Ankommen in Deutschland.
Unser Engagement für Flüchtlinge

Weltweit sind rund 65 Millionen Menschen auf der Flucht – die Hälfte davon sind Kinder. Mehrere Millionen Menschen haben seit Anfang 2015 das Mittelmeer überquert oder sich über Land auf den Weg nach Europa gemacht. Sie fliehen vor Gewalt, Krieg, politischer, ethnischer und religiöser Verfolgung in der Hoffnung auf ein Leben in Sicherheit.

Ein Patentrezept, den Flüchtlingsstrom einzudämmen, gibt es nicht. Wir alle können aber einen Beitrag leisten, um Brücken zu bauen zwischen der Gesellschaft vor Ort und Menschen, die ein neues Leben in Sicherheit starten wollen.

1000 Deutschbanker als Integrationspaten

Anfang 2016 haben wir gemeinsam mit zahlreichen anderen Unternehmen „Wir-zusammen – die Integrations-Initiativen der deutschen Wirtschaft“ gestartet. Unter diesem Dach werden konkrete Projekte der einzelnen Unternehmen und deren Mitarbeitern, gebündelt. Kern unseres Patenschaftsversprechens, das John Cryan, Vorsitzender des Vorstands, unterzeichnet hat, ist es, bis Ende 2018 insgesamt 1000 Kollegen in ganz Deutschland als Integrationspaten für Flüchtlinge zu gewinnen. „1000 Deutschbanker als Integrationspaten ist unser Beitrag zu „Wir-zusammen“ und honoriert die gelebte Verantwortung und das große Engagement unserer Mitarbeiter, wo immer sie tätig sind“, sagt Cryan.

Im April 2018 startet zudem das Programm „Einstieg in die Finanzwelt“. Geflüchtete können sich ab sofort hier bewerben kann.

Bei den Integrationspaten sind wir auf einem guten Weg. Mehr als 750 Deutsche-Bank-Mitarbeiter engagieren sich in dieser Initiative als Paten und setzen so ein Zeichen für Offenheit und Toleranz. Das Engagement wirkt: Die Kolleginnen und Kollegen helfen den Geflüchteten, einen Job oder Ausbildungsplatz zu finden, Deutsch zu lernen und unsere Gesellschaft besser zu verstehen. Damit wird ihnen das Ankommen in Deutschland entscheidend erleichtert.

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Deutsche Bank-Mitarbeiter leisten Starthilfe

Unsere Kollegen stehen den neuen Mitbürgern auch in zahlreichen anderen Projekten zur Seite: Im Rahmen von Social Days richteten sie anfangs neue Flüchtlingsunterkünfte ein, gestalteten das Zuhause auf Zeit oder organisierten Sammelaktionen – und nach wie vor engagieren sie sich für Begegnungsfeste, integrative Kochevents oder gemeinsame Sportveranstaltungen. Darüber hinaus begleiten sie Flüchtlinge bei Behördengängen und in der Freizeit und tragen so dazu bei, Parallelgesellschaften entgegenzuwirken und ein Miteinander zu ermöglichen.

Die Deutsche Bank Stiftung ist gemeinsam mit acht weiteren Stiftungen und dem Sozialdezernat der Stadt Frankfurt zudem Mitglied von Frankfurt hilft, das sich zum Ziel gesetzt hat, das ehrenamtliche Engagement der Bürger in der Region zu bündeln und Kontakte zwischen Geflüchteten und Freiwilligen zu erleichtern.

Mentoring für den guten Zweck

Über unser globales Förderprogramm Made for Good unterstützen wir Startups, innovative Firmen und Sozialgründer, die gesellschaftliche und ökologische Probleme angehen. Immer mehr Kollegen beraten dabei Social Startups, die sich zum Ziel gesetzt haben, Flüchtlinge effektiv zu unterstützen. Seit mehreren Jahren sind wir bereits Partner von startsocial und Social Impact, die sich explizit der Förderung von Sozialunternehmen widmen. Zwei unserer Kooperationspartner zählten zu den Finalisten des startsocial-Wettbewerbs 2016, die Initiative Start with a Friend konnte sich sogar als Bundessieger durchsetzen.

Im Frühjahr 2016 starteten die Deutsche Bank, Social Impact gGmbH und SAP zudem mit dem Wirkungsfonds ein Accelerator-Programm, das flüchtlingsorientierten Startups hilft, ihr Angebot schneller auszubauen und auf tragfähige Beine zu stellen. Anfang März präsentierten die sechs Finalisten der dritten Runde des Programms ihre Geschäfts-und Finanzierungskonzepte im Social Impact Lab Frankfurt. 2017 schrieben die Deutsche Bank und Social Impact GmbH den Preis erneut aus. Im Fokus des Wirkungsfonds 2017 stand das Thema Bildung.

Mehrere Initiativen für Geflüchtete zählen auch zu den Ausgezeichneten Orten im Land der Ideen 2016 und 2017.

Zukunft ermöglichen – Potenziale entfalten

Unsere Born to Be Jugendprogramme unterstützen Kinder und Jugendliche weltweit dabei, ihre Potenziale zu entfalten. 2016 haben mehr als 1,35 Millionen junge Menschen davon profitiert. Mit den gemeinnützigen Partnern von STUDIENKOMPASS, START und Starke Schule haben wir die Programme noch gezielter auf die Bedürfnisse junger Flüchtlinge ausgerichtet. So wurde einer jungen Irakerin, die vor einigen Jahren als Flüchtling nach Deutschland kam, das erste von fünf Stipendien überreicht, die durch Mitarbeiterspenden im Rahmen der RestCent-Initiative finanziert wurden. Sie freut sich darauf, damit auch für andere Flüchtlinge als Vorbild zu dienen und sich für sie einzusetzen. Von März 2016 bis September 2017 gingen die Rest-Cent-Beträge sowie weitere Spenden an Mentor e.V. und ermöglichten Lesepatenschaften für Kinder, viele davon mit Migrationshintergrund. Seit Oktober 2017 erhält die gemeinnützige Organisation Die Arche das Spendenaufkommen aus der Rest-Cent-Initiative der Bank.

Globales Engagement

Zahlreiche Kollegen rund um die Welt haben das Interesse bekundet, sich aktiv einzubringen – entweder als Volunteer oder durch Spendenbeiträge. So unterstützt die Deutsche Bank Middle East Foundation ein Hilfsprojekt im Libanon, das 910 betroffenen Familien Sicherheit bietet und die Wasserversorgung von fast 1.200 Menschen garantiert, die derzeit in Zelten leben. Über regional etablierte Matched Giving Programme und andere Fundraising-Aktionen werden zudem aktiv Spenden für Flüchtlingsprojekte eingeworben.

 

Über 2.900 Kollegen in Deutschland haben sich seit Sommer 2015 an mehr als 4.500 Tagen in über 380 Projekten für Flüchtlinge engagiert.

„Als verantwortungsvoller Unternehmensbürger setzen wir mit 1.000 Deutschbanker als Integrationspaten ein sichtbares Zeichen für eine offene Gesellschaft und die gelebte Willkommenskultur in unserem Heimatmarkt Deutschland.”

John Cryan Ehemaliger Vorsitzender des Vorstands, Deutsche Bank AG

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