News 18. Juni 2020

Historische Entscheidung: Oberster Gerichtshof der USA stärkt LSBTIQ-Rechte

Die Deutsche Bank begrüßt die bahnbrechende Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA, nach der lesbische, schwule, bi-, trans- oder intersexuelle sowie queere Menschen (kurz: LSBTIQ, englisch: LGBTQI) vor Diskriminierung am Arbeitsplatz geschützt werden müssen. In seiner Entscheidung kam das Gericht zu dem Schluss, dass LSBTIQ-Mitarbeiter gemäß Gesetzesabschnitt „Title VII“ des Civil Rights Acts aus dem Jahr 1964 nicht wegen ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer geschlechtlichen Identität diskriminiert werden dürfen. Richter Gorsuch hatte in dem Mehrheitsentscheid erklärt, ein Arbeitgeber, der einen Mitarbeiter lediglich aufgrund der Tatsache entlässt, dass er homosexuell oder transsexuell ist, handle gegen das Gesetz.

Wie viele andere Großunternehmen hatte sich auch die Deutsche Bank vor kurzem einem von der Human Rights Campaign (HRC) eingereichten „amicus curiae“-Schriftsatz angeschlossen. Der lateinische Begriff steht für „Freund des Gerichts“ und ist ein Rechtsdokument, das bei Berufungsgerichten in den USA eingereicht wird. „Wir freuen uns über dieses wichtige Urteil und ich bin stolz darauf, dass sich die Deutsche Bank schon seit längerem für die Rechte von LSBTIQ-Menschen weltweit stark macht“, sagte Risikovorstand Stuart Lewis, der sich auch als Botschafter für dbPride engagiert. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Karl von Rohr fügte hinzu, Diskriminierung jeglicher Art habe keinen Platz in unserer Bank. „Wir begrüßen diese lang ersehnte Stärkung der Arbeitnehmerrechte in den USA“, sagte von Rohr.

Der Verhaltenskodex der Deutschen Bank verbietet bereits seit langem eine Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung. Damit hat die Bank seit 2002 in jedem Jahr die volle Punktzahl im „Corporate Equality Index“ der HRC erzielt. Dieser überprüft die Gleichbehandlung von LSBTIQ-Menschen in Unternehmen und bewertet, wie die entsprechenden Richtlinien in der Bank umgesetzt werden.

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