6. März 2017

Deutsche Bank ernennt Pascal Boillat zum IT-Chef des Konzerns

Die Deutsche Bank hat Pascal Boillat zum IT-Chef des Konzerns ernannt, um ihre bankweiten Technologie-Vorhaben voranzubringen.

Boillat wird die neu geschaffene Position des sogenannten Group Chief Information Officers sofort übernehmen. Die neue Funktion ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Bank, ein Technologieunternehmen zu werden. Boillat wird auch künftig an Vorstandsmitglied und Group Chief Operating Officer Kim Hammonds berichten, und er wird Mitglied des Führungsgremiums der COO-Organisation bleiben (COO Executive Committee).

Boillat kam 2016 als IT-Chef und Leiter der internen Abläufe (Operations) für die Unternehmens- und Investmentbank (Corporate & Investment Banking) zur Deutschen Bank. In seiner neuen Rolle ist er für die bankweite IT-Strategie verantwortlich. Zusätzlich wird er Prozesse vereinheitlichen und unsere digitalen Kompetenzen ausbauen.

Boillat wird eng mit den Geschäftsbereichen zusammenarbeiten und die IT der Deutschen Bank weiter modernisieren, damit die Bank einfacher wird, risikoärmer und damit sie wieder wachsen kann. Er wird weiterhin aktiv mit den Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten, um die Kontrollmechanismen der Bank zu stärken. Zudem wird er weltweit alle Technologiezentren der Bank leiten.

Vor seinem Eintritt in die Deutsche Bank war Boillat für die internen Abläufe und Technologie (Head of Operations and Technology) beim US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae verantwortlich. Zuvor war er bei der Citigroup für technologische Lösungen für das institutionelle, das Privatkunden- und das Prime-Brokerage-Geschäft verantwortlich. Seinen Abschluss in Elektrotechnik erwarb er an der Technischen Berufsschule Zürich (TBZ).

„Pascal Boillats IT-Expertise und seine Erfahrung als weltweit Verantwortlicher für Projekte zum Umbau von Technologie und von internen Abläufen werden uns dabei helfen, eine bessere Bank zu werden und unsere IT-Systeme schnell zu erneuern“, sagt Hammonds.