Wahl des Sport-Stipendiat des Jahres 2019

Unterstützen Sie Höchstleistung in Sport und Studium

Sport-Stipendium

Die Wahl ist abgeschlossen!

Von Mitte Juli bis Mitte August durften Sie abstimmen und den Sport-Stipendiat des Jahres 2019 mitbestimmen. Vielen Dank für Ihre Stimme! Unter allen Einsendern verlosen wir ein iPad.


Über das Deutsche Bank Sport-Stipendium

Mit dem Deutsche Bank Sport-Stipendium werden seit 2012 junge Talente gefördert, die eine Duale Karriere in Sport und Studium mit Bravour meistern. Das Stipendium der Deutschen Bank ermöglicht derzeit rund 400 Athleten, in beiden Disziplinen das Beste zu geben. Darunter zahlreiche Junioren-Welt- und Europameister, Medaillengewinner bei WM, EM und Olympischen sowie Paralympischen Spielen.

 

Sport-Stipendiat des Jahres 2019

Preisverleihung am 28.08.2019

in der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main. Mehr dazu bald hier.

Sport-Stipendiat des Jahres 2018

Thomas Röhler
Der Speerwerfer und Student MBA „Strategy, Management and Marketing“ Thomas Röhler wurde zum Sport-Stipendiat des Jahres 2018 gewählt. In der öffentlichen Online-Abstimmung konnte der 26-Jährige als Olympiasieger in Rio 2016, seinem Europameistertitel sowie seinen außergewöhnlichen Studienleistungen überzeugen. weiter

Jana Bitsch

Jana gewann im November 2018 bei der Karate-Weltmeisterschaft in Madrid Silber in der Gewichtsklasse bis 55 kg – ihre zweite WM-Medaille nach Bronze 2014. Bei der EM im Frühjahr 2019 wurde sie im Einzel Fünfte, holte mit dem deutschen Team aber Bronze. Mit diesen Vorleistungen sowie drei Weltcup-Medaillen in der laufenden Saison gelang es ihr, sich souverän für die olympische Premiere ihrer Sportart in Tokio 2020 zu qualifizieren.

Parallel zum Leistungssport, für den sie im Vorfeld des Olympia-Debüts deutlich mehr Zeit aufwenden musste, studiert die 28-Jährige den MBA Sportmanagement an der HS Schmalkalden in Thüringen. Ihren Bachelor schloss sie zuvor in Regelstudienzeit ab. Für den MBA-Abschluss fehlt ihr nur noch die Masterarbeit, mit der sie diesen Sommer beginnt.

„Um die schriftlichen und mündlichen Prüfungen in der Regelstudienzeit zu schaffen und den Kopf für die Olympia-Qualifikation freizuhaben, musste ich einige Prüfungen, die mit Wettkampf-Terminen kollidierten, nachschreiben – mit dem Nachteil, dass dabei jegliche Eingrenzungen wegfallen und man auch keiner Lerngruppe beitreten kann. Wegen des Trainings verbringe ich viel Zeit im Auto und habe daher begonnen, mir den Lernstoff aufs Handy zu sprechen und ihn auf der Fahrt zum Training zu hören.“

Jana Bitsch

Johannes Floors

Johannes gewann im vergangenen Jahr bei der Para-EM in Berlin Gold über 200m, 400m und mit der 4x100m-Staffel, zudem wurde er Zweiter über 100m (jeweils in der Klasse der doppelt Unterschenkelamputierten/T62). In die aktuelle Wettkampfsaison startete der Rio-Paralympicssieger und vierfache Weltmeister mit neuen Weltrekordzeiten über 100m (10,66 Sek.) und 200m (21,22 Sek.).

Der 24-Jährige ist gelernter Orthopädietechnik-Mechaniker und studiert an der Rheinischen Fachhochschule Köln im fünften Semester Maschinenbau (Notendurchschnitt 1,4). Parallel zur Vorbereitung auf die Heim-EM 2018 musste Johannes intensiv für die Klausur im Fach Thermodynamik lernen, welches als schwierigstes Vorlesungsfach und als Hürde zum Bachelor im Maschinenbau gilt. Er bestand es mit der Note von 1,3.

„Zusätzlich zu den regulären Vorlesungen haben wir in Projektteams praxisorientierte Projekte durchgeführt. Neben einem vollen Stundenplan mit 30 Semesterwochenstunden, täglichen Trainingseinheiten, Wettkämpfen und Trainingslagern mussten sich die Projektteams selbst organisieren. In einem mehrköpfigen Team haben wir so über zwei Monate hinweg für das Fach Konstruktionselemente gemeinsam eine Zweikolbenwasserpumpe konzipiert, konstruiert und gegen die auftretenden Belastungen dimensioniert.“

Johannes Floors

Anna-Lena Forster

Para-Ski-alpin-Läuferin Anna-Lena, von Geburt an im Rollstuhl, gewann vergangenen Winter den Slalom bei der Weltmeisterschaft in Italien und holte sich damit nach zweimal Gold bei den Paralympics 2018 ihren ersten WM-Titel. Zudem fuhr sie mit Silber in der Abfahrt sowie zweimal Bronze im Riesenslalom und in der Super-Kombination drei weitere Medaillen ein – und dass, obwohl die Vorbereitungszeit wegen schwieriger Schneebedingungen und dem Zusammenspiel aus Sport und Studium nicht optimal verlief.

Die 24-Jährige studiert an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Psychologie im Bachelor und muss für das Training regelmäßig zu den Gletschern in den Alpen pendeln. Wegen der vielen Fehlzeiten muss sie Seminare über mehrere Semester strecken und befindet sich aktuell im neunten Fachsemester. Nach dem Bachelor-Abschluss strebt sie ein Master-Studium an.

„So schön die vielen Termine nach den Paralympics 2018 waren, so schwierig war es auch, alle mit dem Studium unter einen Hut zu bekommen. Anfangs hatte ich mir für das Semester einiges vorgenommen, musste dann aber auch wieder das ein oder andere streichen. Da ich das Modul „Allgemeine Psychologie“ bestehen musste, konzentrierte ich mich auch vor allem darauf – und war nach einer 1,7 sehr erleichtert!“

Anna-Lena Forster

Kea Kühnel

Kea stammt aus Bremerhaven und hat sich trotz vieler Hürden und entgegen der Meinung vieler Skeptiker fest im internationalen Ski-Freestyle-Zirkus etabliert – mit ihrer Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang avancierte sie zu Bremens erster Winter-Olympionikin überhaupt. Die Saison 2018/19 schloss sie nach drei Podiumsplätzen und zehn Top-10-Platzierungen auf Rang 3 der Gesamtwertung im Big-Air-Weltcup ab.

Seit vergangenem Herbst studiert die 28-Jährige den Masterstudiengang „Accounting, Auditing and Taxation“ an der Universität Innsbruck und parallel dazu im Bachelor Sinologie an der Ludwigs-Maximilian-Universität in München. Ihren Bachelor in Wirtschaftswissenschaften konnte Kea bereits im Sommer 2017 erfolgreich abschließen.

„Es ist eine Wahnsinns-Aufgabe, neben der Skikarriere zwei Studiengänge in zwei verschiedenen Städten zu bewältigen. Ich bin in jeglicher Hinsicht ständig am Lernen. Aber es macht Spaß und ich werde immer ehrgeiziger, was sich auch in meiner sportlichen Karriere widerspiegelt – ich bin die erste Winter-Olympionikin aus dem Land Bremen, wer hätte das gedacht!? Aber ich bin noch lange nicht da angekommen, wo ich hinmöchte.“

Kea Kühnel

Johannes Weißenfeld

Johannes blieb 2018 mit dem Deutschland-Achter die gesamte Saison über in Finalrennen ungeschlagen und verteidigte mit dem Team sowohl den WM- als auch den EM-Titel. Zum ersten Mal gelang das einem Deutschland-Achter in der exakt gleichen Besetzung wie im Jahr zuvor. Auch in der Saison 2019 ist Johannes wieder Teil des Paradeboots des Deutschen Ruder-Verbands, er peilt die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio an.

Der 24-Jährige studiert an der Ruhr-Universität-Bochum Humanmedizin und befindet sich im sechsten Fachsemester. Im Sommer 2018 bestand er im das Physikum – zur Prüfung flog er direkt aus dem Trainingslager in Österreich ein, wo sich das Team Deutschland-Achter auf die WM in Bulgarien wenige Wochen später vorbereitete.

„Während ich das volle Trainingspensum durchzog, lernte ich täglich noch sechs bis acht Stunden, um mein Physikum im zweiten Anlauf zu bestehen. Es gab keine Zeit um zu regenerieren oder zu entspannen. Aber als ich dann zur Prüfung aus dem Trainingslager abreiste, fiel der ganze Druck von mir ab. Es war die härteste Zeit während meiner Leistungssport-Karriere, sowohl physisch als auch psychisch.“

Johannes Weißenfeld

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