7. März 2018

Stellungnahme der Deutschen Bank zum ICAN-Report „Don’t bank on the bomb“

In ihrer aktuellen Studie „Don’t bank on the bomb“ bringt die Nichtregierungsorganisation ICAN (International Campaign to Abolish Nuclear weapons) (http://www.icanw.org) die Deutsche Bank mit der Finanzierung von Atomwaffen in Verbindung.

Dazu erklären wir: Die Deutsche Bank hat Mindeststandards mit Blick auf die Verteidigungsindustrie. Kurz gefasst wird die Deutsche Bank

  • keine Beteiligung an Geschäften mit bestimmten Arten von Waffen in Betracht ziehen. Hierzu zählen insbesondere Antipersonenminen, Streumunition (lesen Sie mehr dazu hier: https://www.db.com/newsroom/de/streumunition.htm) sowie chemische, biologische, radiologische oder nukleare Waffen („CBRN-Waffen“).
  • in der Regel keine verteidigungsspezifischen Transaktionen in Ländern mit besonderem Risiko (Special Risk Countries) durchführen, wenn das Produkt/die Dienstleistung im Geltungsbereich dieser Länder liegt, es sei denn, es handelt sich um Ausrüstung für humanitäre oder medizinische Zwecke.
  • in der Regel keine verteidigungsspezifischen Transaktionen in einem Land mit sehr hohem oder hohem Risiko durchführen, wenn es sich bei den zugrunde liegenden Anwendern um Militär oder Polizei handelt. Eventuelle Ausnahmen bedürfen einer klaren Begründung und mildernden Faktoren.

Die Deutsche Bank steht in Geschäftsbeziehungen zu großen, multi-nationalen Misch-Konzernen. Wenn mit diesen Geschäftsbeziehungen eingegangen werden, achten wir streng darauf, dass diese ausschließlich mit Geschäftsbereichen des Konzerns erfolgen, die nichts mit ABC-Waffen sowie Streumunition, Landminen etc. zu tun haben.

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