Frankfurt am Main, 01. April 2009

Deutsche Bank berät bei privater Finanzierung eines Teils der Autobahn A5


Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE/ NYSE: DB) hat ein privates Konsortium um die französische Vinci SA und die österreichische Strabag SE bei der privaten Finanzierung der Erneuerung eines Teilabschnitts der Bundesautobahn A5 beraten. Im Rahmen eines Private-Public-Partnership (PPP) finanziert das Konsortium über eine Projektgesellschaft den Bau eines dritten Fahrstreifens, die Erneuerung der bestehenden Fahrstreifen sowie Instandhaltung und Betrieb eines 60km langen Abschnittes der A5 zwischen Malsch und Offenburg. Ein entsprechender PPP-Vertrag mit einer Laufzeit von 30 Jahren und die Finanzierungsverträge wurden am 30. März unterzeichnet.

Die Transaktion ist mit einem Gesamtwert von rund 650 Mio EUR eines von vier deutschen Pilotprojekten unter dem sogenannten A-Modell, durch die der private Sektor in die Finanzierung des deutschen Autobahnnetzes eingebunden wird. Die Fertigstellung des dritten Fahrstreifens soll innerhalb von fünf Jahren erfolgen und maßgeblich dazu beitragen, die Staugefahr auf einer der wichtigsten Nord-Süd Verkehrsachsen in Deutschland zu verringern. Im Gegenzug zur Finanzierung erhält die Projektgesellschaft Einnahmen aus der satellitengestützten deutschen Autobahnmaut (Toll Collect).

„Der erfolgreiche Abschluss der Finanzierungsverträge für ein Großprojekt im Infrastrukturbereich inmitten der momentanen Finanzkrise setzt ein wichtiges Signal für die Realisierung weiterer Projekte“, kommentierte Bernd Fislage, Head of Project & Capital Advisory Europe bei der Deutschen Bank. Mit Teilabschnitten der A8 und der A9  folgen bereits zwei weitere Projekte, im Rahmen einer neuen Serie des A-Modell-Programms der Bundesregierung.

Das Finanzierungsvolumen wurde durch eine Kombination aus einer Structured Finance Fazilität der Europäischen Investitionsbank (EIB) in Höhe von 200 Mio EUR  und einem Kreditpaket von kommerziellen Banken von insgesamt 250 Mio EUR aufgebracht. Zusätzlich stellt die EIB – erstmalig bei einem deutschen Verkehrsprojekt - Garantien in Höhe von 25 Mio EUR für die Abfederung von Verkehrsrisiken zur Verfügung. Die kommerzielle Bankengruppe besteht aus den spanischen Banken Santander und BBVA sowie den niederländischen Banken KBC und NIBC. Die Deutsche Bank Luxembourg SA übernimmt die Rolle des Facility und Security Agents.


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Letzte Änderung: 2.9.2013
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