Risikomanagement

Risikomanagement: Kontrolle von Umwelt- und Sozialrisiken

Wir betrachten potenzielle Risiken für Mensch und Umwelt und wägen die erwartete Wertschöpfung sorgsam gegen mögliche Gefahren ab.

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Mitarbeiter absolvierten Trainingsmaßnahmen zur Stärkung des Risikobewusstseins.

Was wollen wir erreichen?

Finanz- und Investmentrisiken werden durch verschärfte ökologische und soziale Anforderungen an Unternehmen zusätzlich erhöht. Daher müssen wir Risiken, die mit Umweltfaktoren, sozialen oder Aspekten guter Unternehmensführung (ESG) einhergehen und damit zu Risiken für das öffentliche Vertrauen in die Bank werden können, stärker denn je im Blickfeld haben. Wir wollen sicher stellen, dass die negativen Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf Gesellschaft und Umwelt so gering wie möglich sind und integrieren daher ökologische und soziale Aspekte systematisch in unsere Genehmigungsprozesse. Jeder Mitarbeiter muss entsprechend sensibilisiert sein.

Wie setzen wir es um?

Bereits im Jahr 2005 haben wir ein konzernweites Reputationsrisiko-Management-Programm eingeführt. Es stellt effektive Prozesse sicher, die dazu beitragen, jene Risiken frühzeitig zu erkennen und zu reduzieren, die dem Ruf der Bank schaden können, und sieht im Bedarfsfall eine Eskalation bis zum Group Reputational Risk Committee auf Konzernebene vor.

Seit 2011 ist unser Rahmenwerk zum Umgang mit Umwelt- und Sozialrisiken ein Schlüsselelement der Prozesse im Risikomanagement. Das Rahmenwerk verankert ökologische und soziale Faktoren in den Genehmigungsprozessen aller Transaktionen. Besonders wichtig ist dieser Leitfaden bei Aktivitäten in sensiblen Sektoren, die hohen Umwelt- oder Sozialrisiken ausgesetzt sind: Rohstoffgewinnung, Atomenergie, Land- und Forstwirtschaft oder Rüstungsindustrie.

Was sind unsere Erfolge?

Risikomangement sieht vor, alle Kundenbeziehungen, Transaktionen oder Produkte systematisch auf Umwelt- und Sozialrisiken hin zu prüfen. Das Risk Executive Committee, das höchste Risikogremium der Deutschen Bank auf Vorstandsebene, wird laufend über potenzielle Reputationsrisiken informiert.

Mit der Etablierung unseres Rahmenwerks zum Umgang mit Umwelt- und Sozialrisiken und entsprechenden weltweit stattfindenden Schulungen für unsere Mitarbeiter sorgen wir dafür, dass die Sensibilität unserer Mitarbeiter gegenüber Umwelt- und Sozialrisiken stetig wächst: Zwischen Januar und Dezember 2012 stieg die Zahl der Transaktionen, die zur Prüfung und Einschätzung an unser Nachhaltigkeitsteam weitergeleitet wurden, im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 480 %.

Zu einer Reihe in der Öffentlichkeit kontrovers diskutierter Themen mit Bezug zu potenziellen Risiken für Umwelt und Gesellschaft haben wir unsere Position dargelegt. Dazu gehören die Themen Streumunition, AgrarrohstoffePalmöl und Kernkraft. Über derlei Themen mit allen unseren Stakeholdergruppen im Gespräch zu bleiben, ist ebenfalls ein Element in unserem Risikomanagement.

Risikomanagement

Infografik: Geschäfte auf der Waage

Das Fallbeispiel Palmöl zeigt, wie wir mit ökologischen und sozialen Herausforderungen umgehen.


Was sind sensible Sektoren?

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