27. Juli 2016

Deutsche Bank: Im zweiten Quartal 2016 Gewinn vor Steuern von 408 Millionen Euro und nach Steuern von 20 Millionen Euro

Wesentliche Entwicklungen

  • Um 20% niedrigere Erträge spiegeln schwieriges Marktumfeld und Umsetzung strategischer Entscheidungen wider
    o Erträge – ohne Hua Xia Bank und NCOU – um 12% gesunken
  • Kosten um 14% niedriger durch geringere Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten und für Vergütung
  • Vorsteuerergebnis um 67% auf 408 Millionen Euro gesunken, nach Aufwendungen für Restrukturierung und Abfindungen von 207 Millionen Euro und für Rechtsstreitigkeiten von 120 Millionen Euro sowie Wertberichtigungen auf den Geschäfts- und Firmenwert von 285 Millionen Euro
  • Finanzstärke erhalten
    o Harte Kernkapitalquote (Vollumsetzung) von 10,8% wird sich durch den für das zweite Halbjahr erwarteten Verkauf der Hua Xia Bank-Beteiligung um rund 40 Basispunkte verbessern
    o Liquiditätsreserve von rund 220 Milliarden Euro
    o Kredit- und Marktrisiken auf sehr niedrigem Niveau
  • Deutliche Fortschritte bei der Umsetzung der Strategie 2020
    o Erste Phase der Restrukturierung in Deutschland umgesetzt, betrifft rund 3.000 Stellen
    o Gründung einer eigenständigen Dachgesellschaft für das US-Geschäft
    o Weiterer Abbau von Risiken in der Abwicklungseinheit NCOU
    o Vorbereitungen zur operativen Trennung der Postbank abgeschlossen
    o Weitere Investitionen in Infrastruktur und Kontrollsysteme
  • Alle Geschäftsbereiche profitabel
    o Kapitalmarktgeschäft: Zins- und Devisengeschäft mit starkem Vorjahresquartal vergleichbar; erwarten Nummer 4 im Anleihehandel zu bleiben
    o Corporate & Investment Banking (CIB): Nummer 2 bei Anleihe-Emissionen in Europa; Erträge in der Transaktionsbank stabil
    o Geschäft mit Privat-, Vermögens- und Firmenkunden (PWCC): 2.000 neue Firmenkunden in Deutschland und über 10.000 Neukunden bei Privat- und Firmenkunden (PCC) International sowie starkes Konsumentenfinanzierungsgeschäft im Jahresvergleich
    o Deutsche Asset Management: weiterhin gute Profitabilität in einem hochrentablen Geschäftsfeld

John Cryan, Vorstandsvorsitzender:

„Der anhaltende Umbau der Bank schlägt sich in unseren Ergebnissen nieder. Wir sind aber zufrieden mit unseren Fortschritten. Wir haben weiter Risiken in unserer Bilanz abgebaut, in unsere internen Abläufe investiert und unsere Infrastruktur modernisiert“, sagte John Cryan, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank.

Er fügte hinzu: „Sollte das derzeit schwache wirtschaftliche Umfeld anhalten, müssen wir bei Geschwindigkeit und Intensität unseres Umbaus noch ehrgeiziger werden.“


Die vollständige Presse-Information ist hier abrufbar.

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