30. August 2016

Deutsche Bank: Mittelstand und Startups können stärker voneinander profitieren

- Deutsche Bank startet Kooperation mit der Innovations-Community „Factory Berlin“
- „Startup@Germany“-Team der Bank bereits mit Geschäftskontakten zu mehr als 4.000 Unternehmen bundesweit
- Partner für die „Lange Nacht der Startups“ am 3. September

Die Deutsche Bank will Startups stärker mit mittelständischen Firmen vernetzen. Dazu kooperiert Deutschlands führendes Geldhaus in der Hauptstadt mit der Innovations-Community „Factory Berlin“, Betreiber von Deutschlands größtem Startup Campus in Berlin Mitte. Die Deutsche Bank wird mit einem Büro vor Ort sein, um ihren Firmenkunden einen unkomplizierten Zugang zum Berliner Ökosystem zu bieten sowie die Geschäftsbeziehungen mit Gründern und jungen Unternehmen auszubauen. Auch über Berlin hinaus sieht die Deutsche Bank gute Geschäftschancen mit Startups in ganz Deutschland.

In der Factory sitzen bereits Unternehmen wie Twitter, Uber und Pinterest sowie deutsche Neugründungen wie zum Beispiel die Ideen-Plattform jovoto. Die Deutsche Bank berät Startups in Berlin sowie in sechs weiteren deutschen Städten. Sie organisiert den Zahlungsverkehr über Grenzen hinweg, hilft bei der Beschaffung öffentlicher Fördermittel und öffnet die Türen zum eigenen Netzwerk oder zu möglichen Kapitalgebern. Wenn das Wachstum fortschreitet, unterstützt die Bank das Risiko- und Währungsmanagement und in weiteren Perspektive des Unternehmens vielleicht auch den Gang an den Kapitalmarkt.

„Wir wollen Brückenbauer zwischen Mittelstand und Startup-Community sein“, sagt Stefan Bender, Leiter des Firmenkundengeschäfts in Deutschland. „Auch Unternehmen ohne eigene Forschungs- und Entwicklungsteams können vom produktiven Austausch mit digitalen Entrepreneuren profitieren. Der Umbau der deutschen Wirtschaft zur ‚Industrie 4.0‘ verlangt auch neue Formen der Zusammenarbeit – ein Paradebeispiel dafür ist dieser Startup-Campus“, so Bender.

Udo Schloemer, Chief Executive Officer der Factory Berlin, ergänzt: „Mit der Deutschen Bank als Partner wird unsere Community um einen Finanzierungsspezialisten ergänzt, der international bestens vernetzt ist. Wir freuen uns auf viele gemeinsame Projekte, um so Startups und Grownups zu vernetzen, Digitalisierungs-Prozesse zu begleiten und damit Innovationen voranzutreiben.“

Für die Deutsche Bank sind die jungen, schnell wachsenden Unternehmen eine wichtige Zielgruppe. Schon heute sind in Deutschland rund 4.000 dieser Gründer Kunden der Bank. In sieben Großstädten gibt es sogenannte Startups@Germany-Teams. Ausgangspunkt dieser Initiative ist Berlin, wo sich 14 Experten aus allen Bereichen der Bank speziell um die Belange von Startups kümmern. Im Geschäft mit Startups will die Bank bis 2020 bundesweit einen Marktanteil von 50 Prozent erzielen.

Am Samstag, 3. September, ist die Deutsche Bank zudem Partner für die „Lange Nacht der Startups“ in Berlin. Zu der Veranstaltung werden mehr als 200 Startups und mehr als 4000 Teilnehmer aus dem In- und Ausland erwartet. Neben anderen Großunternehmen und dem Land Berlin stellt auch die Bank ihre Repräsentanz in der Hauptstadt als Veranstaltungsort zur Verfügung. Im Atrium Unter den Linden präsentieren 32 junge Unternehmen ihre Geschäftsideen mit dem Schwerpunkt Digitalisierung im Bankgeschäft. Beispiele sind die Unternehmen gini, DSwiss oder jovoto, die auch Partner der Bank sind.

„Wir investieren in die Geschäftsfelder der Zukunft. Unser neuer Standort in der Factory wird uns ganz nah an Berlins innovatives Kraftzentrum heranrücken – und dabei wollen wir möglichst viele unserer Firmenkunden mitnehmen“, sagt Harald Eisenach, Sprecher der regionalen Geschäftsleitung Ost der Deutschen Bank. „Weitere wegweisende Projekte über Berlin hinaus sind das Innovation Lab der Deutschen Bank, das ‚Quartier Zukunft‘ in der Friedrichstraße sowie das neue Beratungscenter am Zoo und das internationale Risikozentrum der Bank in Charlottenburg“, so Eisenach.

Die Wachstumsinitiativen in Berlin unterstützen die Digitalisierungsstrategie der Deutschen Bank. Sie setzt ausdrücklich auf die Zusammenarbeit mit FinTechs, also jungen Technologieunternehmen, die sich auf Finanzdienstleistungen spezialisiert haben. Schon heute arbeitet die Bank mit zehn FinTechs zusammen, weitere gemeinsame Projekte sind in Vorbereitung. Mit den FinTechs möchte die Bank schneller und effizienter neue digitale Produkte und Dienstleistungen für ihre Kunden entwickeln. Insgesamt investiert die Bank bis zum Jahr 2020 rund 750 Mio. Euro in die Digitalisierung des Geschäfts mit Privat-, Vermögens- und Firmenkunden.