Deutschland bemüht sich derzeit im Rahmen seiner G20-Präsidentschaft darum, dass der Klimaschutz nicht zu kurz kommt. Der neue Bericht der Deutschen Asset Management (Deutsche AM) zeigt auf, wie wertvoll es sein kann, nicht-finanzielle Kriterien wie Umwelt, Soziale Verantwortung und Vorbildliche Unternehmensführung (Environment, Social and Governance, ESG) bei Anlageentscheidungen zu berücksichtigen.

Der zweite Nachhaltigkeitsbericht ist für unseren Heimatmarkt besonders relevant: Deutschland hält derzeit die G20-Präsidentschaft, und Bonn bereitet sich auf den COP 23 Klimagipfel (23. Conference of the Parties) im November vor.

„ESG-Anlagen gewinnen Dynamik. Unser Bericht zeigt, wie sie sich weiterentwickelt haben: Sie können nicht nur dem Risikomanagement dienen und vor Verlusten schützen, sondern geben Unternehmen auch die richtigen Anreize“, sagt Michael Lewis, der die ESG-Forschung bei der Deutschen AM leitet.

In diesem Nachhaltigkeitsbericht werden folgend Themen behandelt:

  • Das Wachstum von ESG-Anlagen und die Art und Weise, wie sich das aufsichtsrechtliche Umfeld auf diese Anlagen auswirkt.
  • Maßnahmen zum Umgang mit dem Klimarisiko – eine Untersuchung der physischen und regulatorischen Risiken des
  • Klimawandels und von Anlagechancen durch den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft.
  • Erneuerbare Energien in den USA – Ein Sektor, der für die Renditejagd der Anleger von erheblicher Bedeutung ist.
  • Nachhaltige Immobilien – Eine der Anlageklassen, die für die Einbeziehung von Nachhaltigkeit besonders prädestiniert ist und die am meisten davon profitiert.
  • Mikrofinanzierung und Anlagediversifikation – Die Deutsche AM blickt auf 20 Jahre Anlagen in Mikrofinanzierung zurück.

Die Deutsche AM misst ESG-Kriterien in ihrer Anlagestrategie traditionell eine große Bedeutung zu. Im Jahr 2008 gehörte sie zu den ersten Unterzeichnern der von den Vereinten Nationen unterstützten Prinzipien für verantwortliches Investieren (UNPRI). Zum Jahresende 2016 verwaltete die Deutsche AM ESG-Anlagen in Höhe von 9,9 Milliarden Euro.

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