlreicher Güter und Dienstleistungen fest. Es verlangt von unseren Zulieferern, dass sie bestimmten Ökoeffizienzanforderungen nachkommen und beispielsweise Angaben zur Energieeffizienz ihrer Produkte machen oder Fristen für die Eliminierung giftiger Substanzen in ihren Produkten festsetzen.

Insbesondere schreibt das Programm vor, dass Nachhaltigkeitsfaktoren bei folgenden wichtigen Punkten im Beschaffungsprozess berücksichtigt werden:

  • Festlegung der Anforderungen
  • Entwicklung eines Gesamtkostenmodells
  • Gewichtung von Bewertungskriterien
  • Entwurf von Vertragsklauseln
  • Berichterstattung über die Lieferkette

Wir haben Green Supply Chain Rahmenwerke für verschiedene Beschaffungskategorien eingeführt – so beispielsweise für die Beschaffung von Strom aus erneuerbaren Energien, Papier, Multifunktionsdruckern und Servern. Jedes Regelwerk legt spezifische Nachhaltigkeitskriterien für den Bezug des jeweiligen Gutes fest. Wir wollen die Green Supply Chain Initiative kontinuierlich auch auf andere Kategorien ausweiten.

Die Green Supply Chain Initiative schlägt sich erfolgreich in unserer Ökoeffizienzbilanz nieder: Wir haben Ökostrom-Lieferverträge abgeschlossen, greifen zunehmend auf Recyclingpapier zurück und verbrauchen insgesamt weniger Energie und Papier durch die Beschaffung hocheffizienter und „smarter“ Geräte.

Das könnte Sie auch interessieren