23. Mai 2018

Deutsche Bank verschärft Richtlinie zu umstrittenen Waffen

Die Deutsche Bank hat klare Richtlinien, die ein verantwortungsvolles geschäftliches Handeln sicherstellen und die Bank vor Reputationsrisiken schützen. Die Bank hat ihre Richtlinie in Bezug auf sogenannte umstrittene Waffen für Geschäfte mit der Rüstungsindustrie überprüft und verschärft. Die aktualisierte Richtlinie beschreibt, welche Arten von Geschäften die Bank nicht eingehen wird und welche strengen Steuerungs- und Eskalationsverfahren sicherstellen, dass die Richtlinie eingehalten wird.

Diese Waffen verursachen unnötiges menschliches Leid und treffen insbesondere die Zivilbevölkerung. Viele sind durch internationale Abkommen und Konventionen der Vereinten Nationen (UN) oder der Europäischen Union (EU) verboten.

Insbesondere legt die heute veröffentlichte Richtlinie dar, dass die Deutsche Bank mit Unternehmen, die eindeutige und direkte Verbindungen zu den folgenden Arten umstrittener Waffen haben, weder eine neue Geschäftsbeziehung eingehen noch bestehende Geschäftsbeziehungen fortführen wird:

  • Streumunition
  • Anti-Personenminen
  • Chemische, biologische, radiologische und nukleare Waffen
  • Umstrittene konventionelle Waffen

„Die Deutsche Bank hat eine klare und feste Haltung zu umstrittenen Waffen. Wir haben den Anwendungsbereich unserer Richtlinie erweitert und die gute Unternehmensführung in diesem Bereich weiter gestärkt“, sagte Risikovorstand Stuart Lewis.