5. März 2017

Deutsche Bank passt Strategie an und beschließt Kapitalerhöhung

— Harte Kernkapitalquote von deutlich über 13 Prozent angestrebt (CET1, bei voller Umsetzung der Regulierung)
— Kapitalerhöhung mit Bezugsrechten mit einem erwarteten Erlös von rund acht Milliarden Euro
— Bis zu zwei Milliarden Euro an zusätzlichem Kapitaleffekt durch Veräußerungen sowie den Börsengang eines Minderheitsanteils der Deutschen Asset Management innerhalb der nächsten zwei Jahre geplant
— Deutlich stärkere Position auf dem Heimatmarkt Deutschland angestrebt; weltweite Präsenz mit der Unternehmens- und Investmentbank, im Geschäft mit den vermögenden Privatkunden (Wealth Management) und der Vermögensverwaltung (Asset Management)
— Vereinfachtes Geschäftsmodell mit nur noch drei Bereichen
— Beratungs- und Finanzierungsgeschäft mit Unternehmen (Corporate Finance), Kapitalmarktgeschäft (Global Markets) und Transaktionsbank werden zur integrierten Unternehmens- und Investmentbank
— Postbank und das Privat- und Firmenkundengeschäft der Deutschen Bank werden zusammengelegt
— Bereinigte Kosten sollen von 24,1 Milliarden Euro (2016, nach Beteiligungsverkäufen) auf rund 22 Milliarden Euro (2018) und weiter auf rund 21 Milliarden Euro (2021) sinken.
— Restrukturierungs- und Abfindungskosten von rund zwei Milliarden Euro erwartet

Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) macht einen entscheidenden Schritt, um stärker zu werden und wieder wachsen zu können. Der Vorstand hat am Sonntag eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, denen der Aufsichtsrat zugestimmt hat. Ziel ist es, die Wurzeln der Deutschen Bank auf ihrem Heimatmarkt sowie ihre Position als führende europäische Bank mit globalem Netzwerk zu stärken. Die Postbank soll mit dem Privat- und Firmenkundengeschäft der Deutschen Bank zusammengeführt und ein Minderheitsanteil des Asset Managements an die Börse gebracht werden. Außerdem soll eine integrierte Unternehmens- und Investmentbank entstehen.

Unterstützt wird diese strategische Neuordnung durch eine Kapitalerhöhung, mit der die Deutsche Bank ihre Finanzkraft auf ein neues Niveau heben will. Durch die Ausgabe von bis zu 687,5 Millionen neuen Aktien (Bezugsrechtsemission) will der Vorstand rund acht Milliarden Euro erlösen. Die Emission ist in vollem Umfang von den Banken Credit Suisse, Barclays, Goldman Sachs, BNP Paribas, Commerzbank, HSBC, Morgan Stanley und UniCredit garantiert. Die Zeichnungsfrist soll am 21. März beginnen und am 6. April enden.

Mit diesem Schritt will die Deutsche Bank eine harte Kernkapitalquote von 14,1 Prozent und eine Verschuldungsquote von 4,1 Prozent erreichen (jeweils bei Vollumsetzung, pro forma zum 31. Dezember 2016). Weitere bis zu zwei Milliarden Euro an Kapitaleffekt sollen durch Veräußerungen sowie den Teil-Börsengang der Deutschen Asset Management erzielt werden. Die Bank strebt eine harte Kernkapitalquote von deutlich über 13 Prozent und eine Verschuldungsquote von 4,5 Prozent an.

Um ihre Strukturen zu vereinfachen und ihre Kunden besser bedienen zu können, wird sich die Deutsche Bank auf drei Geschäftsbereiche konzentrieren:

1. Die mit Abstand größte Privat- und Firmenkundenbank in Deutschland – gemessen an der Zahl der Kunden. Dazu gehören neben der Postbank auch weiterhin das internationale Privat- und Firmenkundengeschäft und das globale Geschäft mit vermögenden Privatkunden (Wealth Management).
2. Die Deutsche Asset Management, die durch die Börsennotierung unabhängiger in ihrem Geschäft werden soll und besser wachsen kann.
3. Die integrierte Unternehmens- und Investmentbank, die das Beratungs- und Finanzierungsgeschäft mit Unternehmen (Corporate Finance), das Kapitalmarktgeschäft (Global Markets) und die Transaktionsbank umfasst. Ziel ist es, sich stärker auf Unternehmenskunden auszurichten.

Gleichzeitig plant die Bank, Teile ihrer technischen Infrastruktur und anderer Querschnittsfunktionen in die Geschäftsbereiche zu verlagern, um für direktere Verantwortung zu sorgen und die Kosten zu senken. Außerdem sind Synergien in den Geschäftsbereichen vorgesehen, sowohl im deutschen Privat- und Firmenkundengeschäft als auch in der integrierten Unternehmens- und Investmentbank.

Insgesamt strebt die Bank bis 2018 bereinigte jährliche Kosten (inklusive Postbank) von rund 22 Milliarden Euro an, die bis 2021 auf rund 21 Milliarden Euro fallen sollen. 2016 beliefen sich die bereinigten Kosten (nach Beteiligungsverkäufen) noch auf 24,1 Milliarden Euro.

Der Vorstand erwartet im Gegenzug Restrukturierungs- und Abfindungskosten von rund zwei Milliarden Euro, die größtenteils zwischen 2017 und 2019 anfallen dürften. Ferner strebt die Bank eine Rendite von zehn Prozent auf das (materielle) Eigenkapital an, sobald sich das wirtschaftliche Umfeld normalisiert hat.

Zudem hat der Vorstand die Zahlung der im Jahr 2017 fälligen Zinskupons auf die AT1-Nachranganleihen beschlossen. Er beabsichtigt, der Hauptversammlung im Mai 2017 eine Gesamtdividende von 0,19 Euro je Aktie vorzuschlagen, einschließlich der im Rahmen der angekündigten Kapitalerhöhung ausgegebenen Aktien. Diese Dividendenzahlung würde sich auf rund 400 Millionen Euro belaufen. Die Bank plant, auch für das Jahr 2017 wenigstens eine Mindestdividende von 0,11 Euro je Aktie vorzuschlagen und strebt ab dem Geschäftsjahr 2018 eine wettbewerbsfähige Ausschüttungsquote an.

„Unsere Entscheidungen sind ein wichtiger Schritt, um die Deutsche Bank stärker zu machen und wieder wachsen zu können“, sagt John Cryan, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank. „Die Kapitalerhöhung wird unsere Finanzkraft erheblich verbessern. Mit unserer künftigen Struktur sollten wir bestens positioniert sein, um unsere Erträge und unseren Gewinn wieder zu steigern.“

Drei starke Säulen für mehr Wachstum

Privat- und Firmenkundenbank: Klarer Marktführer in Deutschland

Seit das frühere Management im April 2015 einen möglichen Verkauf der Postbank angekündigt hat, haben sich die wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Anforderungen der Aufsichtsbehörden geändert. Das bietet nun die Möglichkeit, Deutschlands größte Privat- und Firmenkundenbank zu schaffen, die eine Mehrmarken-Strategie verfolgt. Die Kunden können sowohl von dem hochstandardisierten Angebot der Postbank als auch von der Erfahrung der Deutschen Bank in der umfassenden Kundenberatung profitieren.

Die kombinierte Bank wird mehr als 20 Millionen Kunden in Europas größter Volkswirtschaft bedienen, von denen rund zehn Millionen bereits digitale Angebote nutzen. Diese Größe sollte ein entscheidender Wettbewerbsvorteil in einem hart umkämpften Markt sein, der von niedrigen Zinsen geprägt ist.

Deutsche Bank und Postbank wollen nun einen detaillierten Plan für den Zusammenschluss entwickeln, den sie im Laufe des Jahres vorstellen wollen. Ziel ist es, beispielsweise Zentralfunktionen und technische Systeme wirtschaftlicher zu nutzen. Synergien sollen das Ergebnis des Geschäftsbereiches bis 2022 um 0,9 Milliarden Euro verbessern. Dazu sind Restrukturierungs- und Abfindungskosten von rund 1,0 Milliarden Euro notwendig.

Auch die Digitalisierung werden Deutsche Bank und Postbank künftig gemeinsam vorantreiben und können so effizienter investieren. Damit will die Bank die Grundlage schaffen, um im gesamten Geschäft mit Privat- und Firmenkunden nachhaltig zu wachsen.

Im Geschäft mit den vermögenden Kunden (Wealth Management) sieht die Bank weiterhin sehr gute Wachstumschancen. Die Grundlage dafür ist ihr starker Heimatmarkt in Deutschland und ein starkes Geschäft in ausgewählten Ländern Europas, des Nahen Ostens sowie in Nordamerika und in der Region Asien-Pazifik.

Deutsche Asset Management: Mehr Wachstum ermöglichen

Die Vermögensverwaltung (Asset Management) bleibt ein integraler Bestandteil des Geschäftsmodells der Deutschen Bank. Mit dem Teil-Börsengang der Deutschen Asset Management will sie für Wachstum im Geschäft mit Aktiv-, Passiv- und alternativen Anlagen sorgen und die Rolle des Asset Managements als Treuhänder der Kunden unterstreichen. Durch die größere Unabhängigkeit soll der Vermögensverwalter zudem im Wettbewerb um die besten Talente attraktiver werden. Die Deutsche Asset Management, die weltweit Kundengelder von mehr als 700 Milliarden Euro verwaltet, wird ihren Hauptsitz in Deutschland haben und dort gelistet sein. Geplant ist, den Börsengang innerhalb von zwei Jahren abzuschließen. Die Deutsche Bank will einen Mehrheitsanteil an der Deutschen Asset Management behalten.

Unternehmens- und Investmentbank: Gemeinsam näher beim Kunden

Das Beratungs- und Finanzierungsgeschäft mit Unternehmen (Corporate Finance), das Kapitalmarktgeschäft (Global Markets) und die Transaktionsbank werden zusammengeführt. Dadurch sollen Produkte und Vertrieb besser koordiniert, die Kunden besser bedient und die Ressourcen wirtschaftlicher genutzt werden.

Der Schwerpunkt soll künftig auf Unternehmen liegen. Gleichzeitig bleibt ein starkes, aber fokussierteres Geschäft mit institutionellen Kunden erhalten. Der integrierte Geschäftsbereich wird die Kunden in den zentralen Fragen von der Finanzierung über den Zahlungsverkehr und die Absicherung von Geschäften bis hin zu Fusionen und Übernahmen begleiten. Mit der Zeit soll ein größerer Teil der Bilanz für das Geschäft mit Unternehmenskunden genutzt werden.

Außerdem wurde ein Portfolio von älteren Bilanzpositionen aus dem Kapitalmarktgeschäft gebildet, das über einen längeren Zeitraum abgebaut wird. Es umfasst risikogewichtete Aktiva (RWA) von 20 Milliarden Euro (operationelle Risiken nicht eingerechnet). Derzeit belastet dieses Portfolio die Rendite auf das Eigenkapital (tangible equity) in der Unternehmens- und Investmentbank um zwei Prozentpunkte. Es soll gesondert verwaltet und bis 2020 auf rund zwölf Milliarden Euro an RWA abgebaut werden.

Die Transaktionsbank bleibt ein zentraler Bestandteil der Unternehmens- und Investmentbank – in dieses Geschäft soll weiterhin investiert werden.

Durch die Integration der Unternehmens- und Investmentbank lassen sich die Infrastrukturausgaben verringern. Die bereinigten Kosten des integrierten Geschäftsbereichs sollen um 0,7 Milliarden Euro fallen. 2016 betrugen sie 12,9 Milliarden Euro.

Insgesamt rechnet die Deutsche Bank damit, durch diese Maßnahmen stärker von einer Erholung des Kundengeschäfts im Investmentbanking profitieren zu können. Ihr Bekenntnis zu diesem Geschäft schließt den US-Markt und die Region Asien-Pazifik ausdrücklich mit ein.

Veränderungen im Vorstand

Das erneuerte Geschäftsmodells geht mit personellen Veränderungen im Vorstand einher, die der Aufsichtsrat heute beschlossen hat:

— Jeffrey Urwin (verantwortlich für die bisherige Unternehmens- und Investmentbank und das Geschäft in den Vereinigten Staaten) wird nach einer Übergangsphase aus dem Vorstand ausscheiden. Er wird die Bank aber weiterhin unterstützen, insbesondere in regulatorischen Fragen in den Vereinigten Staaten.
— Der Vorstandsvorsitzende John Cryan wird zusätzlich die Verantwortung für die USA übernehmen.
— Finanzvorstand Marcus Schenck und Christian Sewing, im Vorstand für Deutschland sowie die künftige Privat- und Firmenkundenbank verantwortlich, werden mit sofortiger Wirkung zu stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstands ernannt.
— Marcus Schenck soll im Laufe des Jahres mit Garth Ritchie die Leitung der neuen Unternehmens- und Investmentbank übernehmen. Über seine Nachfolge im Amt des Finanzvorstands wird zu gegebenem Zeitpunkt entschieden.
— Die Privat- und Firmenkundenbank wird neben Sewing perspektivisch auch Frank Strauß leiten, der Vorstandsvorsitzende der Postbank. Strauß soll im Zuge der Integration im Privat- und Firmenkundengeschäft Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank werden.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Paul Achleitner sagt zur Kapitalerhöhung und den strategischen Maßnahmen: „Der Aufsichtsrat ist der festen Überzeugung, dass nach der schwierigen Restrukturierung der vergangenen Jahre mit diesen strategischen, finanziellen und personellen Maßnahmen eine solide Basis für nachhaltiges Wachstum gelegt ist. Wir sind und bleiben eine Bank mit starken Wurzeln in Deutschland und Europa sowie einer starken Position im weltweiten Geschäft mit Unternehmen, Institutionen und vermögenden Privatkunden.“


Über die Deutsche Bank

Die Deutsche Bank bietet vielfältige Finanzdienstleistungen an – vom Zahlungsverkehr und dem Kreditgeschäft über die Anlageberatung und Vermögensverwaltung bis hin zu allen Formen des Kapitalmarktgeschäfts. Zu ihren Kunden gehören Privatkunden, mittelständische Unternehmen, Konzerne, die Öffentliche Hand und institutionelle Anleger. Die Deutsche Bank ist Deutschlands führende Bank. Sie hat in Europa eine starke Marktposition und ist in Amerika und der Region Asien-Pazifik maßgeblich vertreten.

WICHTIGE HINWEISE

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben, sie umfassen auch Aussagen über die Annahmen und Erwartungen von der Deutschen Bank sowie die zugrunde liegenden Annahmen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen beziehen sich deshalb nur auf den Tag, an dem sie gemacht werden. Deutsche Bank übernimmt keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse zu aktualisieren. Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, wo die Deutsche Bank einen erheblichen Teil ihrer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielt, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung ihrer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit ihrer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von der Deutschen Bank bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren sind im SEC-Bericht der Deutschen Bank nach „Form 20-F“ vom 11. März 2016 im Abschnitt „Risk Factors“ dargestellt. Dieses Dokument ist auf Anfrage bei der Deutschen Bank erhältlich oder unter www.deutschebank.de/ir verfügbar. Dieses Dokument enthält nicht-IFRS Finanzzahlen. Für eine Überleitung dieser Finanzzahlen zu vergleichbaren Zahlen nach IFRS siehe das 4Q/FY2016 Financial Data Supplement, das auf der Internetseite www.deutsche-bank.de/ir abrufbar ist.

Europäischer Wirtschaftsraum

Diese Mitteilung stellt weder ein Angebot zum Kauf oder Verkauf noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren der Deutschen Bank AG dar. Diese Mitteilung stellt auch keinen Prospekt im Sinne der EU-Richtlinie 2003/71/EC des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. November 2003 in jeweils gültiger Fassung (die „Prospektrichtlinie“) dar. Das öffentliche Angebot in Deutschland und im Vereinigten Königreich erfolgt ausschließlich durch und auf Basis eines zu veröffentlichenden Prospekts. Der Prospekt wird unverzüglich nach dessen Billigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) veröffentlicht werden. Eine Anlageentscheidung in Bezug auf Bezugsrechte oder Aktien sollte allein auf der Grundlage des Prospekts erfolgen, der nach dessen Billigung durch die BaFin auf der Internetseite der Deutschen Bank AG (www.db.com/ir) zur Verfügung gestellt wird. Auf Anfrage sind Prospekte in gedruckter Form bei der Deutschen Bank AG, Taunusanlage 12, 60325 Frankfurt am Main, kostenlos erhältlich. In jedem Mitgliedsstaat des Europäischen Wirtschaftsraums, der die Prospektrichtlinie umgesetzt hat (außer Deutschland und dem Vereinigten Königreich), richtet sich diese Mitteilung ausschließlich an qualifizierte Anleger im Sinne der Prospektrichtlinie in diesem Mitgliedsstaat.

Vereinigtes Königreich

Diese Mitteilung ist nur gerichtet an (i) Personen, die sich außerhalb des Vereinigten Königreiches befinden, (ii) professionelle Anleger, die unter Article 19(5) des Financial Services and Markets Act 2000 (Financial Promotion) Order 2005 in der geltenden Fassung (die „Verordnung“) fallen, (iii) „high net worth companies“ gemäß Artikel 49(2)(a) bis (d) der Verordnung oder (iv) andere Personen, an die sie in gesetzlich zulässiger Weise gerichtet werden darf (wobei diese Personen zusammen als „qualifizierte Personen“ bezeichnet werden). Alle neuen Wertpapiere, auf die hierin Bezug genommen wird, stehen nur qualifizierten Personen zur Verfügung und jede Aufforderung, jedes Angebot oder jede Vereinbarung, solche Wertpapiere zu beziehen, zu kaufen oder anderweitig zu erwerben, wird nur gegenüber qualifizierten Personen abgegeben. Personen, die keine qualifizierten Personen sind, sollten in keinem Fall im Hinblick oder im Vertrauen auf diese Information oder ihren Inhalt handeln.

Vereinigte Staaten

In den Vereinigten Staaten von Amerika bietet die Emittentin Wertpapiere nach Maßgabe eines bei der US Securities and Exchange Commission („SEC“) eingereichten Registrierungsdokuments (einschließlich eines Prospekts) an. Sie sollten vor einer Anlageentscheidung den in dem Registrierungsdokument enthaltenen Prospekt, den Nachtrag hierzu, der nach Erwartung der Deutschen Bank bei der SEC eingereicht wird, sowie weitere bereits bei der SEC eingereichte oder noch einzureichende Dokumente lesen, die nähere Informationen über die Emittentin und dieses Angebot enthalten. Diese Dokumente sind nach deren Einreichung unentgeltlich über EDGAR auf der Internetseite der SEC (www.sec.gov) zugänglich. Die Emittentin, die Konsortialbanken oder andere in das Angebot eingebundene Händler werden auf telefonische Nachfrage bei der Deutschen Bank (Tel.: +49 69 910-35395) eine Versendung des Prospekts nach dessen Veröffentlichung veranlassen.

Kanada

Die Deutsche Bank beabsichtigt, das Angebot, auf das sich diese Mitteilung bezieht, in Kanada nach Maßgabe eines bei der kanadischen Wertpapieraufsichtsbehörde eingereichten kanadischen Angebotsdokuments und gemäß einer Befreiung von der Pflicht, in Kanada einen Prospekt einzureichen, zu machen. Bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, sollten Sie das kanadische Angebotsdokument und weitere von der Deutschen Bank bei der kanadischen Wertpapieraufsichtsbehörde eingereichte und zukünftig noch einzureichende Dokumente lesen, um nähere Informationen über die Deutsche Bank und dieses Angebot zu enthalten. Diese Dokumente sind nach deren Einreichung unentgeltlich über SEDAR auf ihrer Internetseite (www.sedar.com) erhältlich. Ferner wird die Deutsche Bank auf telefonische Anforderung (Tel.: +49 69 910-35395) nach dessen Einreichung eine Versendung des kanadischen Angebotsdokuments veranlassen.

NICHT ZUR VERÖFFENTLICHUNG IN AUSTRALIEN UND JAPAN